Prämenstruelles SyndromPMS-Symptome: Mehr als schlechte Laune und Kopfschmerzen

Hinter dem Prämenstruellen Syndrom stecken mehr Beschwerden, als die meisten ahnen: Insgesamt lassen sich 150 PMS-Symptome zählen. Hormone bringen Körper und Psyche vor der Periode ganz schön durcheinander.

Inhalt
  1. Welche Symptome verursacht das PMS?
  2. Kann das PMS auch Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen verursachen?
  3. PMS oder schwanger?

Vor der Periode beschleicht viele Frauen ein unangenehmes Gefühl. Was genau uns fehlt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich – und lässt sich manchmal schwer in Worte fassen. Die Stimmung ist getrübt, ebenso die Motivation. Oft kommen Brustschmerzen und ein Blähbauch dazu.

>>>PMS erklärt: Was ist das Prämenstruelle Syndrom eigentlich?

Tatsächlich ist das Prämenstruelle Syndrom viel mehr, als nur ein wenig schlechte Laune. Die Hormonschwankungen vor den Tagen stellen Mediziner noch immer vor eine Herausforderung, insbesondere, weil sie nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte bis zu 150 verschiedene Symptome verursachen können. Manchmal weiß man gar nicht, dass Beschwerden mit dem Prämenstruellen Syndrom zusammenhängen können. Deswegen haben wir die gängigsten Symptome für dich aufgelistet.

 

Welche Symptome verursacht das PMS?

Hormone können sowohl das körperliche, als auch psychische Wohlbefinden beeinflussen. Deswegen lassen sich die PMS-Symptome in unterschiedliche Kategorien unterteilen.

Wenn das Prämenstruelle Syndrom auf die Psyche schlägt

Zu den häufigsten psychischen Symptomen zählen:

Wie sich das PMS körperlich bemerkbar macht

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen zählen:

 

Kann das PMS auch Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen verursachen?

Bei manchen Frauen tritt das Prämenstruelle Syndrom schwerer auf. Dann spricht man von einer PMDS, einer Prämenstruellen Dysphorischen Störung. Gleichzeitig kann das PMS einen Monat schlimmer auftreten und im nächsten kaum Beschwerden verursachen.

So variabel die Ausprägungen sind, so auch die Symptome. Neben genannten leichten Beschwerden können auch solche auftreten, die den Alltag enorm einschränken. Manche Frauen klagen 10 bis 14 Tage vor ihrer Periode über Übelkeit und Bauchschmerzen, andere verspüren ziehende Schmerzen im Rücken. Auch Kopfschmerzen und Migräne können durch die Hormonschwankungen ausgelöst werden.

 

PMS oder schwanger?

Viele Frauen assoziieren Beschwerden wie schmerzende Brüste mit einer beginnenden Schwangerschaft. Tatsächlich ähneln sich die Symptome denen nach einer Einnistung. Das lässt sich durch die ähnliche Ursache der Beschwerden erklären, auch wenn sie auf das jeweilige Gegenteil hindeuten. Beide Anzeichen – für PMS und für eine Schwangerschaft – werden durch Hormone ausgelöst.

Das Ziehen im Unterleib kann sowohl auf eine bevorstehende Menstruation, als auch auf die Einnistung nach dem Eisprung hinweisen. Trotzdem gibt es einige Symptome, die gegen das PMS und für eine beginnende Schwangerschaft sprechen.

Schwangerschaftsanzeichen, die sich vom PMS unterscheiden

  • Starke morgendliche Übelkeit
  • Dunkle Verfärbung der Brustwarzen
  • Eine erhöhte Temperatur, die länger als Tage anhält

Hier erfährst du mehr: 10 erste Anzeichen einer Schwangerschaft

Trotzdem erlebt jede Frau das Prämenstruelle Syndrom, als auch eine beginnende Schwangerschaft anders. Abschließend kann nur ein Schwangerschaftstest für Klarheit sorgen. Wer jedoch immer wieder unter starken Beschwerden vor der Periode leidet, sollte nicht scheuen, den Frauenarzt um Rat zu fragen. Er kann andere Ursachen ausschließen und eine Therapie empfehlen, um die Zeit angenehmer zu gestalten.

9 Anzeichen von Hormonstörungen, die Du nicht ignorieren solltest

Kategorien: