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Bio-Sonnencreme: Das sind unsere Favoriten!

Die Temperaturen steigen und die Sonnenstrahlen kitzeln auf der Haut… Während wir Sonne tanken oder im Sommer am Strand liegen, sollten wir nicht vergessen, unsere Haut zu pflegen und vor Sonnenbrand zu schützen! Warum wir auf Bio-Sonnencreme setzen und was sie von konventioneller Sonnenpflege unterscheidet, erfährst du hier.

Frau cremt sich mit Bio-Sonnencreme ein.
Bio-Sonnencreme schützt mit mineralischen UV-Filtern Foto: iStock/ Tom Merton

Unser Favorit: Bio-Sonnencreme von Annemarie Börlind

Wir lieben es: Das Sonnenspray-von Annemarie Börlind. Hier kannst du das Produkt direkt nach Hause bestellen:

Was macht Bio-Sonnencreme aus?

Gewöhnlicher Sonnenschutz wirkt mit einem chemischen UV-Filter, der die oberste Hautschicht durchdringt und die Sonnenstrahlen auf der Haut in Wärmeenergie transformiert. So gelangen die synthetischen und chemischen Inhaltsstoffe der Sonnencreme direkt in den Körper und während des Schwimmens oder Duschens auch ins Wasser. Zudem können die Inhaltsstoffe Allergien auslösen, teilweise sogar den Hormonhaushalt durcheinanderbringen oder haben mit der Kritik zu kämpfen, krebserregend zu sein.

Naturkosmetik-Sonnencreme basiert auf natürlichen und mineralischen Inhaltsstoffen, sprich auch aus Zutaten, deren UV-Filter in natürlichem Ursprung als Mineralien auftreten. Wenn du auf Bio-Sonnencreme umsteigen möchtest, solltest du wissen, dass diese anders wirkt als gewöhnlicher Sonnenschutz. Denn im Gegensatz zu konventioneller Sonnencreme wirkt natürlicher Sonnenschutz mit mineralischem Sonnenfilter und auf physikalische Weise.

Der Unterschied besteht darin, dass dank Naturkosmetik-Sonnencreme ein UV-Filter auf der Haut liegt, der Sonnenstrahlen reflektiert und absorbiert. Dies geschieht zumeist mithilfe von Titandioxid oder Zinkoxid. Dadurch, dass mineralische Sonnencreme einen "Film" auf der Haut bildet, zieht sie auch nicht komplett ein.

Um zu vermeiden, dass natürliche Sonnencreme "weißelt", werden die Zutaten bis hin zu einer Nano-Größe minimiert. Diese sogenannten Nanopartikel sind sowohl in gewöhnlicher als auch in Naturkosmetik-Sonnencreme zu finden – und werden kritisch beäugt. Jedoch ist bisher nicht bewiesen, dass Nanopartikel die Haut überhaupt durchdringen können.

Welche Bio-Sonnencreme ist die beste?

Um ganz ehrlich zu sein, fällt die Wahl hier gar nicht so leicht: Denn mittlerweile gibt es in den Naturkosmetikregalen in der Drogerie und in den Bio-Läden eine so große Auswahl an Kosmetik in Bio-Qualität – hier findet sich wirklich alles, was das Öko-Herz begehrt! Aber nun soll es ausschließlich darum gehen, welche Naturkosmetik-Sonnencreme die beste ist. Eine Auswahl stellen wir dir im Folgenden vor – in diesem Sinne: stay creamy!

Naturkosmetik-Sonnen-Spray von Annemarie Börlind mit LSF 30

Dieses Bio-Sonnenspray von Annemarie Börlind überzeugt nicht nur dank seiner natürlichen Inhaltsstoffe, sondern auch wegen seines angenehmen Dufts und kühlenden Effekts. Eignet sich optimal für besonders heiße Tage oder auch beim Sport. Außerdem handelt es sich hierbei um Naturkosmetik-Sonnenschutz, der ohne Parabene und Silikone auskommt und obendrauf auch noch korallenfreundlich ist.

Die Fakten:

  • Inhalt: 100 ml

  • ohne Silikone, ohne Parabene

  • korallenfreundlich

  • kühlender Effekt

  • ohne Oxybenzon, Octinoxat und Octocrylen

Reef Safe-Sonnencreme mit LSF 30 von i+m

Die Bio-Sonnencreme des Herstellers i+m Naturkosmetik schützt dank mineralischer UV-Filter und das mit sehr niedrigem "weißel"-Effekt. Außerdem ist die Eco-Sonnenmilch wasserfest und bringt einen Lichtschutzfaktor von 30 mit. Das Beste daran? Bei i+m handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik in Bio-Qualität – gut für deinen Körper und gut für die Umwelt!

