Selbstbräuner

Bräunungscreme: Die besten Produkte für eine gesunde Bräune

Du bist auf der Suche nach einer guten Bräunungscreme? Wir stellen dir die besten Selbstbräuner-Cremes vor! Gleich hier lesen.

Bräunungscreme: Die besten Produkte für eine gesunde Bräune
Das sind die besten Bräunungscremes! Foto: iStock/ pixdeluxe

Was ist Bräunungscreme?

Unter Bräunungscreme versteht man im Allgemeinen eine Bodylotion, die mit Selbstbräuner versetzt wurde. Der Selbstbräuner-Wirkstoff in den Produkten hüllt deine Haut in einen frischen Braunton. Pflegende Inhaltsstoffe halten deine Haut gleichzeitig geschmeidig und durchfeuchten sie. Bräunungscreme wird in der Regel wie eine normale Bodylotion aufgetragen. Du verteilst das Produkt gleichmäßig auf der trockenen und gereinigten Haut. Nach einigen Stunden kommt dann bereits die Bräune zum Vorschein.

Welche Bräunungscreme ist die beste?

Es gibt beinahe unzählige Bräunungscremes in verschiedensten Preisklassen. Wir haben uns für dich auf die Suche nach den besten Produkten gemacht.

St. Tropez – Gradual Tan

Die Bräunungscreme Gradual Tan von St. Tropez gehört zu unseren absoluten Lieblingen. Die leichten Cremes gibt es in verschiedenen Varianten wie beispielsweise Classic, mit frischem Wassermelonen-Duft oder auch eine eingefärbte Variante mit Sofort-Effekt. Die Anwendung ist sehr einfach. Nach dem Duschen soll man sie wie eine Bodylotion auftragen. Dafür brauchst du nicht viel Produkt, denn die Lotion ist sehr ergiebig. Nach dem Auftragen empfehlen wir dir, deine Hände zu waschen, ansonsten färben sich deine Handflächen oder auch die Nagelhaut gelblich braun. Die Gradual Tans von St. Tropez hinterlassen ein zartes Gefühl auf der Haut und entwickeln nach einigen Stunden eine sichtbare Bräune, die gut eine Woche hält. Damit du deine Kleidung vor Flecken schützt, raten wir, die Bräunungscreme vor dem Schlafengehen aufzutragen oder ihr mindestens zehn Minuten zum Einziehen zu geben, bevor du dich anziehst.

Bondi Sands – Self Tanning Lotion

Die Self Tanning Lotion von Bondi Sands hat einen Sofort-Effekt und kommt mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Shea und Kakao-Butter daher. Für die Anwendung der gefärbten Bräunungscreme empfiehlt sich ein Applikator-Handschuh, damit sich deine Hände nicht verfärben. Gib dafür einfach etwas Bräunungscreme auf den Handschuh und verteile sie gleichmäßig auf der sauberen und trockenen Haut. Dieses Produkt muss nach einer bis sechs Stunden wieder abgewaschen werden, je nachdem, welche Bräunungs-Intensität du dir wünschst. Der herrlich-tropische Kokos-Duft macht diese Creme zu einem rundum tollen Erlebnis, dessen Bräunung rund eine Woche anhält.

Sanct Bernhard – Selbstbräunungs-Creme

Die meisten Bräunungscremes färben die oberste Hautschicht mit dem Stoff Dihydroxyaceton, kurz DHA. DHA ist nicht nur für die intensive Färbung der Haut zuständig, sondern ist auch der Grund für den typischen Selbstbräuner-Geruch. Uns persönlich stört er nicht, doch einige empfinden ihn als leicht muffig. Eine Bräunungscreme ohne DHA gibt es von Sanct Bernhard. Der bräunende Wirkstoff hier ist Erythrulose. Erythrulose wirkt ähnlich wie DHA, jedoch ist der Effekt deutlich softer, er braucht zwei bis vier Tage, um sich zu entwickeln, hält dafür allerdings bis zu zwei Wochen. Die Bräunungscreme von Sanct Bernhard sorgt nicht nur für einen zarten, goldenen Teint, sie pflegt die Haut auch mit Milchlipiden, Vitamin E und stärkenden Ceramiden. Die Creme kannst du täglich sowohl auf dem Körper als auch auf dem Gesicht auftragen.

Garnier Ambre Solaire – Natural Bronzer

Eine richtige Bräunungscreme ist dir zu reichhaltig? Vielleicht wäre dann ein Produkt in Gel-Form etwas für dich. Der Natural Bronzer von Garnier hat eine leichte Tönung, wodurch du ganz einfach siehst, welche Stellen du bereits eingecremt hast und welche noch nicht. Er zieht schnell ein, klebt nicht und duftet fruchtig nach Aprikose. Das Gel hinterlässt eine natürliche Bräune. Auch hier solltest du dir nach der Anwendung die Hände waschen und einige Minuten warten, bis du Kleidung anziehst, ansonsten könnte sie durch den Selbstbräuner verfärbt werden.

Lavera – Bräunungscreme für das Gesicht

Eine gut bewertete Naturkosmetik-Bräunungscreme fürs Gesicht gibt es von Lavera. Die Creme beinhaltet Herstellerangaben zufolge zu 100 Prozent nur natürliche Inhaltsstoffe. Neben DHA für eine gleichmäßige Bräune finden wir auch Macadamia-Öl, Shea-Butter, Pflanzenextrakte und Vitamin E in der INCI-Liste. Du kannst sie wie eine normale Gesichtscreme auftragen. Anschließend gilt auch hier: Hände waschen, sonst gibt’s braune Flecken. Die Creme von Lavera eignet sich für normale und Mischhaut. Trockene und empfindliche Haut kann mitunter auf den enthaltenen Alkohol mit leichten Hautreizungen und Trockenheit reagieren.

