Symptome erkennen!

Was das Aussehen deiner Brüste über deine Gesundheit verrät

Wachsen, schrumpfen, sichtbare Adern, irgendwie uneben - deine Brüste können einiges über deine Gesundheit verraten. Wir sagen dir, was genau.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wir tasten unsere Brüste regelmäßig nach Knötchen ab, um Brustkrebs rechtzeitig zu entdecken. Doch unsere Brüste sagen uns noch viel mehr über unsere Gesundheit.

Was das Aussehen deiner Brüste über deine Gesundheit verrät

Nicht nur durch Abtasten, auch Veränderungen im Aussehen können Hinweise für Brustkrebs sein. Aber auch auf Schwangerschaften, Hormonungleichgewicht und Allergien kann das Ausssehen deiner Brüste hindeuten. 

Deine Brüste wachsen plötzlich

Bild: Wunderweib.de

Du bist schon lange aus der Pubertät raus und plötzlich wachsen deine Brüste wieder? Das kann verschiedene Gründe haben:

Du nimmst zu: Achte auf deine Ernährung. Brüste bestehen aus dem Drüsenkörper, Binde- und Stützgewebe sowie reichlich Fett. Das heißt, neben den Erbanlagen und der individuellen Hormonproduktion bestimmt auch der allgemeine Fettanteil am Körpergewicht die Größe des Busens. Viele Frauen nehmen als erstes an den Brüsten zu. Isst du mehr oder anders, bewegst du dich weniger? Ein paar Pfunde mehr am Körper sind noch kein Problem, aber wenn du sehr plötzlich sehr stark zunimmst, kann das gesundheitliche Gründe haben. Vielleicht ist etwas mit deiner Schilddrüse nicht in Ordnung? Frag in dem Fall einen Arzt.

Dein Hormonhaushalt stellt sich um: Du hast gerade die Verhütungsmethode gewechselt, bekommst bald deine Tage oder bist gar schwanger? Hormonelle Veränderungen können sich in wachsenden Brüsten äußern. Vor der Regel zum Beispiel verdickt sich das Bindegewebe, die Durchblutung wird stärker und Wasser lagert sich ein. Dadurch schwillt der Busen an, das kann unangenehm ziehen, sogar schmerzhaft sein. Solange beide Brüste gleich wachsen, ist das kein Grund zur Sorge. Wenn aber nur ein Busen wächst, lies bei Punkt 3 weiter.

Brustwarzenschmerzen: Das kann dahinter stecken

Deine Brüste schrumpfen

Bild: Wunderweib.de

Du nimmst ab: Es ist genau wie bei den plötzlich wachsenden Brüsten - nur umgekehrt. Viele Frauen nehmen nicht nur an den Brüsten als erstes zu, sondern auch ab. Wenn du gerade keine Diät halten und dennoch unkontrolliert Gewicht verlierst, lass dich besser beim Arzt durchchecken, um eine Schilddrüsenüberfunktion oder andere chronische Krankheiten auszuschließen.

Deine Hormone stellen sich um: Bei vielen Frauen wachsen, bzw. schwellen, die Brüste kurz bevor sie ihre Tage bekommen an. Und wenn sie ihre Tage dann haben und ein neuer Zyklus beginnt, werden die Brüste wieder kleiner.

Deine Brüste sind verschieden groß

Bild: Wunderweib.de

Keine Panik, bei keinem Menschen sind die Brüste und Brustwarzen zu 100 Prozent perfekt gleich auf beiden Seiten. Das gilt auch für Hände, Füße und sogar die Ohren, obwohl das kaum jemandem auffällt. Bei einigen Frauen ist der Unterschied halt größer als bei anderen.

Sollten deine Brüste aber erst seit Neuestem verschieden groß sein, dann kann das ein Zeichen von Brustkrebs sein: Gerade wenn sich nur eine Brust verändert, besonders bei Vorwölbungen oder Einziehungen an der Brust oder an den Brustwarzen, solltest du einen Frauenarzt aufsuchen.

Angst vorm Frauenarzt? Mit diesen 9 Tipps besiegst du Angst und Scham

Deine Brustwarzen sind besonders groß, besonders klein, besonders hell oder besonders dunkel

Bild: Wunderweib.de

Wie groß deine Brustwarzen sind, hat nichts mit der Größe des Busens zu tun. Du kannst also einen kleinen Busen mit großen, auffälligen Brustwarzen haben oder umgekehrt einen Riesenbusen mit Mininippeln. Kein Grund zur Sorge also.

