Handjob für SIEFingern: Was ist das und wie macht man es richtig?

Was ist „Fingern“ und wie macht man es richtig, damit SIE richtig in Ekstase versetzt wird? Wir verraten es.

Der Begriff „Fingern“ klingt jetzt offen gestanden erstmal nicht allzu erotisch – wissen wir. Aber die Sache an sich sollte keinesfalls unterschätzt werden, wenn es darum geht einer Frau intensiven Genuss zu bereiten. Dabei gilt es, eben nicht wie ein Sechzehnjähriger draufloszufingern, sondern Hand und Finger gezielt und bewusst einzusetzen. Klingt kompliziert? Ist es nicht – wenn man weiß wie es richtig gemacht wird…

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Was ist „Fingern“?

„Fingern“ ist ein etwas saloppes Wort dafür, eine Frau mit der Hand zu befriedigen oder genauer gesagt, ihre Vulva und Vagina mit den Fingern zu stimulieren. Diese Sexpraktik kann beim Vorspiel eingesetzt werden, sollte aber auch sonst nicht unterschätzt werden.

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Was ist „fingern“ und wie macht man es richtig, damit SIE richtig in Ekstase versetzt wird? Wir verraten es.
Richtig fingern will gelernt sein - und zwar bei jeder Frau neu!
Foto: iStock
 

Wie fingert man richtig?

Das Wichtigste vorweg: „Fingern“ bedeutet NICHT, so zu tun als wäre der Finger ein Penis. Wer bei dem Wort nun also ein stumpfes Rein-Raus vor Augen hat, sollte an dieser Stelle dringend umdenken, denn das erregt oder stimuliert wohl kaum eine Frau – auch wenn die Pornoindustrie uns vielleicht etwas Gegenteiliges weismachen will. Ansonsten ist die Frage, wie man „richtig“ fingert schwer eindeutig und abschließend zu beantworten, denn „richtig“ ist eben immer genau das, was der individuellen Frau gefällt.

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Es gibt dennoch ein paar Punkte, die beim Fingern unbedingt beachtet werden sollten und die dabei helfen, das Ganze für die Glückliche auch wirklich zu einem Genuss zu machen:

1. Beobachte sie bei der Selbstbefriedigung – natürlich nur in ihrem Wissen. Das ist wahrscheinlich nicht nur sehr aufregend und erregend für dich, sondern zeigt dir auch schon sehr genau, welche Berührungen ihr wo am besten gefallen.

2. Keine langen Fingernägel! Und bevor du zur Tat schreitest, sollten deine Hände gewaschen und am besten auch angewärmt sein.

3. Beobachte ihre Reaktionen! Das Fingern gibt dir die perfekte Gelegenheit, genau zu beobachten, welche deiner Streicheleinheiten besonders und welche weniger gut ankommen.

4. Fang am besten gleich mit Gleitgel an und verteile es über die gesamte Vulva und verwöhne auch die gesamte Vulva, denn nicht nur die Klitoris ist für sinnliche Berührungen empfänglich.

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5. Taste dich vorsichtig vor und probiere verschiedene Bewegungen.

6. Da eine Hand gleich fünf Finger hat, kannst du beispielsweise mit zwei Fingern in ihre Vagina eindringen und mit dem Daumen ihre Klitoris streicheln. Achtung: Die Klitoris ist bei vielen Frauen extrem empfindlich, manchen ist die direkte Berührung sogar unangenehm, also lautet auch hier die Devise: Vorsichtig vorgehen und ihre Reaktionen beobachten.

7. Komm her! Mit dieser Bewegung des Zeigefingers kannst du – wenn du Glück hast – direkt ihren G-Punkt stimulieren, der in Richtung Bauchdecke liegt und sich leicht rau anfühlt.

8. Andersherum kannst du auch einen Daumen in sie gleiten lassen und mit Zeige- und Mittelfinger ihren Anus stimulieren. Vor allem, wenn du dabei auch anal mit dem Finger eindringst, solltest du darauf achten, danach die Hände zu waschen, bevor du wieder andere Körperteile (vor allem die Vagina) berührst. Es drohen sonst bakterielle Infektionen!

9. Du hast zwei Hände. Also nutze sie auch. Anstatt nur Vulva und Vagina zu attackieren, schenk auch ihren anderen erogenen Zonen Aufmerksamkeit (zum Beispiel den Brüsten und Brustwarzen).

 

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