Sex-TippsLubrikation: Was Frauen brauchen, um feucht zu werden

Mangelnde Lubrikation, trockene Scheide? Was Frauen brauchen, um beim Sex richtig feucht zu werden.
Mangelnde Lubrikation, trockene Scheide? Was Frauen brauchen, um beim Sex richtig feucht zu werden.
Foto: iStock
Inhalt
  1. Feuchtwerden: Wie funktioniert die Lubrikation?
  2. Wie kommt es zu Lubrikationsmangel?
  3. 11 Dinge, die Frauen brauchen, um beim Sex feucht zu werden

Viele Frauen haben Probleme damit, beim Sex feucht zu werden. Was Frauen brauchen, damit die Lubrikation der Vagina gelingt und Sex Spaß macht.

Fast jede Frau erreicht in ihrem Leben eines Tages einen Punkt, an dem sie mit ihrem Sex nicht mehr glücklich ist. Der Sex ist langweilig geworden. Echte Erregung und wirkliche Lust auf Sex haben sich verabschiedet.

Meist trifft es die Frauen, die schon lange in einer festen Beziehung mit einem Partner sind. Gewöhnung, Stress und die Anforderungen des Alltags fordern ihren Tribut. Doch auch ungebundene Frauen können unter schlechtem Sex und Problemen mit der Lubrikation (von lat. »lubricare«, »schlüpfrig machen«), also dem Feuchtwerden beim Sex leiden.

 

Feuchtwerden: Wie funktioniert die Lubrikation?

Die Scheide wird feucht durch das Austreten des klaren Vaginalsekrets aus den Bartholinischen und den Skenschen Drüsen einer Frau. Ausgelöst wird die Lubrikation durch sexuelle Erregung. Durch das Sekret werden die Vulva und die Klitoris befeuchtet, was das Eindringen des Penis beim Sex erleichtert und den Spermien ihre Reise in die Gebärmutter. Außerdem kann das Vaginalsekret Pheromone enthalten und so die Attraktivität eines Menschen steigern.

Die Konsistenz, der Geruch und der Geschmack des Vaginalsekrets verändern sich im Laufe des Zyklus. An der Konsistenz lässt sich zum Beispiel ablesen, wie es um die Empfängnisbereitschaft der Frau steht.

 

Wie kommt es zu Lubrikationsmangel?

Ursachen für mangelnde Lubrikation können zum Beispiel Entzündungen im Genitalbereich oder auch Östrogenmangel in den Wechseljahren sein. Ist medizinisch alles in Ordnung, ist meist mangelnde sexuelle Erregung der Grund dafür, dass die Scheide nicht feucht wird.

Ohne Lubrikation bleibt die Scheide trocken und der Sex wird schwierig, denn in eine trockene Scheide kann ein Penis kaum eindringen, es sei denn, es werden Hilfsmittel wie etwa Gleitgel verwendet.

Höchste Zeit also, sich damit zu befassen, was Frauen für eine erfüllende Sexualität mit einer guten Lubrikation brauchen.

 

11 Dinge, die Frauen brauchen, um beim Sex feucht zu werden

1 | Klick im Kopf

Das Wichtigste für guten Sex ist der Klick im Kopf: egal ob als Single oder in einer Beziehung - guter Sex beginnt im Kopf. Wenn ich es schaffe, mich gedanklich auf sexuelle Stimulation einzulassen, ist der erste Schritt zum Feuchtwerden schon getan. Die Lubrikation der Vagina beginnt in dem Moment, in dem ich als Frau mich gedanklich auf Sex einlassen kann.

Der Klick im Kopf kann durch viele Reize ausgelöst werden, jede Frau kann sich durch ganz unterschiedliche Dinge und Momente lustvoll angesprochen fühlen – einige Beispiele:

  • erotische Bilder oder Videoszenen, zufällig irgendwo aufgeschnappt oder gezielt gesucht
  • ein zärtlicher Kuss des Partners, sein frischer Geruch direkt nach dem Duschen
  • die Wärme eines menschlichen Körpers
  • das sexy Gefühl in einem neuen Kleid, das uns super aussehen lässt
  • der Reiz des Unbekannten beim Flirt mit einem Fremden
  • die Lust, etwas Verbotenes zu tun, etwa bei einer Affäre mit einem vergebenen Mann
  • eine starke emotionale Verbundenheit zum Partner, beispielsweise nach einem schönen gemeinsamen Erlebnis wie etwa einem tollen Konzert oder einem entspannten Restaurant-Besuch

Gerade für Beziehungen ist es aber auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Lust auf Sex ganz gezielt geweckt werden kann und oft muss. Der Schlüssel dazu ist für viele Paare körperlicher Kontakt. Schon eine lange, wortlose Umarmung, bei der wir einfach nur die Nähe eines geliebten Menschen genießen dürfen, ohne irgendetwas tun zu müssen, kann eine sachte Lust auf Sex auslösen.

