Einfach entspannenMeditation lernen: Die besten Tipps für Anfänger

Meditation lernen ist einfacher als gedacht. Mit unseren Tipps können auch Anfänger für Entspannung jenseits des Alltagsstresses sorgen. Es gibt nämlich mehrere Dinge, auf die du achten kannst, damit du zu innerer Ruhe findest.

Inhalt
  1. Die richtige Meditationsecke finden
  2. Meditation lernen ohne Ablenkung
  3. Bequemlichkeit geht vor Leistungsdruck
  4. Aufrechter Sitz für den Energiefluss
  5. Einfache Meditationsübung für Anfänger
  6. Übung macht den Meister
 

Die richtige Meditationsecke finden

Als Vorbereitung auf die Meditation es wichtig, dass du einen Ort in deinem Zuhause findest, in dem du gut abschalten kannst. Besonders gut eignet sich das Schlafzimmer, da dieser Ort am ehesten für Ruhe steht. Perfekt ist, wenn du im Schlafzimmer genügend Platz hast, um die Meditationsecke dauerhaft einzurichten. Dadurch fällt es dir leichter, das Meditieren zum festen Ritual zu machen.

 

Meditation lernen ohne Ablenkung

Wer sich auf sein Innerstes konzentrieren möchte, sollte für möglichst wenig Ablenkung sorgen. Schalte am besten den Flugmodus deines Handys ein und stelle dir einen Wecker. Perfekt ist, wenn du einen Zeitpunkt findest, an dem du alleine zu Hause bist und dich niemand stören kann. Wenn das nicht geht, schließe deine Tür und mache deinen Mitbewohnern oder deiner Familie klar, dass du während deiner Meditationszeit nicht unterbrochen werden möchtest.

 

Bequemlichkeit geht vor Leistungsdruck

Um Meditation zu lernen, musst du dich nicht in enge Sport-Leggins zwängen. Achte lieber auf bequeme Kleidung, die dir viel Raum zum Atmen gibt. Wer mit dem Meditieren anfängt, muss zudem nicht gleich seine Beine zum Yogisitz verknoten. Es ist völlig ausreichend, wenn du dich in einem gemütlichen Schneidersitz niederlässt.

 

Aufrechter Sitz für den Energiefluss

Damit die Energie gut durch die Wirbelsäule fließen kann, ist eine aufrechte Sitzhaltung wichtig. Zunächst mag dir das vielleicht etwas steif vorkommen, aber du wirst dich mit der Zeit daran gewöhnen. Die aufrechte Sitzhaltung gelingt leichter, wenn du dich auf ein Meditationskissen setzt. Du kannst dir alternativ aber auch ein Handtuch zusammenrollen und es unter den Po schieben.

 

Einfache Meditationsübung für Anfänger

Beim Meditieren soll der Geist zur Ruhe kommen und die Gedanken sollen fließen. Du sollst dich nicht mit ihnen auseinandersetzen, sondern sie nur beobachten und weiterziehen lassen - natürlich ist das zu Beginn schwer. Damit du nicht krampfhaft daran denkst, an nichts zu denken, haben wir eine einfache Meditationsübung, mit der du deine Gedanken hervorragend loslassen kannst:

  1. Setze dich aufrecht in einen bequemen Sitz, neige die Stirn leicht zur Brust und lege deine Hände mit den Handflächen nach oben. Nimm das Gyan-Mudra ein, indem du Daumen und Zeigefinger zusammenbringst. Die Handhaltung soll Ruhe und inneren Frieden bringen, ist also genau die richtige Unterstützung zum Meditieren.
  2. Konzentriere dich nun auf deinen Atem, indem du zunächst beobachtest, wie sich deine Bauchdecke sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Dann zählst du im Kopf von eins bis fünf und atmest dabei ein. Mache eine kurze Pause und atme wieder aus. Dabei zählst du erneut von 1 bis fünf. Wenn du vollständig ausgeatmet hast, machst du wieder eine kleine Pause, bis der Atem-Zähl-Kreislauf wieder beginnt.
  3. Um die tiefe Atmung zu unterstützen, kannst du deine Kehle ein wenig verengen, so als ob du ein H mit geschlossenen Lippen sprechen möchtest. Der Atem wird dadurch wie ein leichtes Rauschen hörbar.

Schon zehn Minuten reichen, um deinen Fokus nach innen zur richten und dich der Meditation anzunähern.

 

Übung macht den Meister

Wie bei allen Dingen, die wir neu lernen, heißt es auch bei der Meditation: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Wichtigste ist daher natürlich, regelmäßig zu üben. Je öfter du meditierst, desto besser wird es dir gelingen, abzuschalten.

Und verzweifle nicht, wenn die Konzentration auf den Atem mal nicht gelingt. An manchen Tagen ist der Kopf einfach zu voll. Sei auch in diesen Momenten stolz auf dich, dass du dir deine Zeit für dich genommen hast. In diesem Sinne: namaste!

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