Je dunkler deine Haar- und Hautfarbe ist, desto dunkler sind meist auch die Brustwarzen.

Deine Brustwarzen sind "eingezogen"

Bild: Wunderweib.de

Bei 3 Prozent der Frauen sind die Brustwarzen nach innen gerichtet - sogenannte Schlupfwarzen. Ursache dafür sind zu kurze Milchdrüsenkanäle. Das ist also nicht schlimm oder krankhaft. Ist die Haut irgendwie zusammengezogen und du fühlst darunter einen Hohlraum, hast du vielleicht Hohl- oder Flachwarzen. Auch das ist nicht krankhaft.

Sollten sich deine Brustwarzen aber erst neuerdings nach innen richten oder irgendwie plötzlich uneben anfühlen, kann das ein Zeichen für Brustkrebs sein. Geh in dem Fall zum Arzt.

Anzeichen für Brustkrebs: Wenn deine Brüste so aussehen, solltest du zum Arzt

Du hast Hautirritationen unter den Brüsten

Bild: Wunderweib.de

Du könntest eine Allergie haben: Hast du in letzter Zeit das Waschmittel gewechselt? Vielleicht verträgst du es nicht so gut. Viele Menschen haben oder entwickeln eine Nickel-Allergie - du könntest auf den Bügel deines BHs reagieren. Eine Hydrocortison-Salbe sollte helfen. Wenn die Irritationen damit nicht nach wenigen Tagen besser werden, frage einen Arzt um Rat.

Zu viel Reibung: Das kommt besonders oft im Sommer vor, wenn die Haut wegen der Hitze feucht ist: Deine Brust und die Haut darunter reiben aneinander und entzünden sich. Hier können spezielle Salben helfen und ein gut sitzender BH, der verhindert, dass deine Brust und Haut darunter aneinander reiben.

Du hast Dehnungsstreifen auf den Brüsten

Bild: Wunderweib.de

Du hast Gewichtsschwankungen: Deine Brüste verändern mit ihrem Gewicht (oder auch mit ihrer hormonellen Lage, siehe Punkt 1 und 2) ihre Größe. Das kann zu rötlich-blauen bis weißlichen Dehnungsstreifen führen, die meist von der Brustwarze ausgehen.

Aus medizinischer Sicht sind die Streifen überhaupt kein Problem. Leider kann man auch nichts dagegen tun, man kann nur versuchen, sie zumindest ein wenig zu mindern. Eine vitamin- und mineralstoffhaltige Ernährung kann zum Beispiel die Regeneration der Haut beschleunigen.

Die Brüste regelmäßig mit speziellen Cremes und Ölen zu pflegen hält die Haut weich und geschmeidig und kann so Dehnungsstreifen vorbeugen - sie aber nicht entfernen.

Narben oder Dehnungsstreifen? Damit rollerst du sie einfach weg!

Du hast Haare auf den Brüsten

Bild: Wunderweib.de

Um den Warzenhof herum wachsen bei vielen Frauen vereinzelt Haare. Das ist normal! Findest du das nicht so toll, kannst du die Härchen mit einer Pinzette vorsichtig auszupfen. Doch was, wenn da mehr als nur ein paar Haare sind?

Du bist in Kontakt mit Testosteron-Cremes gekommen: Manche Männer nutzen testosteronhaltige Cremes oder Gele, um sich besser zu fühlen. Die Cremes versprechen mehr Standhaftigkeit, Kraft und einen stärkeren Bartwuchs. Leider bewirken diese Cremes bei uns Frauen einen Haarwuchs, der nicht so erwünscht ist.

Du könntest am Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) leiden: Diese Erkrankung betrifft fünf bis zehn Prozent der Frauen, tritt meisten zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf, und eines ihrer Symptome - neben Zyklusstörungen, Akne und Haarausfall - ist auch eine "männliche" Behaarung. Diese Erkrankung kann zu Unfruchtbarkeit führen, darum solltest du, wenn du diese Symptome bei dir bemerkst, einen Arzt aufsuchen.

Du kannst Adern durch die Haut sehen

Bild: Wunderweib.de

Du hast eine sehr helle Haut. Und was das bedeutet, weißt du wahrscheinlich schon, denn du wirst jeden Sommer daran erinnert: Deine Haut ist sehr empfindlich, so bekommst du zum Beispiel sehr schnell einen Sonnenbrand - und dadurch bist du auch eher anfällig für Hautkrebs.

Meide die Sonne - auch wenn es schwer fällt. Nenn dich nicht bleich, nenn es "vornehme Blässe".

