Wachstums- und Schwangerschaftsstreifen

Dehnungsstreifen entfernen: So wirst du sie an Brust, Po und Bauch los

Dehnungsstreifen sind bei vielen Frauen immer noch verhasst, obwohl die Body Positivity-Bewegung mittlerweile auch hier zu wirken beginnt und immer mehr Frauen sich bewusst dafür entscheiden, ihre Schwangerschaftsstreifen und Co. zu lieben. Fakt ist: Die Risse in der Haut lassen sich schwer vermeiden oder entfernen. Wir haben dennoch Tipps, was du tun kannst.

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Dehnungsstreifen oder Schwangerschaftsstreifen entstehen, wenn das Gewebe in der Unterhaut reißt. Dadurch werden Risse in der Haut sichtbar. Die Streifen sind zuerst blaurot, vernarben und werden dann heller. Wie alle Narben bleiben auch die Dehnungsstreifen ein Leben lang. Sind sie erst einmal da, verschwinden sie nicht wieder.

Einige Frauen sind einfach mit einem besseren Bindegewebe gesegnet und bekommen weniger Streifen. Das ist allerdings zum größten Teil eine Frage der Veranlagung und des Alters. Denn im Laufe des Lebens wird das Bindegewebe schwächer und demnach entstehen bei Belastung auch weniger Risse.

Körperstellen, an denen Schwangerschaftsstreifen und Co. auftauchen

An allen Körperstellen, an denen sich Fettreserven sammeln, können auch Dehnungsstreifen entstehen. Denn hier dehnt sich die Haut besonders durch Gewichtsschwankungen. Dazu gehören Oberschenkel, der Bauch, Oberarme sowie der Po und die Brust. Aber auch Muskelaufbau kann zu Hautrissen führen. Allerdings dauert der Aufbau von Muskeln länger, als an Gewicht zuzulegen, weswegen es hier seltener zu Rissen in der Haut kommt.

Dehnungsstreifen entfernen oder vorbeugen

Mit dem Entfernen der Dehnungsstreifen ist es so eine Sache. Hat man sie einmal, wird man sie kaum vollständig wieder los. Deshalb ist Prävention das Wichtigste, um die weißen Risse in der Haut gering zu halten. Das hilft, um Dehnungstreifen vorzubeugen:

  • Gewicht stabil halten. So muss sich die Haut nicht stark dehnen.
  • Sport, um das Bindegewebe zu straffen.
  • Vitamin-E-Präparate (als Cremes oder Tabletten entscheidend ist der Wirkstoff Alpha-Tocopherol) beugen Dehnungsstreifen vor
  • Viel Wasser trinken
  • Massagen mit Öl und reichhaltigen Cremes, zum Beispiel mit Hyaluron, Kollagen, Elastin und Panthenol
  • Trockenbürstenmassagen

Alles, was die Durchblutung und die Elastizität der Haut fördert, hilft auch den weißen Streifen auf der Haut vorzubeugen. Sehr geringfügig sollen Methoden wie die oben genannten auch helfen, schon vorhandene Risse in der Haut zu mindern. Allerdings vertritt die Wissenschaft überwiegend den Standpunkt, dass Schwangerschaftsstreifen und Co. "therapeutisch nur wenig und schlecht beeinflussbar" sind. Wer schon Dehnungsstreifen hat, muss also leider oft zu härteren Mitteln greifen. Denn Prävention hilft hier nicht mehr. Lasern ist ein effektives Mittel, um schon vorhandene Streifen zu entfernen. Eine Kombitherapie aus einer manuellen Nadelbehandlung, Vitamin-A-Säure-Creme und ultragepulstem CO2-Laser lässt Schwangerschaftsstreifen und Co. fast verschwinden. Das hilft allerdings nicht bei allen Frauen gleich gut. Oft wird eine Verbesserung von ca. 50 Prozent erreicht. Eine Behandlung zur Entfernung von Wachstumsstreifen beim Hautarzt kostet rund 300 Euro.

