Der perfekte Handjob: So legst du richtig Hand an
Der Handjob ist eine der beliebtesten Sexpraktiken und vielfältiger, als man im ersten Moment denkt. Hier erfährst du alles Wichtige rund um die besten Techniken und was du beachten solltest damit es ein einzigartiges Erlebnis wird.
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- Was ist ein Handjob?
- Vorbereitungen für den perfekten Handjob: Das solltest du beachten
- Sprecht über Druck, Tempo und Fantasien
- Der perfekte Handjob: Das sind die Basics
- Verschiedene Handjob-Techniken
- Wenn es nicht sofort klappt: Druck rausnehmen
- Handjob: die häufigsten Fehler
- Orgasmusanzeichen: Wie merke ich, dass die Person kommt?
- Samgenerguss beim Handjob
- Handjob-Varianten für verschiedene Genitalien und queere Konstellationen
Der Handjob wird als Sexpraktik oft unterschätzt. Zu Unrecht! Denn mit der richtigen Technik und einigen Tricks kann er neuen Schwung ins Schlafzimmer bringen. Er lässt sich wunderbar mit anderen Praktiken verbinden und bietet Raum zum Experimentieren. Ob als Vorspiel oder heiße Überraschung – der Handjob hat richtig was drauf!
Was ist ein Handjob?
Das Wort Handjob haben wir mit Sicherheit alle schonmal irgendwo gehört. Aber was heißt das überhaupt genau? Ein „Handjob“, was auf Deutsch so viel wie Handarbeit bedeutet, beschreibt die Stimulation des Geschlechtsteils mit der Hand durch eine andere Person. Also nicht mit dem Mund wie beim Blowjob oder die Selbstbefriedigung mit der Hand.
Dabei gibt es also eine Person, die den Handjob gibt und eine die ihn erhält. Das gilt für alle Geschlechter, allerdings wird das Wort „Handjob“ überwiegend mit der Stimulation des Penis in Verbindung gebracht. Aber auch Personen mit Vulva können einen Handjob, in Form von Fingern erhalten. Es gibt auch noch andere gängige Ausdrucksweisen für die Sexpraktik. Besonders häufig werden „jemanden einen runterholen“ oder „es mit der Hand machen“ verwendet.
Der Handjob kann als Vorspiel gesehen werden, aber der Gegenüber kann auch allein durch den Handjob zum Orgasmus kommen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten und Techniken die andere Person zu verwöhnen: Das Spiel mit Rhythmus und Intensität kann wahre Wunder bewirken.
Vorbereitungen für den perfekten Handjob: Das solltest du beachten
Der Handjob ist eine gute Möglichkeit deinem Schatz eine Freude zu bereiten. Denn er ist lange nicht nur Vorspiel! Dank verschiedener Techniken gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie du einer Person damit eine schöne Zeit bescheren kannst. Auch bei Langzeitpaaren ist die Handarbeit einen Versuch wert, um neuen Schwung ins Sexleben zu bringen. Bevor es losgehen kann, gibt es aber einige Dinge, die ihr beachten solltet, damit das Erlebnis so schön wie möglich werden kann.
1. Stimmung und Setting
Dimme das Licht, zünde ein paar Kerzen an und schaffe eine entspannende Atmosphäre. Auch spontan ist ziemlich sexy! Stell zum Beispiel die Herdplatten aus, wenn er kocht, und wandere dann mit deinen Fingerspitzen ganz langsam zum Reißverschluss.
Ein Handjob bietet sich aber auch wunderbar als Überraschung direkt nach dem Aufwachen an. Beim morgendlichen Kuscheln die Hand langsam nach unten wandern lassen und los geht’s!
Doch auch außerhalb der eigenen vier Wände ist der Handjob eine schöne Sache. Wie wäre es zum Beispiel mit einem sexy Abenteuer im Auto? Bedenkt allerdings hierbei, dass sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit strafbar sein können. Wählt deswegen einen passenden Ort für euer Vorhaben, an dem kein Risiko besteht, dass ihr andere stört.
Gibt es einen besseren Weg, eine Person nach einem stressigen Tag zu verwöhnen, als mit einem Handjob? Vermutlich nicht! Dein Schatz wird es dir mit Sicherheit danken und danach schlafen wie ein Baby.