Die Fakten:

  • Inhalt: 100 ml

  • mineralische UV-Filter

  • korallenfreundlich und wasserfest

  • UVA/UVB-Schutz mit LSF 30

  • keine Nanopartikel

Bio-Sonnencreme Sensitiv von Eco Cosmetics mit LSF 50

Die Sonnenmilch von Eco Cosmetics eignet sich optimal für empfindliche und sensible Haut und bringt dabei einen Lichtschutzfaktor 50 mit. Außerdem kommt die Naturkosmetik-Sonnencreme ohne Mikroplastik aus und ist vegan. Besonders gut gefällt uns jedoch, dass sie am ganzen Körper, sprich auch im Gesicht, verwendet werden kann!

Die Fakten:

  • Inhalt: 140 ml

  • korallenfreundlich, vegan, wasserfest

  • ohne Mikroplastik

  • für Gesicht und Körper

  • ohne Nanopartikel, PEG und Parabene

Bio-Sonnencreme mit LSF 50 von Speick

Die natürliche Sonnencreme des Herstellers Speick hat einen LSF 50 +, ist parfümfrei, riff- und korallenfreundlich und wasserfest. Die Creme schützt auf mineralischer Basis mithilfe von enthaltenem Zinkoxid. Außerdem ist sie vegan und zu 100 % natürlich.

Die Fakten:

  • vegan, wasserfest und korallenfreundlich

  • Lichtschutzfaktor 50+

  • Naturkosmetik Sonnencreme

  • mineralischer UV-Schutz

Mineralische Sonnencreme von 4peoplewhocare

Genial - eine Bio-Sonnencreme in fester Form, die auch noch plastikfrei verpackt ist! Der Sun Stick Naseweiss von 4peoplewhocare erfüllt diese Eigenschaften und bringt außerdem einen Lichtschutzfaktor von 30. Für die Herstellung wurden ausschließlich Zutaten in Bio-Qualität verwendet. Außerdem zieht die feste Sonnencreme schnell ein, weißelt nur wenig und ist wasserfest. Last but not least: Korallenfreundlich und frei von Nano-Partikeln ist sie auch - love, love, love!

Die Fakten:

  • wasserfest und natürlich

  • LSF 30

  • geruchlos

Die beste Naturkosmetik-Sonnencreme fürs Gesicht

Von Laboratoires de Biarritz: Alga Maris Bio-Sonnenmilch mit LSF 30

Dieser Sonnenschutz eignet sich optimal fürs Gesicht! Die Sonnenmilch weist einen LSF von 30 auf, zeugt von Bio-Qualität und ist dabei auch noch wasserfest. Dank der lotionartigen Textur lässt sich die Bio-Sonnenpflege ganz einfach auftragen und verteilen.

Die Fakten:

  • zertifizierte Naturkosmetik

  • Duft: Kokos und Shea

  • mineralischer UV-Schutz

  • mit Zinkoxid und Titandioxid

  • Schutz vor UVA/UVB-Strahlen

Natürliches Sonnenschutz-Gel mit LSF 50 von Korres

Das Sonnenschutz-Gel von Korres mit LSF 50 kommt mit Yoghurt daher – und bringt eine geballte Ladung an Feuchtigkeit mit! Somit eignet sich das Gel optimal fürs Gesicht und die empfindliche Augenpartie. Aber nicht nur der Yoghurt, sondern auch Extrakte aus Muskatellersalbei und enthaltenes Panthenol versorgen die Haut mit ausreichend Pflege. Das Sonnenschutz-Gel eignet sich für empfindliche Haut und kann jeden Tag angewendet werden.

Die Fakten:

  • Sonnenschutz und Feuchtigkeitspflege

  • Lichtschutzfaktor 50

  • fürs Gesicht

  • mit griechischem Joghurt

Umweltfreundliche Sonnencreme: Warum ist sie wichtig?