Schwangerschaftsstreifen und Co. am Bauch

Dehnungstreifen am Bauch lassen sich in der Schwangerschaft kaum vermeiden
Dehnungsstreifen am Bauch lassen sich in der Schwangerschaft kaum vermeiden. Foto: Istock

Dehnungsstreifen am Bauch sind häufig. Sie entstehen leicht, wenn Frauen am Bauch stark zu- oder abnehmen. Außerdem ist der Bauch bzw. seine Haut in der Schwangerschaft so gedehnt, dass Schwangerschaftsstreifen meist nicht ausbleiben können. Präventiv hilft hier, sich mit Ölen und Cremes zu behandeln. Native Öle wie zum Beispiel Arganöl oder Cremes, die speziell für Schwangere entwickelt sind, helfen, Risse in der Haut am Bauch zu vermeiden.

Wer das Bindegewebe am Bauch straffen möchte, kann das auch mit speziellen Bauchübungen machen: Eine einfache Übung, um die Bauchmuskulatur zu straffen, ist Planking. So funktioniert es:

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Dehnungsstreifen an den Armen

Dehnungstreifen an den Oberarmen sind auch nicht selten
Viele Frauen wünschen sich makellose Arme, dabei sind Dehnungsstreifen vollkommen natürlich. Foto: Istock

Auch an den Armen dehnt sich die Haut teilweise sehr stark. Frauen haben oft Probleme mit dem Gewebe an den Oberarmen: Zu viel, zu schlaff und einfach nicht schön - das denken leider viele. Wenn dann auch noch Dehnungsstreifen dazu kommen, ist die Unzufriedenheit oft groß.

Hier hilft ebenfalls die richtige Vorbeugung. Tägliches Peelen mit einem Peelinghandschuh unter der Dusche kann das Bindegewebe an den Oberarmen stärken. Bei Gewichtszunahme ist es dann reißfester und weniger anfällig dafür, Dehnungsstreifen zu entwickeln. Außerdem helfen auch in diesem Fall gezielte Übungen gegen vermeintliche "Winkearme".

Dehnungsstreifen am Po

Dehnungsstreifen am Po sehen im Bikini doof aus
Vielen Frauen fällt es schwer, Dehnungsstreifen am Po zu lieben. Foto: Istock

Auch die Haut am Po kann reißen. Das sieht man selbst zum Glück nicht, aber trotzdem stören Dehnungsstreifen am Po viele Frauen besonders. Ein bisschen beruhigt es ja, dass selbst Models davor nicht geschützt sind und dass es immer verbreiteter wird, den Körper gerade mit den weißen Streifen zu lieben. Wer Dehnungsstreifen am Po trotzdem vorbeugen möchte, der kann dafür regelmäßig cremen und am besten auch trainieren. Hier findest du die richtige Übung:

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Dehnungstreifen an den Oberschenkeln

Dehnungstreifen am Oberschenkel fallen in Short und kurzen Röcken auf
Dehnungstreifen am Oberschenkel stören viele Frauen vor allem im Sommer. Foto: Istock

Die Oberschenkel stehen vor allem im Sommer bei kurzen Röcken, Shorts und Co. stark im Fokus. Leider setzen die Werbebranche und die Medien auch heute noch viele Frauen unter Druck, nur makellose Haut zu zeigen. Wer sich ohne weiße Streifen wohler fühlt, kann auf regelmäßige Peelings, Cremes und gezieltes Training setzen. Zum Beispiel mit dieser Übung kannst du anfangen, dein Bindegewebe an den Oberschenkeln zu straffen.

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Schwangerschaftsstreifen und Co. auf der Brust

Weiße Risse in der Haut an der Brust entstehen sehr oft während einer Schwangerschaft. Das ist vollkommen natürlich, schließlich muss sich die Haut der Brüste stark dehnen, damit diese genug Milch enthalten können, um ein Baby zu stillen. Viele Mütter sind stolz auf die weißen Linien, denn sie sind ein Zeichen dafür, was der weibliche Körper leisten kann.

Aber nicht alle Mütter sind glücklich über die bleibenden Spuren. Auch in diesem Fall gilt es vorzubeugen: 

  • Massagen mit Öl sind nicht nur angenehm, sondern können auch helfen, Rissen in der Haut vorzubeugen
  • Ausreichend Wasser zu trinken und eine ausgewogene Ernährung stärken das Bindegewebe von innen

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