Auch für AnstellgutSauerteig-Rezept: So einfach machst du ihn selbst

Du möchtest mal wieder ein Brot backen? Dann brauchst du oft erstmal einen Sauerteig. Mit unserem Sauerteig-Rezept geht das ganz leicht.

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Inhalt
  1. Sauerteig-Rezept: Wenn das Brot so schmeckt wie früher
  2. Sauerteig ansetzen für Haltbarkeit und Geschmack
  3. Sauerteig-Rezept: Wenige Schritte, viel Zeit

Brot ist inzwischen Massenware geworden. Ob im Supermarkt oder im Backshop - für einen echten Sauerteig ist oft keine Zeit mehr. Da ist selbst Brot backen doch eine wunderbare Idee – doch dann brauchst du in vielen Fällen erstmal ein Sauerteig-Rezept. Das haben wir für dich.

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Sauerteig-Rezept: Wenn das Brot so schmeckt wie früher

Immer mehr Bäckereiketten, immer weniger kleine Bäckereien. Oftmals gibt es auch keine Backstube mehr, was aber auch nicht heißt, dass nicht doch Sauerteig verarbeitet wird. Doch warum nicht einfach mal selber einen Sauerteig ansetzen?

Natürlich ist es auch möglich, den Sauerteig fertig zu kaufen – als Pulver im Supermarkt. Das klappt auch, ist dann aber nicht so richtig selbst gemacht – ein Sauerteig-Rezept muss also her.

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Sauerteig ansetzen für Haltbarkeit und Geschmack

Damit das Backen von Brot mit Sauerteig funktioniert, braucht es aber auch die Hilfe von Milch- und Essigsäurebakterien, denn ohne sie würde das Sauerteig-Rezept nicht funktionieren. Sie sind der Schlüssel, damit der Teig gären und infolgedessen gehen kann.

Für manche Brote, zum Beispiel Roggenbrot, ist ein Sauerteig unerlässlich. Ohne wird das Brot nichts, da es nicht backfähig ist. Zudem kannst du mit einem angesetzten Sauerteig dem Brot mehr Geschmack und eine verlängerte Haltbarkeit geben, als würdest du nur mit Hefe backen. Und geschmacklich ist gekauftes Brot ja oft nicht allzu überzeugend und Erinnerungen an die Kindheit werden wieder wach.

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Sauerteig-Rezept: Wenige Schritte, viel Zeit

Das Sauerteig-Rezept, das wir dir zeigen, ist nicht schwer. Allerdings musst du insgesamt fünf Tage einplanen – denn ein guter Sauerteig braucht Zeit und muss gefüttert werden.

Wichtig: Prinzipiell kannst du die meisten Mehlsorten für das Sauerteig-Rezept nutzen, jedoch nicht Weizenmehl Typ 405. Besonders gut eignen sich Roggenmehl Typ 1150 und Weizenmehl Typ 1050.

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Für einen Sauerteigansatz benötigst du:

  • 350 Gramm Mehl (nicht Weizenmehl Typ 405)
  • 350 Milliliter Wasser (ca. 25°C)

Und so funktioniert’s:

  1. 100 Gramm Mehl mit 100 ml Wasser in einer großen Schüssel vermischen. Abdecken und 12 Stunden an einem warmen Ort (25-35°C) ruhen lassen.
  2. Nach 12 Stunden kurz umrühren und weitere 12 Stunden ruhen lassen.
  3. 50 Gramm Mehl und 50 ml Wasser hinzufügen. Anschließend gut umrühren. Abdecken und anschließend wieder an dem warmen Ort 24 Stunden gehen lassen.
  4. Nun wie bei Punkt 1 und 2 vorgehen: Teigansatz mit 100 Gramm Mehl und 100 ml Wasser dazugeben und gut vermischen. Wieder abdecken und nach 12 Stunden erneut kräftig umrühren. 12 Stunden ruhen lassen.
  5. Das restliche Mehl und Wasser einrühren und nochmals 24 Stunden ruhen lassen.
  6. Nach der letzten Ruhezeit ist der Teig bereit zum Einsatz. Er schlägt leichte Blasen und riecht säuerlich. Tipp: Einen kleinen Teil in einem Schraub- oder Bügelglas im Kühlschrank aufbewahren – dann hast du schon mal einen Sauerteigansatz für den nächsten Brotbacktag. Dieses Anstellgut ist prinzipiell unbegrenzt haltbar und muss nur einmal wöchentlich mit 1 EL Mehl und 1 EL Wasser gefüttert werden.

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