Was tun bei Ohrenschmerzen? 5 Erste-Hilfe-Tipps

Tropfen, Spray oder Zwiebelsäckchen - was kann man bei Ohrenschmerzen tun? Und wann ist ein Arztbesuch unumgänglich? Wir geben dir fünf hilfreiche Tipps gegen Ohrenschmerzen.

Inhalt
  1. Symptome und Ursachen von Ohrenschmerzen
  2. Nasenspray beruight das Mittelohr
  3. Ohrentropfen lindern Schmerzen
  4. Antibiotika bekämpfen Mittelohrentzündungen
  5. Zwiebeln unterstützden die Heilung
  6. Andere Auslöser erkennt nur ein Facharzt
 

Symptome und Ursachen von Ohrenschmerzen

Frische Luft tut dem Körper gut. Doch kühler Wind reizt schnell die Gehörgänge. Auch andere Ursachen, etwa Verletzungen beim Reinigen der Ohren mit Wattestäbchen, können unangenehme Ohrenschmerzen zur Folge haben. Entzündungen oder Risse führen schlimmstenfalls zum Verlust des Hörsinns. Deshalb sollte bei Beschwerden schnell behandelt werden. Es gibt zum Glück einiges, was du tun kannts, um die Ohrenschmerzen zu lindern.

 

Nasenspray beruight das Mittelohr

Wenn die Ursache der Ohrenschmerzen ungeklärt ist, sind Nasensprays die erste Wahl - am besten ohne Konservierungsstoffe und mit rückfettenden Substanzen wie Bepanthen. Das pflegt die Schleimhäute und beugt kleinen Rissen vor. Nase, Ohren und Stirnhöhlen sind eng miteinander verbunden; so dringt das Spray auch bis zur Entzündung vor. Es befreit verstopfte Nasennebenhöhlen, lässt die Schleimhäute abschwellen und beruhigt das gereizte Mittelohr.

 

Ohrentropfen lindern Schmerzen

Bei Erwachsenen weisen Ohrenschmerzen oft auf eine Gehörgangsentzündung hin. Auslöser können unter anderem Wasser im Ohr, zu enge Gehörgänge oder Nervosität mit ständigem Reiben am Ohr sein. Typisch ist, dass der Patient normal hört, während bei der Mittelohrentzündung eine Hörminderung auftritt. Außerdem ist der Tragus, der kleine Knorpel am Anfang des Gehörgangs, meist sehr schmerzempfindlich. Behandelt wird mit Ohrentropfen.

 

Antibiotika bekämpfen Mittelohrentzündungen

Manchmal geht es - insbesondere bei der hartnäckigen Mittelohrentzündung - nicht ohne Antibiotika, um schlimme Folgen wie dauerhafte Hörschäden zu vermeiden. Bekämpft man den Infekt zu spät, entsteht durch die Schwellung ein Unterdruck im Ohr. Wird dieser zu stark, reißt das Trommelfell. Dann droht Schwerhörigkeit.

 

Zwiebeln unterstützden die Heilung

Zwiebelsäckchen, aufs Ohr gelegt, gelten als altes Hausmittel gegen Ohrenschmerzen. Doch gegen die Entzündung haben sie allein kaum eine Chance. Zwar enthalten Zwiebeln entzündungshemmende Substanzen, diese dringen aber nicht tief genug ins Mittelohr vor. So sind sie nur zur Unterstützung weiterer Therapien zu empfehlen.

 

Andere Auslöser erkennt nur ein Facharzt

Ohrenschmerzen gehen nicht immer vom Ohr selbst aus. Bei einer Mandelentzündung etwa können Schmerzen bis ins Ohr ausstrahlen. Auch Störungen im Kiefergelenk sind häufige Ursachen. Wenn der Hals-Nasen-Ohrenarzt bei der Suche nach der Ursache nicht fündig wird, sollte er Sie an einen anderen Spezialisten überweisen.

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