Ein weiteres beliebtes Setting für die „Handarbeit“ ist im bzw. unter Wasser. Ob ganz romantisch beim Sonnenuntergang im Meer oder zu Hause unter der Dusche: Ein Handjob wird hier zu einem einzigartigen Erlebnis. Hier solltet ihr allerdings ebenfalls an Gesetze denken und an Orten, wo andere Menschen in der Nähe baden, lieber die Finger voneinander lassen.
2. Finde die richtige Position
Wähle eine entspannte Position für dich, damit du während des Handjobs keinen Krampf bekommst. Nichts ist fieser als ein Abbruch kurz vor dem Orgasmus! Locker machen und bequem hinsetzen oder knien. Du kannst dich auch vor oder hinter der Person positionieren. Ein zärtlicher Griff um die Hüfte und eine Hand, die sich selbstbewusst um den Penis schließt, wird jede Person verrückt machen. Auch Facesitting, wodurch beide Partner*innen gleichzeitig stimuliert werden können, lässt sich für doppelten Spaß in den Handjob integrieren.
3. Gleitgel beim Handjob? Ja, bitte!
Gleitgel ist bei einem Handjob eine wahre Wunderwaffe. So werden die Berührung intensiver und die Empfindsamkeit des Penis wird gesteigert. So verhindert ihr außerdem Verletzungen und Hautreizungen und es geht für die „gebende“ Person leichter von der Hand. Dank des Gleitmittels wird aus trockener Handarbeit ein feucht-sinnliches Sex-Erlebnis.
Besonders raffiniert: Gleitgele für sie und ihn, die spannende Effekte bieten, etwa überraschende Wärme, ein Prickeln oder einen besonders schönen Duft. Orgasmusverstärker ist das Stichwort dazu!
4. Diese Dinge lässt du lieber weg
Bevor es zur Sache geht, solltest du am besten alles, was an Schmuck stören könnte, ablegen. Besonders Ringe können einen Handjob zu einer unangenehmen Angelegenheit machen. Auch kurze Nägel sind beim Handanlegen die bessere Wahl. Kurz bevor es losgeht, ist außerdem Händewaschen ein absolutes Muss!
Sprecht über Druck, Tempo und Fantasien
Es kann manchmal gar nicht so leicht sein, vor und während des Sex die richtigen Worte zu finden und zu sagen, was man sich wünscht. Tun solltet ihr es aber trotzdem, um sicherzugehen, dass beide sich wohlfühlen. Weißt du, was die Person möchte, kannst du das Erlebnis schöner machen.
Ein offenes Gespräch über Grenzen sollte in jedem Fall stattfinden. Beginnen kannst du so ein Gespräch zum Beispiel, indem du erklärst, dass du gerne etwas ausprobieren würdest, und fragst, was er*sie davon hält und wie er*sie es sich vorstellt. Frage, ob es etwas gibt, was ihm*ihr besonders gefällt, oder auch, ob du etwas beachten solltest. Gerade wenn ihr BDSM miteinbezieht, solltet ihr ein Safeword vereinbaren, was ihr aussprecht, sollte etwas sich nicht gut anfühlen, sodass ihr unterbrechen könnt.
Aber auch während des Aktes solltest du dich selbst und die andere Person fragen, ob alles in Ordnung ist. Besonders wenn ihr mit Druck und Tempo experimentiert, kann mal etwas nicht direkt klappen. Deshalb frage lieber, wenn du dir nicht sicher bist. Das muss nicht unbedingt unsexy sein – ganz im Gegenteil, das Ganze lässt sich nämlich super mit Dirty Talk verbinden. Sätze wie „Wie gefällt dir das?“ „Fühlt sich das gut an?“ oder „Willst du mehr?“ stellen nicht nur sicher, dass dein Gegenüber sich wohlfühlt, sondern sind mit der richtigen Betonung auch mega hot!
Achtet auf Consent!