Du hast "Pünktchen" auf den Brustwarzen

Bild: Wunderweib.de

Kein Grund zur Sorge: Deine Brüste sind dafür da, um deinen Kindern Milch zu geben. Die Pünktchen, die oft auch ein wenig herausstehen können, wie kleine Pickelchen, sind einfach das Ende von Milchdrüsenkanälen.

Brustschmerzen bei der Frau: Das sind die 6 häufigsten Ursachen

Du hast eine größere Beule auf der Brust

Bild: Wunderweib.de

Es könnte eine Zyste oder ein Tumor sein: Nicht gleich in Panik geraten. Mach einen Termin bei deinem Frauenarzt, um das abzuchecken. Es kann auch einfach Brustgewebe sein.

Deine Brustwarzen jucken

Bild: Wunderweib.de

Auch für juckende Brustwarzen kann es viele Gründe geben:

Du hast Shampoo- oder Seifenreste drauf: Achte beim Duschen darauf, dass du dich gründlich abspülst. So sollte die Reizung nach einiger Zeit verschwinden.

Du bist allergisch gegen deine Kleidung: Hast du einen neuen BH? Ein neues Waschmittel? Oder ein anderes neues Kleidungsstück, das in Kontakt mit deinen Brüsten kommt? Vielleicht bist du gegen das Färbemittel oder gegen bestimmte Materialien im Stoff allergisch. Probier aus, ob das Jucken verschwindet, wenn du wieder deine alten Sachen trägst.

Du bekommst deine Tage: Manchmal führt auch die Hormonumstellung, wenn du deine Tage bekommst, dazu, dass deine Brustwarzen besonders empfindlich sind. Und dann können sie eben auch jucken.

Du leidest an Morbus Paget: Das ist eine sehr seltene Krebsform im Bereich der Brustwarze. Die Symptome sind Jucken und ein Hautausschlag, der oft mit einem Ekzem verwechselt wird. Wenn immer nur eine Brustwarze juckt, könnte es sich um Morbus Paget handeln. Aber wie gesagt, ist diese Krebsform sehr selten.

Zyste in der Brust: Was Frauen über Brustzysten wissen müssen

Deine Brüste spannen und sind schmerzempfindlich

Bild: Wunderweib.de

Du bekommst deine Tage: Ja, da ist er wieder. Der typische Grund, den wir immer wieder vorschieben. Aber es ist so: Durch die Hormonumstellung zum Ende des Zyklusses können deine Brüste empfindlicher werden. Sie werden größer (siehe Punkt 1), spannen und sind empfindlich.

Du reagierst auf Koffein: Ja, tatsächlich, Koffein kann die Symptome am Ende eines Zyklusses noch verstärken. Auch das Spannungsgefühl in den Brüsten - und leider auch die Regelschmerzen. Reduziere deinen Kaffegenuss.

Du hast milchigen Ausfluss - aber kein Kind bekommen

Bild: Wunderweib.de

Erregt? Die Brüste können - auch wenn du nicht schwanger bist oder gerade stillst - bei physischer Stimulation einen milchigen Ausfluss produzieren. Das ist absolut unbedenklich. Sollte es bei dir aber so heftig werden, dass es dich stört, sprich mit deinem Arzt. Er kann dir Medikamente dagegen verschreiben.

Es kann eine Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten sein: Bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika erhöhen dein Prolaktin-Level im Blut. Das Hormon stimuliert deine Milchproduktion. Das ist vollkommen ungefährlich, wenn es dich aber sehr stört, sprich deinen Arzt darauf an.

Was du über deine Brustwarzen wissen solltest

Du hast blutigen Ausfluss

Bild: Wunderweib.de

Es könnte ein gutartiger Tumor sein: Ein gutartiger Tumor in den Ausführungsgängen der weiblichen Brust wird auch Papillom genannt. Wenn du dieses Symptom bei dir bemerkst, rede unbedingt mit einem Arzt.

Deine Brüste fühlen sich irgendwie rau, wie eine Orange, an

Bild: Wunderweib.de

Das kann ein Zeichen von Brustkrebs sein: Eigentlich fühlt sich die haut auf deinen Brüsten weich und glatt an, aber plötzlich wirkt sie ganz "rau", uneben, wie eine Orange und deine Brustwarzen sowie dein Warzenhof sind unnatürlich fest? Das kann ein Zeichen von Brustkrebs sein. Du solltest unbedingt zum Arzt.

Weiterlesen