Wir empfehlen dir, anstelle von Klassikern wie SunDance, Nivea, Garnier und Co. eher auf natürliche Sonnenpflege zu setzen. Diese kommt ohne chemische Inhaltsstoffe und Mikroplastik aus, schützt die Haut vor UV-Strahlen, Sonnenbrand und pflegt und ist in einigen Fällen auch noch vegan. Indem du auf synthetische Komponenten verzichtest, tust du nicht nur deinem Körper, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Denn beim Baden, Schwimmen und Duschen geraten Sonnencreme, Sonnenspray und Co. direkt in das Abwasser, ins Meer – kurz gesagt: in die Umwelt. Das geht teilweise so weit, dass Meeresbewohner und sogar auch Korallenriffe darunter leiden. Denn manche Inhaltsstoffe aus konventionellem Sonnenschutz können eine sogenannte Korallenbleiche verursachen, wonach die Lebewesen nach und nach absterben. Und das ist nur ein Grund von vielen… Warum also nicht gleich auf Bio-Sonnencreme setzen, die nicht nur auf natürliche Weise vor der Sonne schützt, sondern auch die Umwelt schont?

Warum sind viele Sonnencremes schädlich?

Konventionelle Sonnencreme enthält leider oftmals Inhaltsstoffe, die nicht unbedingt gut für den Körper und die Umwelt sind. So haben manche Zutaten mit der Kritik zu kämpfen, dass sie Allergien auslösen, hormonell wirksam oder krebsfördernd sein können – Stichwort: Parabene, Mikroplastik, Silikon, PEG… Da die Haut das größte menschliche Organ ist, bedarf es natürlich auch ausreichend Sonnenschutz, der auf die Haut aufgetragen wird und demnach auch in den Körper gelangt. Und da Sonnenschutz nicht nur im Hochsommer, sondern prinzipiell zu jeder Jahreszeit und nicht nur beim Sonnenbaden oder Sonnenstrahlen tanken aufgetragen werden sollte, häuft sich da mit der Zeit tatsächlich ganz schön viel an. 

Sonnencreme ohne Chemie und Mikroplastik: Darauf musst du achten

Nicht nur bei Kosmetika wie Shampoo, Duschgel, Make-Up und allem, was dazu gehört, gibt es mittlerweile natürliche Alternativen. So auch in Sachen Sonnenschutz! Im Sinne deines Körpers und der Umwelt empfehlen wir Sonnencreme ohne Mikroplastik, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basiert – im Idealfall handelt es sich sogar um zertifizierte Naturkosmetik. Diese erkennst du an Zertifizierungen wie dem BDIH-, dem ECOCERT- oder dem Natrue-Siegel. Außerdem kannst du dich beim Kauf an der App CodeCheck orientieren: Sie scannt den Barcode eines Produkts und kategorisiert die Inhaltsstoffe zwischen Grün (unbedenklich), Gelb (leicht bedenklich) und Rot (sehr bedenklich).

>>>VIDEO: UVA-Strahlung, UVB-Strahlung, UVC-Strahlung: Die Unterschiede<<<

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Welche Sonnencreme hat keine Nanopartikel?

Auch natürliche Sonnencreme mit mineralischem Filter kann Nanopartikel enthalten. Diese sind jedoch umstritten, weswegen wir empfehlen, auf Sonnenschutzmittel ohne Nanopartikel zu setzen. Bio-Sonnencreme ohne Nano kannst du anhand der Inhaltsstoffe identifizieren. Ist auf der Liste keine Zutat mit der Endung -nano zu finden, handelt es sich um Sonnencreme ohne Nanopartikel.

Welche Sonnencreme kommt ohne Octocrylene aus?

Eine Studie der Universität Sorbonne hat ergeben, dass Sonnencreme, die Octocrylene enthält, nicht zu empfehlen ist. Denn der Inhaltsstoff ist nicht nur ungesund, sondern kann bei zu langer Lagerung auch Benzophenon freisetzen. Und das kann verheerende Einwirkungen auf die Gesundheit nehmen. Aus diesem Grund empfiehlt sich ganz einfach auf Sonnencreme ohne Octocrylene zu setzen.

Tipp: Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Sonnenschutz sollte nicht überschritten werden! Denn abgelaufene Sonnencreme schützt nicht mehr zuverlässig und sicher wie in der letzten Saison. Außerdem darf Sonnenschutz nicht nur im Hochsommer zum Einsatz kommen. Creme dich auch in den anderen Jahreszeiten mit einer Creme mit entsprechendem LSF ein. Und auch nach dem Baden heißt es immer schön eincremen! Ergänzend zu deiner Bio-Sonnencreme kannst du dich nach dem Sonnenbaden für ausreichend Feuchtigkeit zusätzlich mit einer After Sun Lotion eincremen – deine Haut wird es dir danken!