Die Münchner Buchautorin Susanne Wendel schreibt in ihrem neuen Buch „Gesundgevögelt in 12 Wochen“ sehr treffend: „Je mehr Körperkontakt, desto stärker die Beziehung. Wenn Paare länger zusammen sind, lässt häufig das Bedürfnis, den anderen anzufassen, zu küssen und den eigenen Körper an den des anderen zu drücken, nach. Man macht das nicht mehr »automatisch« und wenn man es nicht bewusst tut, passiert irgendwann gar nichts mehr. Leidenschaft, Erotik und sexueller Antrieb werden in festen Beziehungen von selbst weniger, wenn man nichts dafür tut. Habe ich im Buch »Guter Sex trotz Liebe« von Ulrich Clement gelesen. Die große Gefahr für Paare, die sich nur noch selten berühren: Sie verlieren die emotionale Verbindung.“

Genau diese emotionale Verbindung ist aber elementar wichtig für guten Sex mit ausreichender Lubrikation. Also: Umarmt euch, streichelt euch, küsst euch ganz bewusst!

2 | Frieden mit Psyche und Körper

Ich bin zu dick. Diese ekligen Dellen an den Beinen. Der runde Bauch, schrecklich … und überhaupt, keine Lust auf Sex – vielleicht bin ich inzwischen auch einfach frigide.

Viele Frauen sind gnadenlos mit sich selbst, finden ihren Körper hässlich und verurteilen sich selbst dafür, dass sie keine Lust auf Sex haben, obwohl sie doch müssten.

Es ist kein Wunder, dass das so ist, denn die meisten Unternehmen verdienen ihr Geld genau damit, uns Menschen tagtäglich diverse Mängel zu suggerieren, die wir dann natürlich am besten durch den Kauf eines Produkts beheben sollen. Dazu das ständige Vergleichen mit Freunden und Bekannten, von denen die meisten sich und ihr Liebes und Sexleben immer besser darstellen, als es in Wirklichkeit ist.

Und dann der ewige Vorwurf der Frigidität an Frauen, die nicht auf Fingerschnips sexuell erregt und bereit zum Geschlechtsverkehr sind. In den allermeisten Fällen ist das einfach Blödsinn. Die meisten Frauen brauchen vor allem Zeit, Ruhe und einen Partner, der weiß was er tut, damit bei ihnen Lust entstehen kann. Dazu später mehr beim Punkt „Die richtige Technik“.

Was die Selbstverurteilung angeht, so ist das Zauberwort: Gnade.

Sei gnädig mit dir selbst und deinem Körper. Sei dankbar für all das, was er jeden Tag leistet. Schließe Frieden mit Narben und Dellen, die Zeichen dafür sind, was du schon alles erlebt und erlitten hast.

Und wenn alle Gnade nichts bringt, du immer noch unzufrieden mit deinem Körper bist, dann gehe ganz gezielt die Behebung der Schwachstellen an, mit denen du dich nicht gut fühlst.

  • Gerade wenn Übergewicht dein größtes Problem ist: Gehe es an, nimm ab. Mit gesunder, bewusster Ernährung und ein klein wenig Fitness ist schon sehr viel zu machen.
  • Wenn du deine Brüste nicht magst: es gibt einige Möglichkeiten, auch schlaffe Brüste zu straffen und schön zu präsentieren. Gönne ihnen gute Cremes, straffende Fitnessübungen und schöne Dessous, die sie gut aussehen lassen.
  • Investiere in gute Kleidung. Gönne dir Shopping-Beratung für Kleider, in denen du dich wirklich wohl fühlst.
  • Nutze Spa-Angebote, um deiner Schönheit etwas Gutes zu tun. Wenn das zu teuer ist, gönne dir hin und wieder ein schönes, neues Beauty-Produkt - vielleicht ein frisches Körperwasser, das verlockend nach Rosen und Sommer duftet?