Wie bei allen anderen Sexpraktiken gilt: Consent ist das A und O. Frage vorab was dein Gegenüber sich wünscht, womit er*sie sich wohl fühlt und achte auch während der Praktik darauf keine Grenzen zu überschreiten. Wenn du dir nicht sicher bist ob er*sie sich gerade wohl fühlt, frage lieber nach. Auch für dich gilt: wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, hört lieber auf. Für beide Seiten soll es ein schönes Erlebnis werden und das geht nur, wenn ihr aufeinander Acht gebt.
Der perfekte Handjob: Das sind die Basics
So fängst du an:
Beginne als Einstieg für den Handjob erstmal über der Hose. Streiche über Bauch und Oberschenkel und taste dich dann langsam in Richtung Penis vor. Passe beim Öffnen der Hose mit dem Reißverschluss auf, dass du die Haut nicht aus Versehen einklemmst.
Jezt wird es heiß:
Beginne mit langsamen und zarten Berührungen und streiche vorsichtig über den Penis. Beziehe auch Hoden, Oberschenkel und, wenn die Person es möchte, die Stelle zwischen Hoden und Anus mit ein. Fühlst du dich sicherer und wird der Penis härter, kannst du deine Finger um den Schaft legen und langsame Auf- und-ab-Bewegungen machen. Bei beschnittenen Penissen lässt sich die Vorhaut einfach vor- und zurückziehen. Ist der Penis beschnitten, ist es wichtig, dass du Gleitgel verwendest, bevor du richtig loslegst.
Das große Finale:
Nun kannst du das Tempo langsam steigern. Achte dabei auf fließende Handbewegungen, sodass es gleichmäßig und nicht allzu ruckartig ist. Drossle kurz vor Schluss ruhig nochmal das Tempo – das steigert die Lust im Finale.
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Verschiedene Handjob-Techniken
Handjob ist nicht gleich Handjob. Neben der Lingam-Massage, der tantrischen Penismassage, gibt es viele Techniken, wie du deinem Gegenüber eine schöne Zeit bescheren kannst:
1. Nutze beide Hände!
Zwei sind besser als eine: Deswegen lohnt es sich, die andere Person direkt mit zwei Händen sinnlich zu verwöhnen. Lasse eine Hand von der Peniswurzel langsam zur Spitze gleiten. Wenn die eine Hand oben ist, lege direkt mit der anderen Hand los. Diese rhythmische Bewegung wird deinen Schatz verrückt machen.
2. Sanfte Massage
Streichst du über die richtigen Stellen, braucht es gar keine schnellen Bewegungen, um den Penis zu stimulieren. Vor allem zur Penisspitze und zum Frenulum hin massieren – das bringt deinen Schatz um den Verstand! Aber auch eine Hodenmassage oder eine Eichelmassage sorgen für den richtigen Kick um die Lust zu steigern.
3. Heiße Sextoys steigern die Lust
Was beim Solo-Sex schon für heiße Momente sorgt, macht zu zweit noch mehr Spaß: Wenn du deinen Handjob technisch aufpeppen möchtest, sind Sextoys eine gute Wahl. Ob der Eichelschmeichler oder eine Masturbationshilfe - sie alle sind wirklich spannende Toys für mehr Abwechslung beim Sex und verwöhnen den Penis mit Druckwellen, stimulierenden Noppen oder prickelnder Kühle!
Was du kannst, kann er schon lange: Fingern: Was ist das und wie macht man es richtig?
4. Spielerische Berührungen
Grundsätzlich gilt: Lass deiner Fantasie freien Lauf. Probiere aus und hab selbst Spaß mit den verschiedenen Techniken. Umkreise vorsichtig die Eichel mit dem Zeigefinger, drehe deine Hand beim Auf- und Abbewegen oder drücke mal fester, mal seichter zu. Auch heiß: Mit der Fingerspitze entlang der Raphe, der senkrechten Linie von den Hoden bis zur Eichel, bis zur Spitze streichen! Achte natürlich darauf, dass du nichts verletzt, und frage nach, solltest du unsicher sein.
5. BDSM macht den Handjob aufregend
Wie wäre es mit einem BDSM-Spiel? Fessle seine Hände mit einem schönen Satinband oder gepolsterten Handschellen und verbinde die Augen. Wenn man nicht weiß, was kommt, erlebt man einen erotischen Kick. Die Sinne werden extrem geschärft, was für sexuelle Stimulation sensibilisiert.
