Gesund abnehmenAnti-Entzündungs-Diät: Wir sagen Tschüss zum Bauchfett

Zu viel Bauchfett ist nicht nur unschön, sondern kann auch der Gesundheit schaden. Mit der Anti-Entzündungs-Diät wirst du es auf gesundem Weg los. Wie sie funktioniert? Wir verraten es dir.

Inhalt
  1. Für wen eignet sich die Anti-Entzündungs-Diät?
  2. So funktioniert die Anti-Entzündungs-Diät
  3. Ernährungsplan mit antientzündlichen Lebensmitteln

Zahlreiche Infekte und Krankheiten wie Arthrose, Diabetes, Gefäßleiden oder auch Rheuma werden durch Entzündungen ausgelöst. Durch zu viel Bauchfett werden sie zudem noch gefördert. Mit der Anti-Entzündungs-Diät verlierst du nicht nur überflüssige Pfunde, sondern stoppst auf gesundem Weg schädliche Entzündungsprozesse. Welche Lebensmittel entzündungsfördernd sind und welche dagegen steuern, erfährst du bei uns.

 

Für wen eignet sich die Anti-Entzündungs-Diät?

Bei der Anti-Entzündungs-Diät handelt es sich eher um eine Ernährungsform als um eine klassische Diät. Sie kann von jedem gemacht werden. Besonders eignet sie sich für Menschen, die zu Entzündungsprozessen neigen, was Leute mit zu viel Bauchfett einschießt. Warum? Das körpereigene Bauchfett produziert entzündungsfördernde Hormone. Doch das Tolle ist, da kann gegen angegessen werden!

Warum Crash-Diäten so ungesund sind?

 

So funktioniert die Anti-Entzündungs-Diät

In der Wahl der Lebensmittel erinnert die Anti-Entzündungs-Diät sehr der Mittelmeer-Diät. Frisches Gemüse, Obst und Fisch stehen ganz oben auf dem Ernährungsplan. Besonders gut sind dabei Brokkoli, Spinat und Portulak.

Neben der Ernährung spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Zwei bis drei Mal Sport pro Woche sollten es sein. Es muss nicht das härteste Workout sein, Hauptsache ist, dass du dich regelmäßig bewegst und deine Kondition verbesserst. Am besten ist ein Mix aus Kraft- und Cardiotraining.

Die 12 besten Fitness-Videos auf Youtube

 

Ernährungsplan mit antientzündlichen Lebensmitteln

Generell gilt Gemüse, Beeren sowie anderes Obst und Nüsse wirken entzündungshemmend und sollten täglich gegessen werden. Aber auch Vollkornprodukte und Fisch sollten regelmäßig auf deinem Teller landen. Viel zu trinken ist ebenfalls wichtig. Zum Frühstück gibt es Kaffee mit wenig oder ohne Milch, aber auch grüner Tee ist gut. Ansonsten solltest du reichlich Wasser zu dir nehmen.

Für alle, die es gerne etwas würziger mögen: Kurkuma, Ingwer und Chili bringen nicht nur schärfe in die Gerichte, sondern wirken ebenfalls entzündungshemmend. Ein gutes Gemüse-Curry, Golden Milk oder eine Karotten-Ingwer-Suppe kommen immer gut an.

Grundsätzlich gilt es bei der Anti-Entzündungs-Diät drei Mahlzeiten und zwei Snacks am Tag zu essen, die salzarm (weniger als 5 g/d) und ballaststoffreich (30 bis 45 g/d) sind. Zwei Mal pro Woche sollte Fisch auf den Teller kommen und Snacks sollten aus Beeren, Smoothies oder naturbelassenen Nüssen bestehen. Vorsicht bei den Nüssen! Sie sind gesund, aber auch kalorienreich. Deshalb solltest du nur eine handtellergroße Portion (ungehäuft) snacken. Fleisch sollte nur selten auf deinem Speiseplan stehen.

Auf was solltest du verzichten? Rheumatologin Anne Fleck zu ndr.de: „Süßes, Weizenprodukte und übermäßiger Fleischkonsum – vor allem Schweinefleisch, das besonders viele entzündungsfördernde Substanzen enthält“ fördert aufflackernde Entzündungen und sollten daher gemieden werden.

Rezepte für die Anti-Entzündungs-Diät:

Kategorien: