Outdoor-Fitness

SUP-Yoga: Boards, Ausrüstung und Tipps zum Trendsport

Du machst gern Yoga, hast im Sommer aber keine Lust darauf, im Studio zu schwitzen? SUP-Yoga ist die Lösung. Wir zeigen dir, was es mit dem Trendsport auf sich hat.

Frau macht SUP Yoga
SUP-Yoga ist der Sport für alle, die sich nicht zwischen Board und Matte entscheiden wollen Foto: istock/Ulza
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Mit Yoga und Meditation in der Natur wieder in Balance kommen, im Idealfall irgendwo am Wasser. Wenn das nach Spaß für dich klingt, könnte SUP-Yoga genau das Richtige für dich sein. Der herabschauende Hund auf dem Stand Up Paddling Board wird eine ganz neue Erfahrung für deinen Körper sein! Um loslegen zu können, brauchst du vor allem eins: ein Board. Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis hat zum Beispiel das aufblasbare SUP-Board von Naturbummler:

Was ist SUP-Yoga?

SUP haben die meisten inzwischen schon mal gehört. Aber was hat Stand Up Paddling mit Yoga zu tun? Erwachsene, die auf einer Art Luftmatratze Übungen machen, klingt erstmal nicht nach der meditativen Bewegungsform aus Indien. Im Grunde handelt es sich dabei aber einfach um eine Erweiterung deiner Yoga-Praxis. Du bist nicht nur draußen an der frischen Luft, die Asanas auf dem SUP Board fordern außerdem deine Tiefenmuskulatur und deinen Geist. Da ein aufblasbares Board einen eher wackeligen Untergrund bietet, musst du mehr Gleichgewicht und Stabilität aufbringen, um deine Position zu halten. Um nicht ins Wasser zu fallen, bieten sich ruhigere Stile an, zum Beispiel Hatha- oder Yin Yoga. 

Was brauche ich für SUP-Yoga?

Einer der Vorteile am SUP-Yoga: Board, Paddel und richtige Bekleidung sind alles an Zubehör, das du dafür brauchst. Das SUP Board kommt in der Regel mit Paddel, Pumpe, Rucksack zum Transport und verschiedenen sogenannten D-Ringen, an denen du Gepäck wie zum Beispiel eine Drybag oder eine kleine Kühltruhe befestigen kannst. Eine Drybag ist ein wasserdichter Behälter für deine Wertgegenstände. Nichts ist beim SUP ärgerlicher als ein verlorenes oder kaputtes Handy, daher ist ein Behälter ein Muss und bei vielen Boards ebenfalls schon dabei. 

  • Unser Favorit unter den SUP Boards ist das aufblasbare Stand Up Paddle Board von Naturbummler. Es hat die perfekte Größe für Anfänger*innen und Fortgeschrittene und eignet sich für jedes Gewässer. Und das Beste: Es ist CO2-neutral!

  • Wenn du mehr auf Holz-Optik stehst, aber nur Platz für ein aufblasbares Board hast, ist das Paddle Board von Apollo eine gute Wahl. Mitgeliefert werden für dein SUP Yoga Board, Paddle, Drybag, Safe Leash, Pumpe und Rucksack - ein Komplettpaket für das nächste SUP Abenteuer auf dem Wasser also.

  • Ein preisgünstigeres Yoga Board ist das aufblasbare Stand Up Paddling Board von FunWater, das ebenfalls im Set mit Paddel, Pumpe, Rucksack und Handyhülle kommt.

  • Beim SUP-Yoga kannst du ähnliche Kleidung anziehen wie bei einem Vinyasa- oder Hatha-Kurs. Wir empfehlen dir, eher körpernahe Teile auszuwählen - also statt einer weiten Haremshose lieber eine Leggings, wie diese Yoga-Leggings von Variosports.

  • Auch sind körpernahe Oberteile aus synthetischem Stoff beim Stand-up Paddle Yoga oft angenehmer zu tragen als weite Baumwollshirts, die bei vielen Asanas rutschen können. Dieses atmungsaktive Yoga Shirt von Winshape besteht aus einer Mischung aus Polyester und Elasthan.

  • Bedenke außerdem, dass alle Klamotten nass werden könnten. Runterfallen gehört bei Stand Up Paddling dazu, egal ob du Anfänger*in oder Fortgeschrittene*r bist. Bestens darauf vorbereitet bist du in einem Sport-Bikini, zum Beispiel von Aqua Speed. Ob du diesen drunter ziehst oder nur darin Yoga machst, ist ganz dir überlassen, je nachdem, wie warm es ist und worin du dich am wohlsten fühlst.

Unser Tipp: Aber egal ob kurz oder lang - vergiss nicht den Sonnenschutz! Du bist meist lange auf dem Wasser und merkst oft gar nicht, wie viel UV-Strahlung du abbekommst.

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Was ist ein Yoga SUP?

Spezielle Yoga SUP Boards gibt es nicht, da sich die normalen aufblasbaren SUP Boards bestens auch für deine Yoga-Übung eignen. Mit Yoga SUP oder SUP Yoga Board ist also die Praxis auf dem Wasser gemeint. Statt auf einer Yoga-Matte absolvierst du deinen Flow auf dem Stand Up Paddle Board - du brauchst also etwas mehr Zubehör als für einen normalen Yoga-Kurs und auch mehr Gleichgewicht, um die Positionen zu halten. Wenn du mehr über den Trendsport wissen möchtest, kannst du in vielen Städten bei SUP Clubs Kurse buchen. Die wichtigsten Infos bekommst du auch in dem Buch Yoga auf dem SUP von Philipp Moser.

Ist SUP Fahren ein Sport?

Natürlich wird Stand-up-Paddling als Sport gesehen! Es braucht nicht immer ein Fitness Studio, um Sport zu machen, die Natur bietet selbst so viele Möglichkeiten. Gerade Yoga auf dem SUP Board schult deine Balance und spricht die Tiefenmuskulatur an. So bekommst du mit der Zeit mehr Stabilität und bessere Koordination als bei Übungen auf der Matte. Außerdem wird nicht nur dein Körper trainiert, sondern auch dein Geist, denn du brauchst Konzentration, um nicht herunterzufallen.

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