Gönn dir Gutes und dein Körper und deine Seele werden offen für Gutes sein.

3 | Zärtlichkeit & Massagen

Für viele Paare bedeutet Sex: Er streichelt sie ein bisschen untenrum, sie massiert etwas seinen Penis, dann kommt der Sex, der nach wenigen Minuten vorbei ist.  Manchmal ist das Ok. Aber auf die Dauer macht dieser Minimal-Sex nicht so richtig glücklich.

Bei gutem Sex ist der Weg das Ziel. Es geht auch um einen schönen Orgasmus, aber nicht nur. Streichelt euch auf einem schön gemachtem Bett, massiert euch gegenseitig mit gutem Massageöl, erkundet jede Stelle des geliebten Körpers, nehmt euch die Zeit und drängt euch nicht selbst. So können verspannte Muskeln sich lockern und gestresste Köpfe die Ruhe finden, die es braucht, um bereit für Sex zu sein.

Vergesst die Konzentration auf die Geschlechtsteile! Selbst die Finger oder die Füße sachte zu massieren, kann zu erotischen Höhenflügen führen. Den ganzen Körper zu verwöhnen ist ein ganz wichtiges Geheimnis für fantastischen Sex, bei dem Frauen gut feucht werden und die Männer eine stabile Erektion aufbauen können.

 

4 | Eine schöne Umgebung

In einem dreckigen Bett mit müffelnder Bettwäsche und unaufgeräumten Klamotten ist kein Raum für Erotik. Wo immer ihr Sex haben wollt: gönnt euch Sauberkeit, frische und optisch wie haptisch ansprechende Bettwäsche, Ordnung in den Ecken und Deko, die euch glücklich macht. Auch sanftes Licht und warme Farben lassen die Lust wachsen.

5 | Die richtige Technik & Selbstbewusstsein des Mannes

Ein Mann, der beim Sex weiß, weiß, wie er eine Frau stimulieren kann, ist Gold wert. Es nützt ja nichts, wenn er einfach nicht weiß, welche Berührungen sich Frauen wünschen. So viele Männer begnügen sich mit fantasielosem Gerubbel auf der Klitoris. Dabei ist so viel mehr möglich.

Viele Frauen wünschen sich dominante Männer, die deutlich ihre Lust auf sie zeigen, die vielleicht in einer Bar ihre durch die Hose spürbare Erektion an ihren Hintern pressen und beim Sex so vögeln, dass das Bett gegen die Wände knallt. Energie und Leidenschaft sind wichtig, damit die Frau sexuell erregt wird und die Lubrikation beginnt.

Wer sich als Mann guten Sex wünscht, aber nicht weiß, wie er seine Frau erregen kann, der hat heute wirklich gute Möglichkeiten, das zu lernen. Ob Videos im Internet, Workshops bei Sex-Experten oder – Therapeuten, oder schlicht gut geschrieben Sex-Ratgeber wie etwa „Der ultimative Sex für Männer“ von Dr. Charlotte Labouche oder "Das G-Punkt Handbuch für Sexgötter" von Yella Cremer – es gibt wirklich gute Möglichkeiten, zu lernen, wie eine Frau gestreichelt, geküsst, gefingert oder geleckt werden will.

6 | Konkrete Ansagen für die besten Berührungen

Sexuelle Erregung ist nicht alleine der Job der Männer. Mann und Frau können sich am besten zu gutem Sex verhelfen, wenn sie klar kommunizieren, was sie beim Sex mögen. Deutliches Stöhnen, liebevolles Lob wie „Jaaa, das fühlt sich gut an!“ oder auch ganz konkrete Anweisungen wie etwa „Ja, genau da, und jetzt bitte kreisen“ können echte Orgasmus-Wunder möglich machen.

