Zeitlos & modern

Diese 5 Dutt-Frisuren stehen Frauen ab 50 besonders gut

Weder altbacken noch öde, sondern verdammt modern: Das sind die schönsten Dutt-Frisuren für Frauen ab 50.

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Foto: iStock/GoodLifeStudio
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Schon gewusst? Die Geschichte des Dutts reicht bis in die griechische Antike zurück. Damals trugen ihn Priester als Erkennungsmerkmal ihres Berufs (Hallo "Man Bun"). Im Laufe der Jahre avancierte der Chignon, der tief sitzende Haarknoten zum weiblichen Status-Symbol junger, adeliger Frauen.

Zur Kultfrisur wurde der Dutt in den 40ern- und 50er-Jahren dank Rita Hayworth und ihrer zu einem "French Twist" hochgesteckten "Victory Rolls". Weitere Popularität gewann der Haarknoten durch Hollywood-Schauspielerinnen wie Grace Kelly und Audrey Hepburn. Seitdem ist der Dutt niemals aus der Mode gekommen, hat sich immer wieder neu erfunden und ist in jedem Alter zeitlos. Wie modern der "Bun" sein kann, zeigen diese Dutt-Frisuren für Frauen ab 50.

1. Allrounder: Der "Low Bun" für Frauen ab 50 Jahren

Wenn du eine Alltags-Frisur suchst, mit der du den Tag im Büro meistern und dich anschließend zum Essen mit Freund*innen treffen kannst, ist der "Low Bun" genau die richtige Dutt-Frisur ab 50. Der Haarknoten wird auch als Chignon bezeichnet und ist ein tief im Nacken gebundener Dutt. Ob mit Naturlocken, leichten Wellen oder glattem Haar, feinen oder dickeren Haaren: Der "Low Bun" funktioniert mit allen Haartypen und lässt sich sogar mit einem kinnlangen Haarschnitt binden. Wie das geht, erklären wir dir jetzt.

Anleitung für den "Low Bun" mit kürzerem Haar:

  1. Ziehe einen Mittelscheitel und bürste dein Haar gut durch.

  2. Nehme das Haar tief unten im Nacken zusammen.

  3. Binde dir einen Pferdeschwanz, aber ziehe den Zopf nicht komplett durch das Haargummi. Achte darauf, dass die Haarenden nach innen, also zum Nacken zeigen.

  4. Die abstehenden Haare fixierst du mit Bobby Pins. Etwas Haarspray sorgt zudem für mehr Halt.

Styling-Tipps: Der tiefe Dutt wirkt strenger, wenn du alle Haare in den Dutt bindest. Etwas lässiger wirkt die Frisur, wenn du vorne zwei Strähnen herausfallen lässt, die dein Gesicht umrahmen.

2. Lässig französisch: Der halboffene Dutt mit "French Pin"

"Half Bun"-Frisuren sind nur für 20-Jährige geeignet? Völliger Quatsch! Auch jenseits der 30, 40 oder 50 kannst du deine Haare halboffen stylen. Einen besonderen Touch bekommt der klassische "Half Bun", wenn du ihn nicht mit einem Haargummi oder Scrunchie bindest, sondern mit dem angesagten "French Pin". Mit der französischen Haarnadel kannst du dir in Sekundenschnelle eine einfache Hochsteckfrisur mit offenen Haaren kreieren.

Anleitung für den "Half Bun" mit Haarnadel:

  1. Einen Mittelscheitel ziehen und das Deckhaar oberhalb der Ohren nach hinten zu einem Zopf binden.

  2. Zwirbel den Pferdeschwanz ein und drehe ihn zu einer Schnecke. Nun steckst du die Haarnadel durch den Dutt – fertig!

Styling-Tipp: Dein Haar liegt oft platt am Kopf an und es fehlt an Schwung? Das gewisse Etwas bekommt der "Half Bun" mit Haarnadel mit voluminösem Haar, das du dir ganz leicht mit einer Warmluftbürste (Föhn und Rundbürste in einem) zaubern kannst. Hitzeschutz nicht vergessen und das frisch gewaschene Haar vorab leicht antrocknen.

3. Klassisch & elegant: Der geflochtene Dutt

Auf der Suche nach einer festlichen Frisur? Ob als Brautfrisur, Hochzeitsgast-Frisur für Frauen ab 50 Jahren oder für einen anderen Anlass mit Party-Faktor: Wenn es elegant sein soll, bist du mit dem geflochtenen Dutt auf der sicheren Seite. Die Basis bildet ein geflochtener Pferdeschwanz, den du sowohl als mittig wie einen klassischen Ballerina-Dutt als auch tief im Nacken zu einem Chignon oder seitlich binden kannst.

