NachtschweißStarkes Schwitzen in der Nacht - gefährlich?

Starkes Schwitzen in der Nacht - gefährlich oder harmlos? Wir klären auf.

 

Nachtschweiß kann ein Hinweis auf eine Krankheit sein

Feuchte Bettlaken und ein nasses Nachthemd: Was der ein oder andere von heißen Sommernächten kennen, ist für Viele auch an den restlichen Tagen im Jahr eine schweißtreibende Tortur - Nachtschweiß. Hinter regelmäßigen Schweißattacken in der Nacht können ernsthafte Erkrankungen stecken.

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  • Die Ursachen für das übermäßig starke Schwitzen in der Nacht reicht von ungünstigen Schlafbedingungen bis hin zu ernsthaften Stoffwechselerkrankungen.
     
  • Gefährlich wird es dann, wenn andere Warnzeichen wie Fieberschübe oder Magen-Darm-Beschwerden hinzukommen. In diesem Fall sollten Sie die nächtlichen Schweißattacken auf keinen Fall ignorieren.
     
  • Die Bettdecke ist zu dick und das Schlafzimmer zu heiß. Der letzte Drink war einer zu viel und das Essen beim Chinesen zu scharf - meist ist es nicht schwer, den Grund für ein übermäßig starkes Schwitzen zu finden.

Treten die Schweißattacken regelmäßig und ohne erkennbaren Grund auf - unbedingt von einem Arzt abklären lassen.

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Mögliche Ursachen für starkes Schwitzen in der Nacht

1. Seelische Probleme

Kummer, Ängste und Sorgen - nicht selten sind seelische Probleme der Auslöser für ein übermäßig starkes Schwitzen in der Nacht. Der Grund: In der Nacht rücken unsere Probleme in den Vordergrund. Eine Ablenkung, wie wir sie tagsüber genießen, fehlt. Die Folge: Das Unterbewusstsein arbeitet auf Hochtouren.

2. Stoffwechselerkrankungen

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann der Grund für regelmäßigen Nachtschweiß sein - aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion . Darüber hinaus kann ein starkes Schwitzen in der Nacht auch ein erstes Anzeichen für Diabetes mellitus, Gicht und eine Fettstoffwechselstörung sein. Auch ein möglicher Auslöser: Wechseljahre.

3. Tumore

Nächtliche Schweißattacken können ein erstes Warnzeichen für Tumore sein. Vor allem dann, wenn sie in Kombination mit Fieberschüben, Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit und plötzlicher Gewichtsabnahme auftreten. Unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Übrigens: Auch kalte Räume können die Schweißproduktion anregen. Sinkt die Raumtemperatur im Schlafzimmer unter 15°C, versucht der Körper das Kältegefühl durch eine übermäßige Schweißproduktion zu kompensieren.

 

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