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Psychologie

Emotionale Entgiftung: So kommst du mit einem Seelendetox mit dir ins Reine

Durch eine emotionale Entgiftung kannst du mit dir selbst ins Reine kommen und dich von negativen Gefühlen und Ängsten befreien. Wir verraten, wie so ein „Seelendetox“ funktioniert.

Begriffe wie „Entgiftung“ und „Detox“ begegnen uns normalerweise in Bezug auf die Ernährung. Solche Kuren können helfen, das körperliche Wohlbefinden nachhaltig zu steigern und obwohl die Methoden stark variieren, ist die Wirksamkeit generell anerkannt.

„Emotionale Entgiftung“ ist im Verhältnis zu ernährungsbezogenen Entgiftungen wesentlich weniger verbreitet und mag auf den einen oder anderen etwas esoterisch anmuten. Dabei sollten wir uns bewusst machen: Alle Gefühle, die wir erleben, haben nicht nur psychische, sondern auch bio-chemische Auswirkungen im Körper. Emotionen beeinflussen unseren Körper also mit Sicherheit nicht weniger als unsere Ernährung. Und seien wir mal ehrlich: Keiner, der jemals verliebt war, Aufregung, Stress oder Angst erlebt hat, würde bestreiten, dass Gefühle starke körperliche Reaktionen hervorrufen können. Viele vergessen nur, dass unsere Gefühle auch noch Auswirkungen auf Körper und Psyche haben, wenn das Gefühl selbst erstmal nicht mehr „akut“ ist.

Aber Fakt ist: Gefühle hinterlassen nicht nur in unserer Psyche und in der Erinnerung Spuren, sondern auch in unserem Körper. Und hier kommt die Emotionale Entgiftung ins Spiel: Mit ihr kannst du dich von negativen Gefühlen und ihren Auswirkungen befreien und mit dir selbst ins Reine kommen.

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So funktioniert eine emotionale Entgiftung

Eine emotionale Entgiftung kann durch ganz verschiedene Methoden erreicht werden. Allerdings haben all diese Methoden ein und dieselbe Basis: Wir müssen uns unserer Emotionen bewusst werden, sie aktiv durchleben und uns mit ihnen auseinandersetzen, um uns von ihnen zu befreien.

Dazu gehört:

1. Eine Reise in die Vergangenheit

Wie wir als Erwachsener auf unsere Umwelt reagieren – und vor allem: mit welchen Emotionen - ist in den meisten Fällen tief in unserer Kindheit verwurzelt. Deshalb gehört zu einer emotionalen Entgiftung oft auch eine Reise in die Vergangenheit und die Suche nach dem „inneren Kind“. Dieses psychotherapeutische Modell kann helfen, zwischen dem erlebenden inneren Kind und dem beobachtenden, reflektierenden Erwachsenen in uns so zu differenzieren, dass Traumata und nicht befriedigte Bedürfnisse im Nachhinein aufgearbeitet werden können. Sich auf diesen Weg zu begeben bedeutet vor allem, sich der im Gehirn gespeicherten Gefühle durch Erinnerungen bewusst zu werden, um sich so von ihnen zu befreien.

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2. Gefühle in Worte fassen und dingfest machen

Emotionen sind ein diffuses – und für uns Menschen letztlich nicht ganz nachvollziehbares – Zusammenwirken verschiedenster psychologischer und physischer (genauer gesagt bio-chemischer) Prozesse. Aber auch, wenn Gefühle durch Worte letztlich schwer fassbar sind, können wir uns ihrer besser bewusst werden, wenn wir sie aussprechen oder noch besser: aufschreiben. Haben wir unsere Gefühle einmal auf diese Art und Weise „dingfest“ gemacht, können wir sie besser verarbeiten und dann im besten Fall auch loslassen.

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3. Weinen hilft bei einer emotionalen Entgiftung

Du hast sicher schon einmal davon gehört: Wenn es uns schlecht geht, soll es helfen, zu lächeln oder sogar zu lachen. Das klingt paradox, aber körperliche Ausdrücke von Emotionen sind nicht nur einfach eine Reaktion auf Gefühle. Sie haben wiederum Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Psyche. Umso wichtiger ist es, zu weinen, um negative Emotionen wortwörtlich aus dem Körper zu spülen. Tränen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern vor allem ein Bewältigungsmechanismus, den unser Körper nicht ohne Grund besitzt.

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4. Konflikte aus- und ansprechen

Harmoniebedürftige Menschen sind besonders anfällig dafür, negative Emotionen in sich anzustauen. Aber es ist nie zu spät zu lernen, dass sich Konflikte besser bewältigen lassen, wenn sie ausgesprochen werden. Im Fall von Konflikten der Vergangenheit (insbesondere der Kindheit) kann es helfen, mithilfe eines Therapeuten zu arbeiten, um nicht bewältigte negative Emotionen loszuwerden. Aber auch die Suche nach einem klärenden Gespräch mit den Beteiligten kann (auch Jahre später) wahre Wunder bewirken.

Handelt es sich um aktuelle Konflikte ist es umso wichtiger schnell aktiv zu werden und Probleme anzusprechen, damit sie gelöst und Körper und Seele davon befreit werden können.

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5. Meditation hilft beim Loslassen

Bei Meditation geht es strenggenommen um Konzentration und Achtsamkeit, aber auch darum, ins Hier und Jetzt zu finden, loszulassen und Mechanismen zu trainieren, um negative Emotionen zu bewältigen. Über Meditation können Körper und Seele besonders effektiv entgiftet werden, wenn sie sehr regelmäßig und gezielt praktiziert wird. Mittlerweile ist das schon mithilfe von kostenfreien Apps ganz einfach möglich.

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Fazit zum seelischen Detox

Egal, welche Methode du wählst, um dich von negativen Emotionen zu entgiften: Wichtig ist vor allem, dass du es überhaupt aktiv in Angriff nimmst, dir deine Gefühle und ihre Auswirkungen bewusst machst und dann daran arbeitest, sie loszulassen.

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