Nach der Geburt!

Abnehmen nach der Schwangerschaft: 10 Gründe, warum es nicht klappt

Es klappt nicht mit dem Abnehmen nach der Schwangerschaft? Diese Tipps können dir weiterhelfen, die Kilos, die du loswerden möchtest, doch zu verlieren.

Abnehmen nach der Schwangerschaft: Frau mit Kaiserschnittnarbe hält Baby auf dem Arm und streicht sich über den Bauch
Abnehmen nach der Schwangerschaft ist nicht leicht, wenn du allerdings diese Tipps beherzigst, klappt es. Foto: iStock/Regina Burganova
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Keine Frage, Mütter haben eindeutig andere Sorgen, als sich sofort ums Abnehmen nach der Schwangerschaft zu kümmern, sich im Fitnessstudio abzustrampeln und all diese tollen neuen Low-Carb-Gerichte auszuprobieren. Und ja, es stimmt, dass nur einige wenige frisch gebackene Mamas sich einen Personaltrainier leisten können, der ihnen dabei hilft, in Windeseile wieder fit und schlank zu werden.

Dennoch beschäftigt viele Frauen insbesondere nach einer Schwangerschaft das Thema 'Abnehmen'. Wir möchten dir darum mit diesem Artikel eine Hilfestellung beim Abnehmen nach der Schwangerschaft bieten. Wir erklären, warum es so schwierig ist, die zusätzlichen Kilos wieder loszuwerden und geben Tipps, wie es doch klappen kann.

1. Du setzt dich zu sehr unter Druck

Stress solltest du unbedingt vermeiden, wenn du nach deiner Schwangerschaft abnehmen möchtest. Denn dieser sorgt erst recht dafür, dass dich die Heißhungerattacken plagen. Natürlich ist es unmöglich dafür zu sorgen, dass immer alles total ruhig abläuft und du gelassen bleiben kannst. Gerade mit einem Baby zu Hause. Aber du hältst definitiv die Zügel in der Hand, wenn es darum geht, dich wegen deines Gewichts verrückt zu machen.

Unser Tipp: Es braucht seine Zeit, bis dein Körper sich wieder gesammelt hat. Die Kilos werden daher nicht unmittelbar nach der Geburt vollständig wieder verschwinden. Mach dich nicht verrückt deswegen.

2. Du hast einfach keine Zeit, um Sport zu machen

Sich um das Baby zu kümmern, nebenbei auch noch was im Haushalt zu schaffen und später dann womöglich auch noch wieder zu arbeiten, ist ganz sicher kein Kinderspiel. Da ist professionelles Zeitmanagement von den Eltern gefragt. Dass selten mal eine Stunde oder auch zwei abfallen werden, in denen du ins Fitnessstudio gehen oder eine Runde joggen kannst, ist klar.

Unser Tipp: Versuche Sport so unkompliziert wie möglich in deinen Alltag zu integrieren. Du hast höchstens Zeit, mal ein paar Übungen zu machen, wenn dein Kind tagsüber schläft, findest aber keinen Babysitter? Dann mache deine Übungen im Wohnzimmer vor dem Fernseher oder dem Laptop.

Bei der Rückbildung gibt es auf jeden Fall Do's und Don'ts: Wir verraten dir, worauf du achten solltest.

Dein Mama-Moment: Diese Yoga-Basics passen in jeden Alltag

Für die ersten Sporteinheiten im heimischen Wohn- oder Schlafzimmer reichen dir für den Anfang bereits einige wenige Basics aus. Mit diesen Essentials klappt's entspannt.

Ganz oben auf der Liste steht eine gute, rutschfeste Yogamatte. Damit trainierst du genauso gut Pilates- oder Kraftübungen und nutzt sie für sanfte Entspannungseinheiten zwischendurch. Genauso praktisch ist die Anschaffung einer Trinkflasche und eines gemütlichen Yoga-Kissens, die du ebenfalls vielfältig in deinem Mama-Alltag einsetzen kannst.

3. Du isst deine Mahlzeiten zweimal

Das Abnehmen nach der Schwangerschaft wird nicht gerade einfacher, wenn es einmal ein Abendessen für die Kinder und einmal für die Erwachsenen gibt. Alles, was du vielleicht knabberst, während du deine Kinder fütterst, hat leider auch Kalorien, die deine Gesamtaufnahme erhöhen. Gibt es dann, wenn die Kinder einmal im Bett sind, noch einmal Essen, isst du wahrscheinlich normal, obwohl du vorher schon genascht hast oder die Reste deiner Kleinen aufgegessen hast.

Unser Tipp: Versuche die Mahlzeiten entweder komplett zu trennen, sodass du wirklich erst dann isst, wenn deine Kinder im Bett sind. Oder du isst auch dann richtig, wenn der Nachwuchs Abendbrot bekommt. In diesem Fall kann es aber passieren, dass du vor dem Schlafen wieder Hunger bekommst, weil du natürlich länger wach bist. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du deine Mahlzeiten regelmäßig zu dir nimmst, um Heißhungerattacken zu vermeiden. 

No Carb Rezepte: lecker essen und abnehmen

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4. Du hast aufgehört zu stillen

Tatsächlich kann es passieren, dass du nach einer Schwangerschaft langsamer abnimmst, wenn du nicht mehr stillst. Der Grund dafür ist, dass dein Körper zusätzliche Kalorien aufwendet, damit du dein Baby mit Muttermilch versorgen kannst. Etwa 380 bis 600 Kalorien verbrennst du pro Tag mehr, wenn du stillst.

Unser Tipp: Jetzt bloß nicht in Panik verfallen! Die Kalorien lassen sich schließlich auch auf anderem Wege wieder verbrennen. Und das Stress nicht gut für den Körper ist, wissen wir ja schon.

Abstillen: So gelingt die sanfte Entwöhnung für Mutter und Kind

5. Du isst gesunde Snacks, aber zu viele davon

Auch wenn du dich gesund ernährst, bedeutet das nicht, dass du automatisch abnimmst. Denn auch von gesunden Snacks kann man zu viele essen und damit zu viele Kalorien zu sich nehmen. Wenn du Gewicht verlieren möchtest, musst du immer weniger Kalorien zu dir nehmen, als du verbrauchst.

Unser Tipp: Teile dir deine Snacks ein. Iss zum Beispiel drei große und dazwischen zwei kleine Mahlzeiten. Hier gibt es einige Vorschläge für leckere Snacks unter 200 Kalorien.

6. Schlafmangel: Abnehmen nach der Schwangerschaft funktioniert nicht

Woher das Schlafdefizit kommt, ist leicht erklärt. Dein Schlafrhythmus verträgt sich wahrscheinlich nicht besonders gut mit dem deines Kindes - ein Problem, das viele Mütter kennen. Das Abnehmen nach der Schwangerschaft fällt aber nicht gerade leichter, wenn du ständig übermüdet bist. Studien haben nämlich gezeigt, dass insbesondere Frauen zunehmen, wenn sie zu wenig schlafen.

Diese überraschenden Gründe könnten deinen Schlaf jede Nacht ruinieren

Unser Tipp: Du wirst es kaum ändern können, dass dein Kind insbesondere in den ersten Lebensjahren ziemlich früh schon aktiv ist. Aber du kannst so gut es geht versuchen, den verpassten Schlaf nachzuholen. Ein guter Zeitpunkt wäre zum Beispiel, wenn dein Nachwuchs gerade sein Mittagsschläfchen macht. Nutze diese Zeit auch als Pause für dich.

7. Du lässt das Frühstück ausfallen

Für das leibliche Wohl deiner Kinder ist immer gesorgt, aber du selbst kommst häufig zu kurz? Dein Körper wünschst sich auf jeden Fall, dass nicht nur die lieben Kleinen ein gehaltvolles Frühstück bekommen.

Unser Tipp: Nimm dir nicht nur die Zeit, deinen Kindern, sondern auch dir selbst ein Frühstück zuzubereiten. Setze dich dazu, wenn die Kleinen morgens frühstücken.

8. Du isst nebenbei

Wenn du deine Mahlzeiten aus Zeitgründen nicht in Ruhe, sondern nur nebenbei zu dir nimmst, läufst du Gefahr, gar nicht zu merken, wie viel du eigentlich isst.

Unser Tipp: Nimm Platz und versuche dich so wenig wie möglich ablenken zu lassen. Behalte den Überblick über das, was du isst und versuche deine Mahlzeiten zu genießen!

9. Du trägst immer noch Umstandskleidung

Klar, die Hosen mit Dehnbund und die locker fallenden Blusen sind super bequem, aber für deine Motivation sind sie Gift. Sie helfen dir nämlich dabei, die Extra-Kilos, die noch auf den Hüften sitzen, zu verstecken - auch vor dir selbst.

Unser Tipp: Zwänge dich nicht in zu enge Kleidung, aber versuche die Umstandsklamotten hinter dir zu lassen. Gönne dir doch zum Beispiel ein cooles neues Sport-Outfit, mit dem du gerne im Wohnzimmer trainierst, draußen läufst oder aber das Fitnessstudio besuchst. Wenn du dich in deinem Körper noch nicht ganz wohl fühlst und vielleicht ein paar Pfunde kaschieren möchtest, dann ist Layering genau das Richtige für dich. Hier kommen 5 Styling-Ideen für den neuen Lagen-Look.

Diese Sport-Outfits fühlen sich gut an

Mit einem neuem Outfit fühlt sich der Start in deine neue Sport-Routine gleich leichter an. Hier kommen Basics, die bequem sitzen und dir lange Zeit Freude machen.

Ein echtes Must-have ist eine gut sitzende Sporthose mit breitem Bund, kombiniert mit einem locker fallenden Top darüber. Zum Einkuscheln macht sich ein sportlicher Hoodie gut, und ein bequemer Sport-BH gibt sanften Halt.

10. Du verlierst dich selbst

Die Bedürfnisse deines Kindes hast du immer im Blick. Insbesondere in der ersten Zeit mit deinem Kind gibt es für dich nur eine wichtige Person. Keine Frage, du bist eine tolle Mutter. Aber es ist wichtig, dass du dich selbst nicht vollkommen in dieser Zeit verlierst.

Unser Tipp: Traue dich, andere Personen um Hilfe zu bitten, wenn du eine Auszeit brauchst, und fühle dich bloß nicht schlecht deswegen. Das musst du nicht. Nutze diese Zeit für dich. Du hast sie dir verdient.

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