Anklopfen, bitte!Anal Prep: 5 Tipps zur Vorbereitung auf Analsex

Analsex ist kein Tabu mehr – darf es auch nicht sein, denn das erste Mal bedarf ein wenig Vorbereitung, über die gesprochen werden sollte. Welche magischen Anal-Prep-Regeln solltest du beachten? Und gibt es solche überhaupt? Wunderweib klärt auf.

Inhalt
  1. 5 Anal-Prep-Tipps
  2. Geh' auf Klo
  3. Duschen ist immer eine gute Vorbereitung
  4. Analsex braucht Gleitgel
  5. Lerne vor dem Analsex deine Schließmuskel kennen
  6. Anal-Prep-Regel Nr. 1: Hab Vertrauen

Die einen kennen ihn nur aus Pornos, die anderen praktizieren ihn regelmäßig. Trotzdem wird häufig noch hinter vorgehaltener Hand über ihn gesprochen, den Analverkehr.  

Wie bei jeder Sex-Praktik gilt: Ausprobieren oder eben nicht –  allein die Lust entscheidet. Im Bett gibt es kein Muss. Wer merkt, dass ihn Analsex reizt, testet ihn einfach, wer nicht, der lässt es.  

Anders als bei manchen Liebesspielen, in die man sich einfach fallen lässt, ist es bei Analsex aber absolut zu empfehlen, sich auf das erste Mal vorzubereiten. Schließlich handelt es sich um eine Körpergegend, über die man selten beim Kaffeeklatsch spricht. An dieser Stelle ein Appell: Schluss damit! Der Darm ist ein unglaublich wichtiges und spannendes Organ, das zu Unrecht tabuisiert wird – ja, auch Frauen haben Stuhlgang.

Wer diese Nachricht verdaut hat, kann sich offener mit dem Hinterteil befassen. Denn der Po ist nicht nur für viele Männer ein Sex-Symbol. Der Anus birgt auch für Frauen eine neue Welt des Lustempfindens – in ihm verstecken sich sehr viele Nervenenden für intensive Gefühle. Und die gilt es zu entdecken.

Damit das erste Mal Analsex schmerzfrei und lustvoll wird, gibt es einige Tipps zu beachten. Wer weiß, wie der Anus anatomisch aufgestellt ist, kann ihm auch besser gerecht werden. Trotzdem gilt auch bei Analverkehr: Anal Prep hin oder her – ihr müsst keine Wissenschaft aus dem ersten Mal machen. Übung macht bekanntlich den Meister. Tastet euch vorsichtig an die neue Lustzone heran, horcht in euren Körper hinein und macht das, was euch gut tut. Mit diesen 5 Tipps zur Vorbereitung und einer ordentlichen Portion Entspannung kann gar nichts mehr schief gehen!

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5 Anal-Prep-Tipps

Anal Prep - mit der richtigen Vorbereitung kannst du Analsex bedenkenlos genießen.
Anal Prep - mit der richtigen Vorbereitung kannst du Analsex bedenkenlos genießen.
Foto: iStock / stock_colors
 

Geh' auf Klo

Er furcht vielen Frauen Angst ein und ist damit Teil eines großes Mythos rund um Analverkehr: Der Stuhlgang. Dabei braucht man sich um ihn eigentlich gar nicht so große Sorgen machen. Das weiß man aber nur, wenn man sich mit der Anatomie des Darms beschäftigt:  Der letzte Darmabschnitt vor dem Anus ist der Enddarm, der etwa 20 Zentimeter lang ist. Hier gelangt Stuhl jedoch nur kurz vor der Entleerung überhaupt hin. Wenn du keinen Stuhldrang verspürst, versteckt er sich also noch in den gut acht anderen Metern, die der Darm lang sein kann. Um dir noch weniger Sorgen zu machen, empfiehlt es sich, an dem Tag bereits das große Geschäft verrichtet zu haben.

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Duschen ist immer eine gute Vorbereitung

Hygiene ist immer wichtig – nicht nur wenn es um die Vorbereitung von Analsex geht. Um dich wirklich entspannen und das Thema Stuhl voll und ganz vergessen zu können, geh nach der Darmentleerung duschen. Dabei reicht es, dich ganz normal zu waschen – wenn du dich aber wohler damit fühlst, kannst du auch eine kleine Analdusche verwenden, um den Enddarm noch einmal  mit warmem Wasser durchzuspülen.

 

Analsex braucht Gleitgel

Wenn du erregt bist, produziert deine Vagina ihr eigenes Gleitgel. Das ist beim After nicht der Fall. Für Analsex brauchst du zwingend Gleitgel. Decke dich einfach vorher damit ein. Das erleichtert das Eindringen. Wichtig: Speichel ist kein ausreichendes Gleitmittel.

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Lerne vor dem Analsex deine Schließmuskel kennen

Ja, wir sprechen in der Mehrzahl. Jeder Mensch besitzt zwei Schließmuskel, einen äußeren und einen Inneren, der den Enddarm noch einmal unterteilt und den Mastdarm trennt. Letzteren kannst du nicht willentlich entspannen. Deswegen wird er gerne umgarnt, bevor er sich öffnet.

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Das heißt konkret: Verwöhne deine Schließmuskel. Dehne sie mit dem Finger oder einem Anal-Toy vor, finde heraus, was dir gefällt. Die erste Vorbereitung auf Analsex kann auch schlichtweg sein, die Schließmuskel zu massieren – dabei muss es noch gar nicht zur Penetration kommen. An den inneren Schließmuskel kannst du dich selber oder dein Partner langsam herantasten. Kreisende Bewegungen unter sanftem Druck sorgen dafür, dass der Muskel sich langsam entspannt. Wichtig: Fingernägel schneiden! Gib ihm dabei aber Zeit und bereite deinen Anus langsam vor, in dem du ihn Stück für Stück dehnst.

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Anal-Prep-Regel Nr. 1: Hab Vertrauen

Wenn du mit deinem Partner Analsex ausprobieren willst, solltet ihr eine Vertrauensbasis haben. Denn Vertrauen ist das, worum es bei Anal Prep wirklich geht. Du solltest dich deinem Partner voll und ganz hingeben können, mit dem Wissen, dass er dir nicht wehtun wird – und er wiederum sollte ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen vorweisen, zu spüren, was dir gut tut und was nicht. Wie erwähnt, kannst du deinen Schließmuskel nicht willentlich entspannen. Analsex funktioniert also nur, wenn du und dein Körper es wirklich wollen und vollkommen entspannt seid. Dann musst du dir übrigens auch keine Sorgen um mögliche Schmerzen machen. Tastet euch langsam an euer erstes Mal Analverkehr heran, redet über eure Wünsche und Bedenken. Es muss nicht von Anfang an klappen – lasst euch vor allem Zeit, diese neue erogene Zone zu erforschen und genießen. Denn allein darum geht es.

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