Anleitung für den geflochtenen Chignon:

  1. Das Haar durchbürsten und von Knötchen befreien. Achtung: Da diese Dutt-Frisur in der Regel ohne Scheitel gestylt wird, kämme dein Haar so, dass der Scheitel verschwindet.

  2. Nun einen tiefen Pferdeschwanz binden und den Zopf klassisch flechten, indem du die linke Strähne über die mittlere, dann die rechte Strähne über die mittlere Strähne legst, bis du am Ende angekommen bist. Fixiere den Zopf mit einem Haargummi.

  3. Drehe den geflochtenen Pferdeschwanz zu einer Schnecke ein und befestige das Haar mit Bobby Pins.

Styling-Tipp: Eine verzierte Haarnadel, die du durch oder oberhalb des Dutts steckst, wirkt wahre Wunder. Je nach Geschmack und Anlass kannst du den Dutt auch mit Blumen oder anderem Haarschmuck veredeln.

4. Im Trend: Der "Spiky Sleek Bun" für Frauen ab 50

Hier siehst du zwei angesagte Dutt-Frisuren, die sich zu einer verbinden: den trendigen "Sleek Bun" und den aktuell beliebten "Spiky Bun". Das Haar wird bei diesem Dutt streng mit Haarwachs oder Haargel nach hinten gestylt. Kein Härchen steht ab, denn das Motto lautet: je glatter, desto besser. Der Bun selbst wird dann so gebunden, dass ein paar spitze Haarfransen aus dem Dutt herausschauen. Wie elegant und gleichzeitig unangestrengt-cool die Frisur auch mit grauen Haaren wirken kann, beweist das Foto. Zudem ist diese Dutt-Frisur praktisch, da sie sich auch für Bad-Hair-Days sowie alle Haartypen eignet.

Anleitung für den "Spiky Bun" mit glattem Finish:

  1. Ziehe einen Mittelscheitel und bürste das Haar durch.

  2. Verteile etwas Haargel oder Stylingcreme/-wachs mit den Händen am Haaransatz.

  3. Kämme dein Haar streng nach hinten. Am einfachsten geht das mit einem Stielkamm aus Wildschweinborsten, da diese selbst feinste Härchen bändigen.

  4. Nehme die Haare etwa mittig am Hinterkopf zu einem Pferdeschwanz zusammen.

  5. Du hast langes Haar? Dann teile den Pferdeschwanz in zwei gleich große Partien auf und drehe sie jeweils zu einer Kordel ein. Überkreuze die beiden Zöpfe oberhalb des Haargummis und lege die Enden um das Haargummi, sodass die Haarspitzen oben herausschauen. Mit Bobby Pins feststecken.

  6. Bei mittellangem oder kinnlangem Haar kannst du deinen Pferdeschwanz ganz klassisch mehrmals um die eigene Achse und dann zu einer Schnecke eindrehen und feststecken.

  7. Zupfe die Haarspitzen bei beiden Varianten zurecht. Babyhaare kannst du mit einem Haarwachs-Stick bändigen.

5. Locker & modern: Der "Messy Bun"

Ähnlich wie der "Half Bun" könnte man meinen, der "Messy Bun" sei nur für jüngere Menschen geeignet. Aber warum eigentlich? Frisuren sind Einstellungs- und Typsache und am Ende ist ohnehin wichtig, dass du dich wohlfühlst. Der locker gebundene Dutt ist schnell gemacht und eignet sich daher hervorragend für alle, die es morgens eilig haben und dennoch die Haare gestylt haben möchten.

Anleitung für den "Messy Bun":

  1. Das Haar durchbürsten und zu einem hohen Pferdeschwanz binden, auch bekannt als "Top Knot". Dabei den Scheitel unter dem Haar verschwinden lassen.

  2. Nun bindest du dir einen Zopf, bei dem du die Haare nicht ganz durch das Haargummi ziehst, sodass sich eine Schlaufe bildet.

  3. Ziehe die Schlaufe vorne und an den Seiten nach unten, sodass ein Dutt entsteht und stecke ihn mit Bobby Pins fest. Abstehende Haarenden wickelst du locker um den Dutt. Es dürfen gerne einige Strähnen heraushängen, denn der "Messy Bun" lebt ja von seinem bewusst nicht akkuraten Style.

Styling-Tipp: Besonders entspannt wirkt der "Messy Bun", wenn du vorab deine glatten Haare mit einem Lockenstab wellst.

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Artikelbild und Social Media: GoodLifeStudio/iStock (Themenbild)

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