Joveka – Braunmacher Bräunungscreme

Der Braunmacher von Joveka ist eigentlich eine Bräunungscreme für das Solarium. Sie soll die Bräune intensivieren und langanhaltender machen. Ein Blick in die Inhaltsstoffe verrät, dass hier auch DHA enthalten ist. Das macht dieses Produkt zu einer Lotion mit einem sanften Bräunungs-Effekt, wodurch sie sich sehr gut für Selbstbräuner-Neulinge eignet, die Angst vor einem zu starken Ergebnis haben.

Wie trage ich Bräunungscreme auf?

Bräunungscreme wird in der Regel wie eine Bodylotion mit den Händen auf die saubere und trockene Haut aufgetragen. Dabei solltest du versuchen, die Creme möglichst gleichmäßig zu verteilen. Ist die Bräunungscreme gefärbt, lohnt sich die Investition ist einen Applikator-Handschuh aus Mikrofaser-Vlies. Die ultra soften Handschuhe verteilen das Produkt gleichmäßig, wodurch sich weniger häufig Flecken und Streifen bilden.

Nach dem Auftragen ist es wichtig, dass du der Bräunungscreme genug Zeit gibst, vollständig in die Haut einzuziehen. Das verhindert zum einen Flecken auf der Kleidung und zum anderen ein ungleichmäßiges Ergebnis. Hast du keinen Handschuh für die Anwendung benutzt, solltest du dir nach dem Cremen die Hände waschen. Andernfalls können sich deine Handflächen, Nagelhaut und die Stellen zwischen deinen Fingern dunkel verfärben.

Selbstbräuner, die eingefärbt sind, müssen zudem meistens nach einigen Stunden Einwirkzeit abgewaschen werden. Lies dir am besten die Anwendungshinweise des Herstellers auf der Rückseite des Produktes dazu durch.

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Warum wird meine Bräunungscreme fleckig?

Fleckiger und streifiger Selbstbräuner kann einem den letzten Nerv rauben. In der Regel gehen diese Selbstbräuner-Fails auf eine falsche Anwendung zurück. Es ist wichtig, dass du dir für den Auftrag Zeit lässt und das Produkt gleichmäßig verteilst. Ein Applikator-Handschuh trägt zu einem gleichmäßigen Ergebnis bei.

Sollte es dennoch nicht mit dem streifenfreien Selbstbräuner klappen, ist dein Produkt vielleicht abgelaufen. Bräunungscremes haben eine Haltbarkeit von nur sechs Monaten nach Anbruch. Danach kann das DHA in der Creme zerfallen und das wiederum kann zu Flecken und Streifen führen.

Wie oft kann ich Bräunungscreme benutzen?

Bräunungscreme kannst du bedenkenlos so oft und lange benutzen, bis dir das Bräunungsergebnis gefällt. Bei DHA-Selbstbräunern reicht es, wenn du dich ein- bis zweimal die Woche eincremst, um ein durchgehend gleichmäßiges Ergebnis zu bekommen und zu erhalten. Selbstbräuner mit Erythrulose brauchen für den Beginn etwas mehr Pfeffer. Hier solltest du dich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eincremen und dann zwei Tage warten, bis sich das Ergebnis zeigt. Ist es dir zu gering, dann cremst du nochmal nach.

Ist Bräunungscreme schädlich?

Bräunungscreme ist per se nicht schädlich und allemal gesünder, als sich für einen brauen Teint in die pralle Sonne oder unter das Solarium zu legen. Du solltest lediglich darauf achten, dass deine Creme nicht abgelaufen ist und sie an einem kühlen und trockenen Ort lagern.

DHA ist nämlich kein besonders stabiler Inhaltsstoff. Er kann sich bei falscher Lagerung in Formaldehyd aufspalten, weshalb DHA vor einigen Jahren in den Schlagzeilen war. Die Zeitschrift Öko-Test fand damals heraus, dass es Spuren von Formaldehyd in Selbstbräunern gab. Die gesetzliche Höchstmenge wurde dabei aber von keinem der 18 getesteten Produkte überschritten. Das durchweg eher negative Ergebnis dieses Tests, bei dem nicht einmal Naturkosmetik-Selbstbräuner punkten konnten, kamen auch durch potenziell umweltgefährdende und allergieauslösende Inhaltsstoffe wie Duftstoffe oder auch ätherische Öle zustande.  

Das krebserregende Formaldehyd kann sich bei Selbstbräuner bilden, wenn er längere Zeit der Sonne ausgesetzt wurde oder er überlagert ist. Dabei ist auch wichtig zu wissen, dass Formaldehyd krebserregend ist, wenn es in großen Mengen eingeatmet wird. Das ist bei Selbstbräunern nicht der Fall. Demnach sind Selbstbräuner und auch Bräunungscreme sichere Produkte.

Brauche ich trotz Bräunungscreme noch Sonnenschutz?

Bräunungscremes bieten keinerlei Sonnenschutz und schützt daher nicht vor Sonnenbrand oder Hautkrebs. Daher ist es unerlässlich, dass du eine Sonnencreme verwendest, wenn du dich im Freien aufhältst.