MenstruationsbeschwerdenWas hilft gegen Regelschmerzen? Diese Tipps erleichtern dir die Periode

Jeden Monat wieder: Wir fühlen uns wie vom Laster überfahren. Was dann hilft? Eine Wärmflasche, Schokolade und diese Tipps gegen Regelschmerzen.

Inhalt
  1. Mit Wärme gegen Unterleibskrämpfe
  2. Tee gegen Schmerzen
  3. Dunkle Schokolade essen
  4. Viel Wasser trinken
  5. Eisenspeicher auffüllen
  6. Auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten verzichten
  7. Weniger Salz essen
  8. Mit Sport Regelschmerzen lindern
  9. Massage wirkt Wunder gegen Menstruationsschmerzen
  10. Was hilft noch gegen Regelschmerzen?
  11. Wann sollte ich denn zum Arzt gehen?
  12. Warum hat man Regelschmerzen?
 

Mit Wärme gegen Unterleibskrämpfe

Was hilft gegen Unterleibsschmerzen? Wundermittel Nummer eins: Wärme. Egal ob ein heißes Bad, eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen - Rumlümmeln ist jetzt offiziell erlaubt! Denn - Wärme entkrampft und löst die Verspannungen in deinem Bauch.

 

Tee gegen Schmerzen

Wärmflasche und Körnerkissen sind super - warme Kräutertees noch besser. Einige Pflanzen und Kräuter eignen sich besonders gut als Hausmittel gegen Menstruationsbeschwerden. Sie entspannen die Gebärmuttermuskulatur und lindern Regelschmerzen. Dazu gehören

  • Schafgarbe
  • Mönchspfeffer
  • Johanniskraut
  • Kamillenblüten
  • Melisse

Trinke mehrere Tassen davon über den Tag verteilt. Oder mach es dir einfach im Bett gemütlich - bei einem guten Film und einem Stück dunkler Schokolade. Die hilft nämlich auch beim Vorbeugen von Regelschmerzen.

 

Dunkle Schokolade essen

Du hast deine Tage? Dann musst du Schokolade essen! Warum? Weil nun dein Bedarf an Magnesium besonders hoch ist. Und um deine Speicher wieder aufzufüllen, eignet sich Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (mindestens 70 %) hervorragend. Auch gut: Bananen und Nüsse. Trinke außerdem viel Mineralwasser - das ist ohnehin immer eine gute Idee.

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Viel Wasser trinken

Aber Wasser zu trinken ist auch aus einem anderen Grund hilfreich gegen Periodenschmerzen. Während deiner Regel verlierst du nicht nur Blut, sondern auch Flüssigkeit. Deshalb mindestens 2 Liter täglich trinken. So verdünnt sich dein Blut und die Krämpfe in Bauch und Unterleib lösen sich.

 

Eisenspeicher auffüllen

Du fühlst dich müde und abgeschlagen? Kein Wunder! Während deiner Periode verlierst du nicht nur Magnesium, sondern auch Eisen. Setze deswegen bevorzugt eisenhaltige Lebensmittel auf deinen Speiseplan: Leber, Fleisch vom Rind oder vom Lamm, aber auch pflanzliche Eisenlieferanten wie Weizenkleie, Kürbiskerne, Pistazien und Linsen.

Zum Weiterlesen: Diese Lebensmittel mildern deine Menstruationsschmerzen

 

Auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten verzichten

In den kommenden Tagen solltest du weder Kaffee noch Alkohol trinken. Kaffee regt die Magen-Darm-Aktivität an, was Bauchschmerzen verstärken kann. Alkohol entzieht deinem Körper Flüssigkeit und kann außerdem Symptome wie Übelkeit oder Kopfschmerzen verstärken. Zigaretten sind ebenfalls tabu. Rauchen hemmt die Durchblutung deiner Gefäße und das verschlimmert Unterleibskrämpfe und andere Menstruationsbeschwerden.

 

Weniger Salz essen

Salz verdickt das Blut, was dazu führt, dass sich die Krämpfe nicht so leicht lösen können. Die Regelschmerzen erscheinen dadurch noch heftiger. Versuch also während deiner Periode deinen Salzkonsum zu verringern. Statt Chips und Salzstangen solltest du lieber Gemüsesticks knabbern.

