MundhygieneWas tun gegen Mundgeruch? Diese 9 Tipps helfen

Mundgeruch ist äußerst unangenehm. Aber was kann man gegen Mundgeruch tun? Diese neun Tipps helfen.

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Inhalt
  1. Die richtige Zahnpasta beugt Mundgeruch vor
  2. Viel trinken hilft gegen Speisereste und Bakterien
  3. Mit der optimalen Zahnhygiene kannst du Mundgeruch verhindern
  4. Regelmäßige Zahnreinigung als dauerhafte Hilfe
  5. Kräuter für frischen Atem
  6. Mundspülung nur in Absprache mit dem Zahnarzt verwenden
  7. Zahnseide beugt Entzündungen vor
  8. Zuckerfreie Kaugummies für zwischendurch
  9. Arzt konsultieren bei andauerndem Mundgeruch

Mundgeruch ist nicht nur unangenehm, er kann einen auch sozial isolieren, weil einem der schlechte Atem so peinlich ist. Aber was kann man gegen Mundgeruch tun? Das sind unsere neun besten Tipps.

 

Die richtige Zahnpasta beugt Mundgeruch vor

Studien haben bewiesen: Zahncremes, die Zinkchlorid oder Triclosan enthalten, wirken besonders lang anhaltend gegen Mundgeruch. Die Wirkstoffe hemmen das Wachstum von Bakterien, die den unangenehmen Geruch verursachen.

 

Viel trinken hilft gegen Speisereste und Bakterien

Der Speichel ist das körpereigene Putzkommando im Mund. Im Idealfall schwemmt er Bakterien und Speisereste einfach weg. Haben wir zu wenig Speichel, z. B. durch Mundatmung, langes Reden, Medikamente oder Flüssigkeitsmangel, kann sich schlechter Atem bemerkbar machen. Gegen den trockenen Mund hilft vor allem eins: ausreichend trinken - vor allem Wasser und Tees. Auch saftige Früchte und Gemüsesorten sind gut. Achtung: Alkoholische Getränke trocknen den Mund noch mehr aus.

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Mit der optimalen Zahnhygiene kannst du Mundgeruch verhindern

Zahlreiche Studien belegen, was wir insgeheim schon lange geahnt haben: Elektrische Zahnbürsten reinigen gründlicher als die handbetriebenen Modelle. Dadurch sind sie auch bei Mundgeruch wesentlich effektiver. Vor allem Menschen, die dazu neigen mit der Handzahnbürste nicht so gründlich zu putzen, sind mit der elektrischen Variante besser beraten. Auch wichtig: Unbedingt die Zunge mitputzen, denn 60 bis 80 Prozent der schwefelproduzierenden Bakterien im Mund besiedeln die Zunge. Besonders gut funktioniert das mit speziellen Zungenreinigern. Weil sich die Übeltäter im rauen, hinteren Teil der Zunge am liebsten aufhalten, putzt man vom Rachen Richtung Zungenspitze. Wer es im Urlaub etwas handlicher mag, kann mit einem All-in-one-Exemplar Gepäck sparen.

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Regelmäßige Zahnreinigung als dauerhafte Hilfe

Auch wenn Sie regelmäßig putzen und die Zwischenräume reinigen: Kaum jemand schafft es, immer alle Partikel zu erwischen. Fast immer bleiben kleine Reste zurück. Zusätzlich werden schlecht erreichbare Zähne, wie die Backenzähne, oft nur mangelhaft geputzt. Deshalb: Für dauerhaft guten Atem regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung gehen. Am besten alle 6 Monate.

 

Kräuter für frischen Atem

Im Mundraum wimmeln Millionen von Mikroben, die ständig damit beschäftigt sind, abgestorbene Zellen und Essensreste zu zersetzen. Dabei entstehen Schwefelverbindungen. Diese Gase sind für den schlechten Atem verantwortlich. Manche Lebensmittel haben es dabei besonders in sich. So sorgt eiweißreiche Nahrung eher für Mundgeruch als vegane. Nach einem Apfel am Morgen riecht der Atem also wesentlich frischer als nach einem Joghurt. Restaurant-Trick: Wer dort reichlich Knoblauch und Zwiebeln genießt, aber kein Kaugummi zur Hand hat, kann sich kurzfristig mit Kräutern, wie Petersilie oder Minze, helfen. Die ätherischen Öle überlagern den Mundgeruch. Gegen hartnäckige Knoblauch und Zwiebelfahnen helfen Chlorophylltabletten.

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Mundspülung nur in Absprache mit dem Zahnarzt verwenden

Kaum jemand hat die Möglichkeit, sich nach jedem Essen die Zähne zu putzen. Um nicht stundenlang Souvenirs der letzten Mahlzeit mit sich herumzutragen, reicht es, einmal gründlich den Mund mit Wasser auszuwaschen. Dabei werden Essensreste ausgespült und Nährböden für Bakterien verringert. Mundspülungen sollten ohne medizinische Notwendigkeit nicht dauerhaft zur Anwendung kommen. Bei der Behandlung von akut entzündetem Zahnfleisch oder bei Parodontitis ist die Anwendung aber sinnvoll. Zahnärzte empfehlen allerdings, sie ohne Rücksprache mit dem Arzt nur maximal zwei Wochen einzusetzen. Ansonsten können auch wichtige Bakterien der Mundflora zerstört werden - dadurch wird der schlechte Atem im schlimmsten Fall noch übler.

 

Zahnseide beugt Entzündungen vor

Essensreste in Zwischenräumen oder Zahnfleischtaschen liefern ideale Bedingungen für Entzündungen und Bakterien, die für üblen Mundgeruch sorgen. Das hilft: Täglich Zahnseide oder Zwischenraumbürsten benutzen.

 

Zuckerfreie Kaugummies für zwischendurch

Das einfachste, was du gegen Mundgeruch tun kannst: Kaugummi kauen, denn du kannst es jederzeit und überall einsetzen, um deinen Atem zu erfrischen. Im Prinzip ist es dabei egal, ob der Kaugummi nach Pfefferminz, Grapefruit oder Zitrone schmeckt. Den Effekt bringen nämlich nicht die Inhaltsstoffe, sondern die kauenden Bewegungen. Diese stimulieren den Speichelfluss und verstärken ihn um bis zu 300 Prozent. Der Speichel spült dann die Bakterien in den Magen, wo sie vernichtet werden. Außerdem reinigt das Kauen auch die Zunge, dort lagern sich dann weniger übel riechende Beläge ab. Wichtig: Auf zuckerfreie Varianten zurückgreifen, um die Zähne zu schonen.

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Arzt konsultieren bei andauerndem Mundgeruch

Gegen manche Ursachen des Mundgeruchs kann auch eine gute Mundhygiene nichts ausrichten. Etwa, wenn der Grund tiefer liegt, dann kann eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. So kann ein eiterartiger Geruch auf Lungenleiden hindeuten, ein säuerlicher Geruch auf Magenprobleme. Lebererkrankungen verursachen oft einen erdartigen oder nach Ammoniak riechenden Geruch, genauso wie Nierenerkrankungen. Riecht der Atem obstartig, kann das ein Hinweis auf Diabetes sein. Auch Entzündungen im Rachenraum oder eitrige Mandeln können vorübergehend für üblen Atem sorgen. Wer also trotz penibler Mundhygiene den Verdacht hat, nicht gut aus dem Mund zu riechen, sollte zum Arzt, um die Ursache abzuklären.

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