Überzeugender LookKleidung fürs Vorstellungsgespräch: So stylst Du das perfekte Outfit

Endlich! Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch für DEN Job, den du schon immer wolltest! Die Freude ist groß, die Aufregung riesig und dann die Frage: Was ziehe ich bloß an? Keine Panik: Wir haben so einige Ideen, was die Kleidung für ein Vorstellungsgespräch angeht und geben Tipps: So stylst du sicher das perfekte Outfit!

Inhalt
  1. Dresscode Vorstellungsgespräch: Ausgesprochene und unausgesprochene Regeln
  2. Diese zwei Fragen solltest du dir vor der Wahl deines Looks stellen
  3. Welche „Stylingregeln“ für ein Bewerbungsgespräch sollte ich beachten?
  4. Eine Geheimwaffe richtig einsetzen: So ist der Blazer beim Vorstellungsgespräch dein bester Freund
  5. Muss es denn immer ein Blazer sein?
  6. Kleidung fürs Vorstellungsgespräch: Outfitideen
  7. Schmuck, Accessoires und Make-Up: Weniger ist mehr?
 

Dresscode Vorstellungsgespräch: Ausgesprochene und unausgesprochene Regeln

Was ist das perfekte Outfit für ein Vorstellungsgespräch? Vor diese Frage gestellt, schießen uns sofort alle möglichen Regeln durch den Kopf, die wir mal irgendwo gelesen oder gehört haben: Für Frauen scheint Ratgebern aus irgendeinem Grund immer zuerst einzufallen, dass wir keine „zu kurzen Röcke“ und bloß keine Oberteile mit „tiefem Ausschnitt“ tragen sollen – danke für diesen wertvollen Tipp, wir hätten sonst natürlich dasselbe Outfit ins Auge gefasst, mit dem wir letzten Samstag zur Pool-Party losgezogen sind…  Die Wahrheit in Bezug auf Vorstellungsgespräch-Outfits ist, dass es das "perfekte Outfit" nicht gibt. Das liegt vor allem daran, dass wir unser Gegenüber ja gar nicht kennen und somit auch nicht wissen können, ob er einen ultra seriösen Hosenanzug überzeugend oder stinklangweilig findet.

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Diese zwei Fragen solltest du dir vor der Wahl deines Looks stellen

Für das Zusammenstellen eines schönen Outfits für ein Vorstellungsgespräch sind vor allem zwei Fragen entscheidend: 1. Wer bin ich oder auch: wer möchte ich (in meinem Job) sein? 2. Für welchen Job bewerbe ich mich?

Kleidung kann mehr als dich einfach nur anzuziehen. Sie kann deine Persönlichkeit hervorheben, dir Sicherheit oder auch Mut geben. Das solltest du unbedingt ausnutzen, denn wer sich bei einem Vorstellungsgespräch wohlfühlt, strahlt das auch aus! Natürlich solltest du dich bei der Wahl deines Looks auch fragen, welches Outfit gut zu dem Job oder in das Unternehmen passt, für den bzw. bei dem du dich bewirbst.

Für den extra Selbstbewusstseins-Schub: Greif entweder zu einem absoluten Lieblingsteil in deinem Schrank oder gönn dir etwas Schönes für das Gespräch! Bei der Wahl denk vor allem daran, wer du bist oder auch: wer du sein möchtest. Stellst du dir dich selbst in deinem neuen Job als fröhlich und selbstbewusst in einem farbenfrohen Kleid vor oder eher ganz seriös in einem Set aus Blazer und Anzughose? Dein Outfit gibt dir die Möglichkeit, deinem Gesprächspartner einen Eindruck von dir zu vermitteln, noch bevor du ein einziges Wort gesprochen hast.

Du bist völlig überfragt, was du anziehen könntest? Wenn das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, im Netz vertreten ist, gibt es auf der Website sehr wahrscheinlich auch Fotos des Teams. Vielleicht findest du hier Anregungen für ein Outfit oder zumindest eine grobe Idee, nach der du dich richten kannst.

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Welche „Stylingregeln“ für ein Bewerbungsgespräch sollte ich beachten?

Stylingregeln für Bewerbungsgespräche gibt es im Überfluss – die Frage ist, ob sie immer sinnvoll sind. Für die Orientierung hilfreich können folgende Tipps sein – allerdings solltest du bei jedem Ratschlag hinterfragen, ob er zu dir, deiner Persönlichkeit, deinem persönlichen Stil und zu dem Job passt, für den du dich bewirbst.