 

Mit Sport Regelschmerzen lindern

Du würdest dich am liebsten in deinem Bett verkriechen und in den nächsten Tag keinen Fuß mehr vor die Tür setzen? Das darfst du, keine Panik - solange du dir täglich eine halbe Stunde Zeit für ein wenig Bewegung nimmst. Fahrrad fahren, spazieren gehen oder Yoga - Sport kurbelt die Durchblutung im Becken an und löst so Unterleibskrämpfe.

Übungen, die die Bauch-, Becken- und Rückenmuskulatur lockern, sind optimal gegen Regelbeschwerden. Stell dich zum Beispiel locker im hüftbreiten Stand hin, gehe ein wenig in die Knie, und schiebe dann dein Becken vor und zurück oder lass die Hüften kreisen. Oder gehe in den Vierfüßlerstand und mach abwechselnd einen Katzenbuckel und ein Hohlkreuz. Körperlich anstrengendes Training, etwa zum Muskelaufbau, verlegst du aber besser auf später, wenn die Monatsblutung überstanden ist.

Wissenswertes zum Thema: Sport während der Menstruation: Tut mir das wirklich gut?

 

Massage wirkt Wunder gegen Menstruationsschmerzen

Ätherische Aromaöle wie Kamille, Fenchel und Majoran eignen sich wunderbar für eine entspannende Massage. Einfach ein paar Tropfen der Öle mit Massageöl mischen, auf deinem Bauch verteilen und ohne Druck um den Bauchnabel herum massieren.

Gut zu wissen: Massagearten: Welche ist die richtige für mich?

 

Was hilft noch gegen Regelschmerzen?

Während der Periode machen uns oft nicht nur Bauchkrämpfe das Leben schwer, sondern auch Kopfschmerzen. Aber darf man dagegen Tabletten nehmen? Und ist Paracetamol oder Ibuprofen besser geeignet? Als Schmerzmittel ist Ibuprofen meist wirksamer, hat aber auch einen leicht blutverdünnenden Effekt. Leidest du also zusätzlich an starker Regelblutung, probier lieber erst einmal Paracetamol als Medikament aus.

Weitere nützliche Tipps: Starke Kopfschmerzen? Die 12 besten Hausmittel

Wer auf Homöopathie schwört, kann auch das gegen Menstruationsbeschwerden versuchen. Falls das keine große Hilfe sein sollte und auch die anderen Tipps nicht viel nützen, lass dich zur Sicherheit von deinem Frauenarzt untersuchen und beraten.

 

Wann sollte ich denn zum Arzt gehen?

Spätestens, wenn die Regelschmerzen unerträglich werden, ist ein Arztbesuch ratsam. Aber auch dann, wenn dir etwas seltsam vorkommt, die Blutungsdauer oder -menge sich verändert oder die Beschwerden stärker werden, ist eine Ursachenforschung sinnvoll. Dies kann zum Beispiel ein Symptom für Endometriose oder ein Myom sein.

 

Warum hat man Regelschmerzen?

Menstruationsbeschwerden machen wohl jeder Frau während ihrer Periode zu schaffen - manche mehr, manche weniger. Die Regelschmerzen haben ihre Ursache in den hormonellen Veränderungen, die während des Zyklus kurz vor der Blutung stattfinden. Dabei wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und das Gewebehormon Prostaglandin freigesetzt.

Dieses Hormon spielt auch eine Rolle bei der Entstehung von Entzündungen, Schmerzen und bei der Blutgerinnung. Es sorgt auch dafür, dass sich die Muskulatur der Gebärmutter stärker zusammenzieht - was sich dann in den für Menstruationsschmerzen typischen Unterleibskrämpfen äußert.

Übrigens: Es gibt bestimmte Risikofaktoren für Dysmenorrhoe, wie Periodenschmerzen in der wissenschaftlichen Fachsprache genannt werden. Besonders schlanke Frauen, die ihre erste Regel mit zwölf Jahren oder jünger bekommen haben, leiden etwa verstärkt darunter. Wer einen recht langen Zyklus hat, ist ebenfalls gefährdeter als andere. Und auch die Gene nehmen Einfluss: Wenn deine Mutter oder deine Schwester jeden Monat heftige Menstruationsbeschwerden ertragen muss, dann du wahrscheinlich auch.

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