Kindheit5 Kindheitserfahrungen, die dich als Erwachsener noch prägen

Einige Kindheitserfahrungen prägen uns ein ganzes Leben lang. Sie beeinflussen unsere Psyche, Entwicklung und somit unsere Persönlichkeit und Zukunft.

Inhalt
  1. Beziehung zum Vater prägt spätere Partnerschaft
  2. Fernsehen als Kind beeinflusst Lerneffektivität
  3. Missbrauchte Kinder neigen zu Fettleibigkeit
  4. Gemobbte Kinder haben als Erwachsene mehr Probleme
  5. Schlechte Erziehung kann zu psychischen Störungen führen

 

Beziehung zum Vater prägt spätere Partnerschaft

Eine 2007 veröffentlichte Studie legt nahe, dass die Vater-Kind-Beziehung einen Einfluss darauf hat, wie man als Erwachsener eine Partnerschaft führt. Dabei geht es besonders um die Art der Intimität: Ist der Vater liebevoll mit dem Kind umgegangen, wird das Kind als Erwachsener höchst wahrscheinlich liebevoll mit seinem Partner umgehen.

War der Vater kalt oder gar aggressiv, wirkt sich das entsprechend auf die Bindungsfähigkeit des Kindes aus.

5 Kindheitserfahrungen, die dich als Erwachsener noch prägen
Einige Erfahrungen in der Kindheit prägen unser ganzes Leben
Foto: iStock
 

Fernsehen als Kind beeinflusst Lerneffektivität

Fernsehen hemmt die Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit von Kindern nachhaltig, wie zahlreiche Studien belegen. Je früher ein Kind vor dem Fernseher sitzt, desto mehr wird seine spätere Lernleistung beeinträchtigt.

Zudem werden Kinder, die früh und oft fernsehen, zu passiveren Erwachsenen und neigen eher zu Aggressionen.

 

Missbrauchte Kinder neigen zu Fettleibigkeit

Frauen, die als Kind sexuell missbraucht wurden, leiden rund 30 Prozent häufiger an Fettleibigkeit, als nie missbrauchte Frauen. Bei Männern steigt das Risiko für Adipositas bei Missbrauch sogar um 66 Prozent. Das haben Wissenschaftler der Boston University School of Medicine herausgefunden.

 

Gemobbte Kinder haben als Erwachsene mehr Probleme

Eine Langzeiterhebung von Daten hat gezeigt, dass Menschen, die als Kind gemobbt wurden, als Erwachsene eher unter Depressionen, Angststörungen und der Neigung zur Selbstverletzung leiden. Zudem haben sie häufig ein geringeres Bildungsniveau und weniger Einkommen als diejenigen, die als Kind nicht gemobbt wurden.

Ausgewertet wurden Daten von über 4.000 Kindern, die im Alter von acht, zehn und zwölf Jahren gemobbt wurden. Hinzu kamen Daten von 1.400 Kindern zwischen neun und 16 Jahren.

 

Schlechte Erziehung kann zu psychischen Störungen führen

Streiten Eltern häufig vor ihren Kindern, beaufsichtigen sie Kinder zu wenig oder sind sie inkonsequent bei der Befolgung von Regeln, kann es für das Kind gefährlich werden. Diese Arten der "schlechten" Erziehung können bei Kindern psychischen Schaden verursachen. Demnach leiden die Kinder später als Erwachsene viel häufiger an Depressionen und Angstzuständen als Kinder, die "gut" erzogen wurden.

Eine Studie hat ergeben, dass etwa 60 Prozent der Kinder, die solchen elterlichen Fehlverhalten in der Kindheit ausgesetzt waren, als Erwachsene eine furchtsame, depressive und / oder zerrissene Persönlichkeit entwickelten.

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