1. Geh lieber over- als underdressed

Wenn du dich schick machst, fühlst du dich sehr wahrscheinlich auch so und das gibt dir einen positiven Vibe für das Gespräch. Der potenzielle Arbeitgeber hingegen kann gerne sehen, dass dir das Gespräch wichtig ist und du dir Mühe gibst, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

2. Aber: Weniger ist mehr - Style dich nicht zu…

... lässig, zu sexy, zu seriös, zu sportlich, zu elegant, zu bunt, zu langweilig… Alle extremen Styles haben natürlich das Potenzial als zu was auch immer aufzufallen. Auf der anderen Seite: Du bist, wer du bist. Wenn du dich grundsätzlich beispielsweise gerne sehr feminin oder sehr zurückhaltend kleidest und dich so wohlfühlst, solltest du dich zu einem Vorstellungsgespräch nicht verkleiden.

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3. Hauptsache gepflegt

Egal für welchen Look du dich entscheidest: Das Ganze sollte gepflegt und nicht nachlässig wirken – das ist auf jeden Fall schon mehr als die halbe Miete.

4. Generalprobe und Applaus

Das am Ende auserkorene Outfit trägst du am besten ein kleines Weilchen Probe und zeigst es jemandem, auf dessen Meinung du vertraust. Eine zweite Meinung schadet selten und gibt dir im besten Fall Bestätigung und ein sicheres Gefühl.

5. Der Blazer ist dein bester Freund

Im Zweifelfall ist der Blazer dein engster Verbündeter: Er macht eigentlich fast jedes Outfit vorstellungsgeprächstauglich.

 

Eine Geheimwaffe richtig einsetzen: So ist der Blazer beim Vorstellungsgespräch dein bester Freund

Ein Blazer beim Vorstellungsgespräch? Klingt auf den ersten Blick nicht gerade originell, aber das gute Stück ist und bleibt nun einmal eine Wunderwaffe in Sachen Seriosität – und die ist bei einem Bewerbungsgespräch nun einmal nie fehl am Platz. Aber auch ein Blazer ist nicht gleich Blazer: Je nachdem, wie dein Outfit darunter aussieht, kannst du damit up- oder downdressen. Kleines Beispiel: Es ist Sommer und du hast Dich dazu entschieden, dein geliebtes Midi-Blumenkleid zu dem Gespräch aller Gespräche zu tragen: Ein schlichter, schwarzer Blazer macht aus dem Ich-geh-am-Strand-spazieren-Kleid ein Outfit, mit dem du bei einem Bewerbungsgespräch strahlst. Umgekehrt: Du trägst am liebsten schlichte Jeans und ein weißes T-Shirt? Schnapp Dir einen farbigen oder sogar bunten Blazer! Das wertet deinen zurückhaltenden Look in Nullkommanichts auf.

Kleiner Tipp: Ein Blazer ist nicht nur für ein Vorstellungsgespräch, sondern für viele Gelegenheiten ein perfekter Begleiter. Wenn du noch kein Lieblingsstück hast, lohnt es sich also, in einen hochwertigen und vor allem gutsitzenden (!) Blazer zu investieren. Hochwertig bedeutet hierbei nicht gleich teuer. Achte einfach darauf, dass das gute Stück dir perfekt passt, das Material des Blazers einen hohen Prozentanteil an Naturfasern (zum Beispiel Baumwolle oder Viskose) enthält und dass die Nähte sauber verarbeitet sind.

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Muss es denn immer ein Blazer sein?

Ein Blazer ist natürlich kein Pflichtkleidungsstück. Beispielsweise Blusen haben eine sehr ähnliche Wirkung, was Seriosität angeht. Vor allem klassische Hemdblusen und alles, was nicht zu verspielt oder wild ist, passt ebenfalls gut in den Rahmen eines Bewerbungsgesprächs.

 

Kleidung fürs Vorstellungsgespräch: Outfitideen

Wenn du vor der Frage stehst, was du zu deinem Vorstellungsgespräch anziehen möchtest, suchst du dir am besten zuerst ein Key-Piece. Um dieses Stück, das am besten ein absolutes Lieblingsteil ist, baust du deinen Look herum. Je nachdem was du wählst, kannst du dann up- oder downdressen, etwas Elegantes oder Lässiges addieren.

1. Power-Suits für Power-Frauen

Ein Co-Ord-Set, bestehend aus Anzug und passender Hose hat zwei unschlagbare Vorteile: Erstens ist der Look automatisch sehr businesslike und seriös und zweitens bist du mit den beiden Teilen ja beinahe schon fertig angezogen. Als ultimatives Plus sind Power-Suits gerade total angesagt: Du bekommst sie in allen Farben und Mustern, mit körpernah oder weit geschnittenen Hosen. Da ein Hosenanzug automatisch sehr klassisch wirkt, kannst du hier (je nach Job) zum Beispiel auch einfach ein weißes T-Shirt und weiße Sneaker kombinieren.

