Himmlische HochzeitTrauung im Freien: Mit diesen Tipps wird sie perfekt

Eine Trauung im Freien ist im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch – wir haben Tipps, damit deine Hochzeit unter freiem Himmel perfekt wird.

Der Hype ums Heiraten ist in den letzten Jahren ins schier Unermessliche gestiegen: Vielen Paaren fällt es immer schwerer sich zu entscheiden, wie sie ihre Hochzeit feiern möchten. Eine Trauung im Freien ist dabei beliebt – weil zauberhaft und individuell – und gleichzeitig ein Sorgenkind: Was, wenn das Wetter am Tag der Tage nicht mitspielt?

Letztendlich gibt es für alles eine Lösung – auch für schlechtes Wetter. Wir verraten, woran du bei der Planung deiner Hochzeit im Freien denken musst und geben Tipps, mit denen der große Tag nicht einmal ins Wasser fällt, wenn es regnet.

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Tipps für deine Hochzeit unter freiem Himmel

1. Auf Sonne hoffen, aber mit Regen rechnen

Eine Trauung im Sonnenschein ist zauberhaft – eine Trauung im Regen kann aber auch sehr romantisch sein, vor allem, wenn der Regen den Gästen, dem Essen und so weiter nichts anhaben kann. Deswegen solltest du für eine Trauung im Freien einen Plan B haben: Optimal ist ein Ausweich-Raum oder ein Zelt, in dem bei Regen gesessen und gegessen werden kann. Während der Trauung selbst ist ein Pavillon für das Brautpaar nicht nur praktisch, sondern auch sehr schön. Die Gäste können zum Beispiel mit einheitlichen Schirmen ausgestattet werden – das ist nicht nur bei Regen, sondern auch bei prallem Sonnenschein sehr nützlich. Wie wäre es mit einem Regen-/Sonnenschirm als Gastgeschenk? Beispielsweise mit Initialen und dem Hochzeitsdatum versehen wäre er eine schöne und bleibende Erinnerung.

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2. Die Wahl der Location ist oft nicht ganz so leicht, wie gedacht

Obwohl eine Trauung im Freien theoretisch natürlich überall möglich ist, sieht die Realität praktisch gesehen etwas anders aus: Auch Outdoor-Hochzeitslocations sind Monate (wenn nicht ein Jahr oder länger) im Voraus ausgebucht. Zudem dürfen Standesbeamten und Pastoren nicht einfach wo sie wollen eine Trauung abhalten – so flexibel ist nur ein freier Trauredner. Außerdem wichtig: Die Geräuschkulisse! Gibt es Nachbarn in der direkten Umgebung, die von Partylärm gestört werden könnten oder kann umgekehrt die Trauung von Straßenlärm oder etwas Anderem übertönt werden?

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3. Menschliche Bedürfnisse dürfen bei einer Trauung im Freien nicht vergessen werden

Auch bei einer Hochzeit müssen menschliche Bedürfnisse versorgt werden – das fängt bei gut zugänglichen und gepflegten WC-Einrichtungen an und hört bei der ausreichenden Versorgung mit Sitzplätzen und Getränken auf. Eine Hochzeit am Strand oder mitten im Wald ist also denkbar, aber auch mit einigen logistischen Tücken behaftet. Zum Beispiel steht ja nicht jeder Stuhl problemlos auf jedem Untergrund und hohe Absätze sind auch nicht kompatibel mit Rasen oder Sand: Informier deine Gäste auf jeden Fall darüber, was sie bei ihrer Kleidung bedenken müssen!

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Eine Trauung im Freien ist im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch
Eine Trauung im Freien kann sogar im eigenen Garten stattfinden.
Foto: iStock

4.  Keine Party ohne Strom

Die Hochzeitslocation muss irgendwie mit Strom versorgt sein – nicht nur für die Musik und das weitere Unterhaltungsprogramm – auch für das Essen und die Getränke muss es Möglichkeiten zum Warmhalten und/oder kühl Lagern geben.

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5. Outdoortaugliche Deko und Beleuchtung

Kerzenlicht ist zwar sehr romantisch, aber im Freien eventuell nicht ausreichend. Und eine Dekoration, die bei einem Lüftchen vom Tisch weht oder sich von drei Regentropfen völlig zerstören lässt, sorgt möglicherweise nicht sehr lange für Freude… Kleiner Tipp: Wer bei der Deko mit Elementen arbeitetet, die ohnehin von Mutter Natur bereitgestellt werden, liegt damit auch thematisch goldrichtig.

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6. Nach der Feier – wo bleiben die Gäste?

Auf Hochzeiten darf und soll ordentlich gefeiert und getrunken werden. Nur die wenigsten Gäste sind nach so einer Sause noch fahrtauglich. Da Locations im Freien üblicherweise nicht mitten in der City mit perfekter Verkehrsanbindung liegen, muss also auch der Heimweg der Gäste bedacht werden: Ist ein Taxi gut bezahlbar oder gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe, über die man auf den Einladungskarten schon im Voraus informieren kann?

 

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