Migräne durch EssenMigräneauslöser: Diese Lebensmittel können Migräneattacken auslösen

Wer unter Migräne leidet, sollte bestimmte Lebensmittel besser meiden. Denn sie sind sogenannte Trigger, die eine Attacke auslösen können. Lies hier, worauf du achten musst.

Inhalt
  1. Diese Lebenmittel solltest du bei Migräne meiden
  2. Alkohol als Migräneauslöser
  3. Zitrusfrüchte enthalten migräneauslösende Stoffe
  4. Kaffee: Grund für Migräneatacken
  5. Kopfschmerzen durch Schokolade
  6. Bananen bei Migräne
  7. Käse enthält Tyramin
  8. Fleisch kann Migräne auslösen
  9. Vorsicht bei Bohnen

Es pocht, sticht und ist kaum auzuhalten: Ein Migräneanfall schränkt dich enorm in deinem Alltag ein. "Warum ich und warum gerade jetzt?" Das fragt sich jeder, der unter Migräne leidet. Manchmal ist die Antwort ganz einfach - sie liegt in unserer Ernährungsweise, denn es gibt Lebensmittel, die dir besonders gut tun, aber auch welche, die Migräne auslösen können.

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Diese Lebenmittel solltest du bei Migräne meiden

Menschen, die unter Migräne leiden reagieren häufig auf bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, so konnte beispielseise eine Unverträglichkeit der Eiweißstoffe Histamin oder Tyramin nachgewiesen werden. Diese Stoffe haben möglichweise einen Einfluss auf dein Schmerzgeschehen und sollten vermieden werden. 

Auch der Geschmacksverstärker Glutamat, der häufig in asiatischen Gerichten verwendet wird, soll bei empfindlichen Menschen Kopfweh auslösen.

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Alkohol als Migräneauslöser

Alkohol zählt zu den häufigsten Auslösern eines Migräneanfalls. Bei vielen Menschen kommt es allerdings auf die Menge an: Während ein Glas am Abend unbemerkt bleibt, kann schon das zweite eine Migräne auslösen.

Beobachte deinen Alkoholkonsum in Zusammenhang mit einer Migräneattacke. Diese kann auch noch bis zu 18 Stunden später auftreten. Insbesondere Rotwein ist zu meiden, da er Tannine und Tyramin enthält, die migränefördernd wirken können.

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Zitrusfrüchte enthalten migräneauslösende Stoffe

Ja, Zitronen und Orangen sind prinzipiell gesund und ein wunderbarer Vitamin-Lieferant. Doch für Migränepatienten können sie sogar schädlich sein. Grund sind in den Zitrusfrüchten enthaltenes Histamin und Tyramin, die Migräne auslösen können.

 

Kaffee: Grund für Migräneatacken

Kaffee ist ein heikles Lebensmittel für Migränepatienten. Bei manchen Menschen kann Koffein eine beginnende Migräneattacke aufhalten – bei regelmäßigen Kaffeetrinkern kann ein „Entzug“, also zu wenig Kaffee, allerdings Migräne auslösen!

Patienten sollten entweder ganz auf Kaffee verzichten, oder aber stetig konsumieren und nicht von seinen Gewohnheiten abweichen.

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Kopfschmerzen durch Schokolade

Die geliebte Schokolade kann auf manche Patienten eine böse Wirkung haben: Sie enthält den Migränetrigger Tyramin. Wieviel man verträgt, kann jeder für sich selbst herausfinden, es gibt allerdings Entwarnung, bei den meisten Menschen löst nur eine besonders große Menge Schokolade wirklich Migräne aus.

 

Bananen bei Migräne

Manchen Menschen helfen Bananen bei einer anfänglichen Migräne aufgrund des Magnesiumgehalts, bei anderen löst das Obst eine Attacke sogar aus. Die Schale der Bananen enthält einen hohen Anteil Tyramin, sodass darauf geachtet werden sollte, sie sorgfältig zu entfernen.

 

Käse enthält Tyramin

Käse enthält Tyramin und biogene Amine, die die Gefäße erweitern und sogar eine Entzündung verursachen können. Bei empfindlichen Menschen kann Käse also eine Migräneattacke auslösen. Generell gilt, dass junger Käse besser verträglich ist, als lang gereifter.

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Fleisch kann Migräne auslösen

Insbesondere Wurst gilt als Migräneauslöser. Das rührt daher, dass verarbeitetes Fleisch häufig einen hohen Gehalt an Nitrat als Konservierungsmittel enthält.

 

Vorsicht bei Bohnen

Nicht nur in Wein, auch in sämtlichen Bohnensorten sind Tannine enthalten. Die Gerbstoffe sind eigentlich dazu gedacht, Pflanzen vor Fressfeinden zu schützen, doch leider vertreiben sie auch Migränepatienten.

Betroffene, die die Hülsenfrüchte nicht meiden wollen, können sich durch verschiedene Bohnensorten probieren – auch hier reagiert jeder Mensch anders.

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