Kein Eindringen, kein Risiko? So einfach ist es leider nicht. Auch bei Sexpraktiken, bei denen Geschlechtsteile nur mit den Händen in Berührung kommen, kann es zur Übertragung von Krankheiten oder einer Schwangerschaft kommen. Zum Beispiel wenn Spermaflüssigkeit von der Hand in die Vagina gelangt. Manche Geschlechtskrankheiten können außerdem übertragen werden, wenn Flüssigkeiten aus der Vagina oder dem Penis an offene Wunden gelangen. Solltet ihr euch unsicher sein, ist es immer besser, ein Kondom zu verwenden. So geht ihr auf Nummer sicher!
Wenn es nicht sofort klappt: Druck rausnehmen
Wenn du das Gefühl hast, dass es mit dem Handjob noch nicht ganz klappt, heißt es erstmal: Don’t panic! Wie bei allem im Leben gilt: Übung macht den*die Meister*in. Sei deswegen nicht enttäuscht, wenn es etwas dauert, bis du die Handgriffe draufhast. Jede Person hat andere Vorlieben, deswegen lohnt es sich, erstmal einige Techniken auszuprobieren, um herauszufinden, welche die andere Person bevorzugt. Frage ganz offen, wie die andere Person berührt werden möchte. Vielleicht kann sie auch selbst bei sich Hand anlegen und es dir zeigen.
Handjob: die häufigsten Fehler
Es gibt einige Dinge, die einen Handjob zu einem weniger schönen Erlebnis machen. Damit du sie vermeiden kannst, ist hier eine Liste mit den häufigsten Fehlern und Gründen, warum es vielleicht nicht so klappt, wie ihr es euch wünscht:
Falsche Position: Ein Handjob kann anstrengend sein! Versuche, dich so hinzusetzen, dass du möglichst entspannt bist, damit dich zum Ende nicht die Kraft verlässt.
Kein Gleitgel: Ist der Penis zu trocken, kann das unangenehm und schmerzhaft sein. Deshalb lieber immer ein Gleitgel verwenden. Zur Not kann aber auch Spucke helfen.
Falscher Rhythmus: Gleichmäßige Bewegungen sind das A und O. Unkontrolliertes Rubbeln kann unangenehm sein, weshalb du besser fließende Bewegungen machen solltest
Zu fest oder zu schwach: Trau dich ruhig, den Penis fester anzufassen! Aber stelle auch sicher, dass es der anderen Person so gefällt. Starte grundsätzlich lieber sanfter und steigere dann die Intensität.
Orgasmusanzeichen: Wie merke ich, dass die Person kommt?
Wie sich ein Orgasmus ankündigt, ist bei jeder Person unterschiedlich. Während einige anfangen, lauter zu stöhnen, werden andere leiser. Viele Menschen spannen den Körper an, heben ihr Becken oder neigen den Kopf nach hinten. Gerade bei einem Handjob kannst du es aber daran erkennen, dass der Penis leicht beginnt, zu pulsieren oder noch härter wird.
Vielleicht sagt die Person aber auch so was wie „Genau so weitermachen“ oder „Ich komme gleich“, dann ist die Sache natürlich eindeutig!
Samgenerguss beim Handjob
Es macht Sinn, sich schon vor dem großen Finale zu überlegen, wie der Samenerguss stattfinden soll. Auf den Bauch? In deine Hand? Vielleicht sogar in deinen Mund? So oder so ist es gut, wenn ihr bereits ein paar Taschentücher zur Hand habt, womit ihr alles sauber machen könnt, und danach die Hände wascht.
Handjob-Varianten für verschiedene Genitalien und queere Konstellationen
Handjobs sind nur was für Heteropaare? Von wegen! Auch für queere Paare bringt die Sexpraktik Abwechslung ins Schlafzimmer. Haben beide Personen einen Penis, könnt ihr euch gleichzeitig einen Handjob geben und mit Stellungen experimentieren. Der Handjob bei einem*einer Partner*in mit Vulva bzw. Fingern kann ebenso lustvoll sein. Auch hier gibt es Stellungen für lesbische Paare, die sich wunderbar in einen Handjob integrieren lassen.










