Wenn der Magen brennt7 Hausmittel gegen Magenschleimhautentzündung

Es brennt und zwickt: Eine Magenschleimhautentzündung ist schmerzhaft und langwierig. Was kann man selbst gegen eine Gastritis tun? Diese Hausmittel helfen wirklich.

Inhalt
  1. Woran erkenne ich eine Magenschleimhautentzündung? - Symptome
  2. Wann sollte ich zum Arzt gehen?
  3. Diese Hausmittel lassen die Gastritis verschwinden

Stress, Alkohol, Medikamente – die Auslöser für eine Magenschleimhautentzündung oder auch Gastritis sind vielfältig. Spielen die falschen Faktoren zusammen, rebelliert der Bauch. Da kann uns schon ein Kaffee auf nüchternen Magen an einem stressigen Morgen zum Verhängnis werden. Ist die Gastritis einmal da, werden wir sie unbehandelt so schnell nicht wieder los. Doch dafür gibt es Hausmittel!

 

Woran erkenne ich eine Magenschleimhautentzündung? - Symptome

Bei einer Gastritis ist die Schleimhaut, die das Innere des Magens bedeckt, entzündet. Man unterscheidet zwischen einer akuten und chronischen Magenschleimhautentzündung.

Während eine chronische Gastritis oft nur leichte oder manchmal sogar gar keine Symptome verursacht, treten bei einer akuten Entzündung stärkere Beschwerden wie Magendrücken, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Aufstoßen, Völlegefühl und teils Erbrechen auf. Der Oberbauch ist meist druckempfindlich, die Magenschmerzen können in den Rücken ausstrahlen.

Die Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen weist darauf hin, dass einige der typischen Symptome einer Magenschleimhautentzündung auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, wie bei der Refluxkrankheit, einem Reizmagen, Reizdarmsyndrom oder Durchfall (Gastroenteritis). Unbehandelt könne eine Gastritis schlimmstenfalls zu einem Geschwür führen, was wiederum zu Blutungen führen kann. Das passiert aber nur selten.

Du bist übrigens nicht alleine mit deiner Magenschleimhautentzündung. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit bekommen etwa 20 Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens eine akute Gastritis - Frauen am häufigsten zwischen 45 und 64 Jahren. Das Risiko steige mit dem Alter. 

 

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Die unten stehenden Hausmittel können gut dabei helfen die Symptome zu lindern. Auch auf Kaffee und Alkohol zu verzichten und mit dem Rauchen aufzuhören sind wichtige Maßnahmen - genauso Stress zu vermeiden. Hilft das alles nicht, solltest du deine Magenschleimhautentzündung von einer Ärztin oder einem Arzt abklären lassen. Deine Ärztin wird dir dann säurehemmende Medikamente verschreiben.

 

Diese Hausmittel lassen die Gastritis verschwinden

Tatsächlich verstecken sich viele Heilmittel gegen einen gereizten Magen direkt vor unseren Augen, viele davon haben wir sogar Zuhause. Richtig eingesetzt können wir dank ihnen die Magenschleimhaut beruhigen.

  • Bewährtes Mittel: Kartoffelsaft

Klingt eklig, hilft aber: Kartoffelsaft neutralisiert und bindet die Magensäure. Der Saft kann entweder selbst hergestellt oder im Reformhaus gekauft werden. Ein Glas lindert die Symptome – zu viel sollte allerdings wegen des Solaningehalts nicht getrunken werden.

  • Basilikum

Basilikum schmeckt nicht nur auf Pizza und Pasta gut, die Kräuter helfen auch gegen Gastritis und Magengeschwüre. Um von der entzündungshemmenden Wirkung zu profitieren, sollten zweimal täglich frische Basilikumblätter gekaut oder aber ein Tee aus ihnen gekocht werden. Es kann auch ein Pesto aus Ingwer und Basilikum hergestellt werden, dafür einfach beide Zutaten hacken und vermengen.

  • Hilft gegen Magenschmerzen: Grüner Tee

Während auf Kaffee während einer Magenschleimhautentzündung lieber verzichtet werden sollte, kann grüner Tee sogar gegen die Entzündung helfen und das Risiko für Magengeschwüre senken. Dafür sollten täglich drei Tassen getrunken werden.

  • Erdbeeren

Während säurehaltiges Obst verboten ist, sind Erdbeeren ein sogar ein leckeres Hausmittel gegen Gastritis. Besonders helfen sollen getrocknete Erdbeeren, die in heißem Wasser eingelegt und bis zu dreimal täglich verzehrt werden.

  • Mit Schärfe die Gastritis bekämpfen: Ingwer

Trotz seiner Schärfe ist Ingwer ein ideales Hausmittel gegen Magenschleimhautentzündungen. Denn er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Der Ingwer kann auch gemeinsam mit dem Basilikum gehackt eingenommen werden, um beide Wirkstoffe zu kombinieren.

  • Kamille

Kamille ist ein uraltes Heilmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden. Es beruhigt den Magen und wirkt zugleich antibakteriell -  am besten mehrmals täglich eine Tasse lauwarmen Kamillentee trinken.

  • Allroundhelfer Leinsamen

Leinsamen sind zu einem Multitalent für unsere Gesundheit geworden. Ihre quellenden Eigenschaften kommen uns bei einer Gastritis besonders zugute, da sie den Magen auspolstern und damit die geschädigte Schleimhaut schützen. Als Hausmittel geschrotete Leinsamen am besten in warmem Wasser ziehen lassen und den Schleim über den Tag verteilt trinken.

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