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2. Ein Statement-Blazer macht den Look 

Hast Du einen Blazer in einer knalligen Farbe, mit einem Muster oder einer auffälligen Struktur (zum Beispiel Bouclé)? Perfekt, denn damit hast du quasi schon das halbe Outfit für ein Bewerbungsgespräch. Je nach Job, für den du dich bewirbst, kannst du eine Jeans (am besten nicht löchrig oder zu ausgeblichen) oder eine elegante Stoffhose dazu kombinieren. Für Rock-Liebhaber: Ein schwingender Midi-Rock sieht in Kombination zu einem Blazer einfach toll aus! Als Oberteil funktioniert eine schöne Bluse genauso wie ein schlichtes T-Shirt – je nachdem wie schick du es gern haben möchtest.

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3. Kleider – ein feminines Business

Wenn du eine Kleidträgerin bist, und ein besonders Teil im Schrank hast, das dir immer ein gutes Gefühl gibt: Zieh es an! Wenn es sehr verspielt ist (beispielsweise mit Blumen, Rüschen, Volants) kombinier einen schlicht schwarzen oder dunkelblauen Blazer darüber! Das macht aus einem mädchenhaften Kleid ganz schnell ein feminin-seriöses Outfit. Einen Solo-Auftritt kannst du einem Hemdblusenkleid gönnen, denn Modelle dieses Schlags kommen von selbst mit einer sehr seriösen Lässigkeit daher.

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4. Für Blazer-Hasserinnen 

Hemdblusen, feine Strickjacken oder auch fließende Mäntel im Trenchcoat-Stil machen dem Blazer was den Business-Look angeht Konkurrenz. Weiße Hemdbluse plus Anzughose, Strickjacke plus Bluse über einer Marlene-oder Palazzohose, ein fließender Mantel über einem T-Shirt und einer gerade geschnittenen Anzughose oder Jeans – all das hat eine ähnlich seriöse, lässig-elegante Außenwirkung wie ein Outfit mit Blazer. Wenn du dich nicht gerade bei einer Bank oder einem anderen Unternehmen mit striktem Dresscode bewirbst, sind diese Looks ganz legitime Optionen.

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5. Schuhe und die Qual der Wahl 

Hoch oder flach? Das ist an dieser Stelle wohl die erste Frage. Auch hier solltest du danach gehen, was dir ein gutes Gefühl gibt. Du gehst nie ohne hohe Absätze aus dem Haus? Dann solltest du das auch für ein Bewerbungsgespräch nicht ändern. Wenn du andersherum nie Pumps oder High Heels trägst, solltest du dich jetzt auch nicht dazu zwingen. Je nach Outfit oder Job kannst du sogar in Sneakern gehen, denn die gehören heutzutage ja genauso in die Arbeitswelt wie ins Fitnessstudio (leider noch nicht in jeder Branche bzw. in jedem Unternehmen). Wenn du Sneaker zu sportiv findest und Pumps oder ähnliches nicht dein Ding sind: Greif zu Loafern oder Budapestern. Flache Halbschuhe wie diese kommen mit einer maskulin-lässigen Eleganz, die eigentlich zu allem toll aussieht: Sie passen zu einem Hosenanzug ebenso gut wie im Stilbruch zu einem femininen Kleid.

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Schmuck, Accessoires und Make-Up: Weniger ist mehr?

In Bezug auf Schmuck und Make-Up wird generell zu Zurückhaltung geraten. Generell stimmt das auch: Wer ein Outfit mit einem tollen und auffälligen It-Piece trägt, könnte mit einer Wagenladung Schmuck, aufwändigem Make-Up und einer knalligen Handtasche schnell nach zu viel aussehen. Wenn die Wahl jedoch auf sehr schlichte Kleidungsstücke fällt, kann beispielsweise eine Statement-Kette, Statement-Ohrringe oder eine „Hallo!“-Handtasche das gewisse Extra geben. Hier - wie bei allen anderen "Styling-Regeln" für ein Vorstellungsgespräch gilt also auch: Du, deine individuellen Vorlieben und dein Feeling sind entscheidend. Am Ende kannst du bei deinem Outfit nichts falsch machen, wenn du dir Mühe gibt, du selbst bleibst und dich wohlfühlst!

 

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