Spargel zubereiten

Achtung, Spargel-Liebhaber: Diese 7 Fehler machen fast alle!

Bei der Zubereitung von Spargel gibt es einige Fehler, die du besser vermeiden solltest. Das sind die 7 häufigsten.

Symbolbild: Nahaufnahme von Frauenhänden, die weißen Spargel schälen
Foto: miriam-doerr/iStock
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Juhuu, die Spargel-Saison ist in vollem Gange. Von Mitte bis Ende April bis Ende Juni gibt es das königliche Frühlings-Gemüse auch hierzulande. Ob Violett, weiß oder grün, wir lassen uns den Spargel in allen Varianten schmecken. Sehr klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise, als Spargelsuppe, Spargel Risotto oder mal ganz anders: Denn außer Kartoffeln, passen zu Spargel noch die verschiedensten Beilagen und Soßen. Einfach nur lecker!

Trotz aller Freude über das Saison-Gemüse, passieren beim Kochen und Zubereiten von Spargel häufig Fehler, die dazu führen, dass der Geschmack leidet oder eben nicht ganz so ausgereift ist, wie wir ihn gerne hätten. Lies in diesem Artikel die 7 häufigsten Fauxpas rund um die Spargel-Zubereitung, die selbst eingefleischte Spargel-Liebhaber überraschen dürften - und wie du sie vermeidest.

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1. Spargel zu früh kaufen

Haben wir ihn einmal in den Supermarkt Regalen & Co. entdeckt, kommt er direkt in unseren Einkaufskorb. Zu Hause folgt dann die Enttäuschung. Denn damit der Spargel einen guten Geschmack entwickelt, braucht er gleichbleibende Wärme unter der Folie. Am Anfang der Saison, ist das zumindest bei deutschem Spargel, oft noch nicht der Fall. Also bei aller Vorfreude, lieber erst später kaufen.

2. Spargelschalen wegwerfen

Die Schalen von Spargel wegzuwerfen trägt vielleicht nicht direkt zu Geschmackseinbußen bei, es ist dennoch ein großes No Go. Denn Profis wissen, die Spargelschalen zu verwerten hat unglaublich viele kulinarische Vorteile. Nicht nur Suppen, Soßen und Spargel Gewürzsalz lassen sich nämlich aus dem vermeintlichen Bio-Müll zaubern. Auch ein gesunder Spargelsud gelingt dir aus den nährstoffreichen Schalen und Abschnitten. Noch mehr Gründe, warum Spargel gesund ist, erfährst du hier.

3. Zu viel Wasser beim Spargel-Kochen verwenden

Wer zu viel Wasser beim Kochen von Spargel verwendet, dem blüht hinterher oft eine böse Überraschung: Der Spargel ist matschig! Besser ist es den geschälten Spargel in einer großen Pfanne oder einen Topf zu geben und nur so viel Wasser hineinzufüllen, dass die Stangen gerade so bedeckt sind. Wie du grünen und weißen Spargel kochen kannst, damit er immer gelingt, erfährst du hier.

Ob weiß oder grün, auch große Hitze verträgt das Spargel-Gemüse nicht allzu gut. Gerade beim Grillen von grünem Spargel, werden die Spitzen schnell matschig, während der Rest oft zu bissfest ist.

Extra Spargel-Zubereitungs-Tipp

Übrigens: Eine immer beliebtere, weil super schonende Methode ist es, Spargel im Backofen zuzubereiten. Ganz ohne Wasser schmecken die Stangen gleich doppelt so intensiv und werden besonders zart. Hier das einfache Grundrezept:

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kg weißer Spargel

  • Salz

  • Zucker

  • 2 TL Butter

  • Saft einer halben Zitrone

  • 2 Stücke Backpapier

Zubereitung:

  1. Jeweils 500 g des Spargel in die Mitte auf einen großen Bogen Backpapier geben. Leicht Salzen und mit einer Prise Zucker bestreuen. Je 1 TL Butter in Flocken darauf verteilen und mit ein paar Spritzern Zitrone beträufeln.

  2. Backpapier über dem Gemüse zusammennehmen und zweimal, 1–1,5 cm breit falten. Die beiden Seiten des Päckchen mit Küchengarn binden (wie bei einem Bonbon).

  3. Päckchen auf ein Backblech heben und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) 15–20 Minuten garen.

Wie du Spargel im eigenen Sud kochen kannst, verraten dir unsere Kollegen vom Magazin "Lecker" im Video:

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4. Keine Zitrone und keinen Zucker beim Spargel-Kochen verwenden

Dass ins Kochwasser Salz gehört dürfte niemanden überraschen. Doch verzichtest du auf ein Prise Zucker und ein paar Spritzer Zitrone im Spargel-Kochwasser dürfte dir Folgendes aufgefallen sein: Zum einen schmeckt der Spargel bitter, zum anderen hat er nach dem Kochen keine schöne Farbe. Aber Vorsicht! Ganz anders als weißer Spargel, dem etwas Zitronensaft gut tut, bleicht die Säure den grünen Spargel beim Kochen etwas aus. Er färbt sich grau. Ob grüner oder weißer Spargel: Wer sich nicht vegan ernährt, der kann ins Kochwasser noch ein paar Flöckchen Butter hineingeben. Das macht das Gemüse zusätzlich schön zart.

5. Grünen Spargel nicht blanchieren

Was lieben wir an grünem Spargel besonders? Erstens, dass wir ihn nicht schälen müssen, zweitens seinen aromatischen Geschmack, aber vor allem die frische grüne Farbe! Damit diese auch als optisches Highlight auf dem Teller erhalten bleibt, ist es wichtig grünen Spargel zu blanchieren und ihn in kaltem Wasser abzuschrecken. Erst dann kommt er zum Durchgaren wieder in den Topf. Auf jeden Fall ist das einer der häufigsten Fehler, der im Eifer des Gefechts schnell mal passieren kann. Gerade wenn du sowohl weißen als auch grünen Spargel servieren möchtest.

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6. Spargelwasser wegschütten

Ähnlich wie die Schalen, lässt sich auch Spargelwasser noch vielseitig verwenden und ist für den Abfluss viel zu schade! Zum Beispiel lässt sich das Spargel-Kochwasser zum Pasta Kochen weiterverwenden, als Basis für Suppen und Soßen oder als gesunder Sud und Tee mit Ingwer und Honig. Neben dem Verwenden des Spargelwassers in der Küche, kannst du auch deine Pflanzen damit düngen. Die vielen guten Inhaltsstoffe lassen sie wachsen und gedeihen.

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7. Spargel falsch einfrieren

Wer Spargel einfrieren will, der macht häufig den Fehler ihn vorher zu blanchieren oder zu kochen. Klingt erstmal praktisch, ist aber ein absolutes No Go. Denn auf diese Weise wird das Gemüse nach dem Auftauen matschig und schmeckt wässrig bzw. hat kaum mehr Geschmack. Besser ist es die geschälten Spargelstangen roh einzufrieren.

Wer schon weiß, dass er sich dieses Jahr einen Vorrat für das Gefrierfach anlegen will, der sollte im Supermarkt um die Pfingstfeiertage herum beim Einkauf zuschlagen. Währen das Frühlingsgemüse zum Saisonende nochmal teurer wird ist es dann am günstigsten.