7 | Gute Sextoys & Gleitmittel

Wenn es trotz aller zärtlichen Bemühungen du guter Stimmung nicht klappt mit dem Feuchtwerden, ist es absolut fein, zu guten Sextoys und angenehmem Gleitgel zu greifen. Lieber mal ein paar Hilfsmittel testen und diese entspannt in das Liebesspiel einbinden, statt ewig auf guten Sex zu warten. Lass dich von deinem Mann mit einem Gleitgel mit Wärme- oder Prickeleffekt im Intimbereich einreiben – du wirst staunen, wie viel Lust dir das macht und wie schnell der Lubrikationsmangel vergessen ist. Umgekehrt kannst du dann auch ihn mit einem speziellen Stimulationsgel für den Mann verwöhnen – er wird es lieben, versprochen!

 

8 | Sexuelle Freiheit

Monogamie muss nicht für jedes Paar das Richtige sein. Die Öffnung der Beziehung mag für manches Paar genau der richtige Weg sein, um frische Inspiration und neue Lebenslust für den gemeinsamen Sex zu gewinnen. Allerdings kann eine Offene Beziehung auch zur Trennung führen. Für welche Paare eine Offene Beziehung geeignet ist und welche Fragen ihr euch stellen solltet, bevor ihr euch am „erlaubten Fremdgehen“ versucht, könnt ihr hier nachlesen: „Offene Beziehung: Für welche Paare sie wirklich Sinn macht

9 | Nicht immer um alles kümmern müssen

Wenn es beim Sex nicht klappt, liegt oft auch in der alltäglichen Beziehung etwas im Argen. Sexuelle Lust kann nicht entstehen, wenn er oder sie seinem Mann oder seiner Frau grollt, etwa weil er das Gefühl hat, im Alltag viel zu sehr auf sich allein gestellt zu sein.

Besonders Frauen leiden oft unter dem Gefühl oder auch der Realität, sich ständig um alles alleine kümmern zu müssen: Kinder, Hausputz, Rechnungen, Job, Geburtstagsgeschenke besorgen ... Für einen Mann, der sich fragt, warum seine Frau so schwer zu erregen ist und so wenig Lust auf Sex hat, könnte es durchaus lohnenswert sein, sich im gemeinsamem Alltag etwas mehr zu engagieren.

Eine positive Grundstimmung in der Partnerschaft erhöht die Chancen für sexuelle Erregung und guten Sex enorm!

 

10 | Potenzmittel für Frauen

Es gibt inzwischen tatsächlich einige Potenzmittel für Frauen, die die Durchblutung der Geschlechtsorgane fördern und die Frau empfänglicher für sexuelle Reize machen können. Susanne Wendel berichtet dazu:

„Ein verheißungsvolles Frauenpotenzmittel wird aktuell beispielsweise vom Biochemiker Adriaan Tuiten in Holland entwickelt, es besteht aus zwei verschiedenen Pillen, die Gehirn und Genitalbereich stimulieren. Lybrido und Lybridos heißen sie, und sie vereinen verschiedene Wirkstoffe, die in ihrer Kombination bisher einzigartig sind. Lybrido enthält den Viagra-ähnlichen Wirkstoff Sildenafil und zusätzlich einen nach Minze schmeckenden Überzug mit dem Hormon Testosteron. Sildenafil fördert die Durchblutung der Geschlechtsorgane und Testosteron soll Frau empfänglicher für sexuelle Reize machen und ihre Hemmungen lösen. Allein kann keiner der Wirkstoffe die weibliche Lust steigern, zusammen versprechen sie jedoch Erfolg.“

Wer mit allen anderen Möglichkeiten zur Förderung der Lubrikation nicht weiter kommt, der kann sich also durchaus an der Anwendung solcher Mittel versuchen. Es ist allerdings ratsam, dies in Absprache mit einem Arzt zu tun. Bitte bestelle nicht auf gut Glück vermeintliche Potenzmittel im Internet, da wird viel Schindluder getrieben und die frei verkäuflichen Mittel können auch gefährliche Wirkstoffe enthalten.

11 | Ein Plan für mehr Sex

Wer sich nur immer wieder vornimmt, dies oder jenes für ein besseres Sexleben zu tun, der wird im Alltag oft feststellen müssen, dass die guten Vorsätze im allgemeinen Stress untergehen. Da kann es eine mögliche Lösung sein, wie die Münchnerin Susanne Wendel einen konkreten Plan zur Wiederbelebung des Sexlebens zu entwickeln.

Zusammen mit ihrem Mann hat sie einen konkreten 12-Wochen-Sex-Plan ausgearbeitet – darin enthalten: Feng-Shui fürs Schlafzimmer, ganz viel Entspannung,  viel mehr bewusste Zärtlichkeit und körperliche Nähe im Alltag, schicke neue Bettwäsche, Tantra-Workshops, frivole Stunden im Dschungelraum eines Swinger-Clubs, die Entwicklung eines Sex-Profils, die Erkundung des eigenen Körpers und ein gemeinsamer Sex-Urlaub. Ihre Erfahrungen hat Susanne Wendel in dem Buch „Gesundgevögelt in 12 Wochen“ aufgeschrieben. Darin schreibt sie:

„Wenn die Erotik sich nicht mehr von selbst einstellt, braucht man einen neuen Zugang zu Sex. Und neue Gewohnheiten. Denn »zu müde« kann auch eine Gewohnheit sein. Wer nur Sex hat, wenn er »sich danach fühlt«, wird irgendwann keinen Sex mehr haben. Oder sagen wir mal so: Sex kann passieren, weil zwei Menschen bestimmte Gefühle haben. Muss aber nicht. mKlug wäre, sich nicht von den Emotionen leiten zu lassen. Ich behaupte: Sex kann man auch einfach haben, ohne den ganzen emotionalen Überbau.

Die Phase der kompletten Lustlosigkeit nach der Geburt meines zweiten Kindes mit zweiundvierzig hat mir ziemlich zu schaffen gemacht. Meinem Partner auch. Ich habe zehn Monate lang gestillt und mein sexuelles Begehren war wie abgeschaltet. Mein sexueller Antrieb war weg und ich habe mich gefragt, wie ich jemals im Leben Lust auf Sex haben konnte. Noch in der Schwangerschaft war meine Lust ungebremst, ich habe damals sogar ein Fotoshooting mit Babybauch im Swingerclub gemacht. Es ist krass, was die Hormone mit einem machen können.

Man sollte Sex nicht von seinen Emotionen abhängig machen. Denn die ändern sich. Oft mehrmals am Tag. Doch die meisten Menschen tun genau das und wundern sich, dass sie keinen Sex mehr haben, wenn die Verliebtheit oder die Erotik in der Partnerschaft verschwindet. Mein Partner und ich, wir haben angefangen, unsere Zweisamkeit zu planen. Und wir haben entschieden, unser gemeinsames sexuelles Repertoire zu erweitern. Denn, ganz ehrlich: Ich möchte mehr als Null-acht-fünfzehn-Sex. Qualität vor Quantität.

Wenn wir schon nicht mehr viel Zeit füreinander haben, soll es wenigstens richtig gut sein. Wir haben eine Entscheidung getroffen und sind in Aktion gegangen. Die treibende Kraft war in diesem Fall ich, und mein Partner hat mitgemacht. Bei anderen Paaren mag das umgekehrt sein, dass die Männer die Sache forcieren. Fakt ist, es geht nur, wenn beide mitmachen. Wenn einer das Ganze dauerhaft abblockt, geht es nicht. Und dann – ganz ehrlich – sollte man sich fragen, inwieweit die Beziehung überhaupt tragfähig ist.“

Das Fazit von Susanne Wendel zum 12-Wochen-Sex-Plan: „Wir haben beide wieder Lust bekommen, fühlen uns wie frisch verliebt und sind neugierig wie kleine Kinder, was wir noch alles im Bett entdecken können. Unsere Beziehung fühlt sich vital und lebendig an. Gesundvögeln kann man sich also auch zu zweit. Wir sind beide über unseren Schatten gesprungen, haben unsere lästigen Gewohnheiten überwunden und es hat funktioniert. Unser 12-Wochen-Programm war erst der Anfang …“

Gesund gevögelt in 12 Wochen: In diesme Buch beschreibt die Münchnerin Susanne Wendel ihren Weg zurück zu gutem Sex.
Gesund gevögelt in 12 Wochen: In diesem Buch beschreibt die Münchnerin Susanne Wendel ihren Weg zurück zu gutem Sex.
Foto: Goldegg Verlag

Weiterlesen:

Phänomen Squirting: Kann das jede Frau?

Willst du aktuelle Liebes-News von Wunderweib auf dein Handy bekommen? Dann trag' dich schnell in unserem WhatsApp-Newsletter ein!

ww1

Kategorien: