Mode-TrendPaperbag-Hosen: Warum das Figurwunder jedem steht und wie du es kombinierst

Paperbag-Hosen zaubern eine Traum-Taille und sind dabei herrlich bequem. In welchen Formen du sie findest und wie du sie kombinierst, verraten wir dir hier!

Inhalt
  1. Worauf man beim Kauf von Paperbag-Hosen achten sollte
  2. Diese Formen gibt es
  3. So kannst Du die Paperbag-Hosen kombinieren
  4. Unser Fazit

Paperbag-Hosen tragen ihren Namen wegen ihres Bunds: Der sitzt hoch in der Taille und sieht aus wie eine Papiertüte (englisch: ‚paperbag‘), die man oben mit einer Hand zusammendrückt – die Hand wäre in diesem Bild die Taille. Charakteristisch für die Hosen ist ein Gürtel zum Binden, aber auch normale Gürtel sitzen perfekt auf dem Paperbag-Bund. Für einen Spezialeffekt sorgt aber vor allem der über dem Bund beziehungsweise Gürtel überstehende, leicht gekräuselte Stoff.

Der Mode-Trend begleitet uns schon mehrere Saisons und hat das Zeug zum Dauerbrenner zu werden: Gerade im Sommer können Jeans und Co. mit der luftig-lässigen Eleganz der Paperbag-Hosen einfach nicht mithalten. Anders als viele Fashion-Trends ist die Hose mit dem exzentrischen Namen außerdem für jede Figur geeignet: Sie steht nicht nur einer Gigi Hadid, sondern auch einer Melissa McCarthy. Das Gerücht, die Hose sei unvorteilhaft und würde Problemzonen betonen, stimmt ebenso wenig wie das Vorurteil, dass Paperbag-Hosen schwer kombinierbar seien.

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Worauf man beim Kauf von Paperbag-Hosen achten sollte

Paperbag-Hosen schmeicheln jeder Figur – wenn sie richtig sitzen und passen. Die Papiertütenform betont die Taille und lässt sie besonders schmal wirken, während die Hüften durch sie eine schöne Rundung bekommen. Der hoch in der Taille sitzende Bund streckt außerdem den unteren Bereich des Körpers und lässt sogar kürzere Beine lang aussehen.

Modelle mit vielen oder breiten Bundfalten können um Bauch und Hüfte herum tatsächlich auftragen, meist wird dieser Effekt durch die schmal gezauberte Taille aufgehoben. Wer auf Nummer sichergehen möchte, kann jedoch zu Paperbag-Hosen ohne oder mit maximal zwei schmalen Bundfalten greifen. Obwohl die Hosen grundsätzlich eher locker sitzen, gibt es auch hier figurnahe Modelle, auf die man setzen kann, wenn man befürchtet, dass die Hüftenpartie oder der Bauch zu voluminös wirkt.

Besonders wichtig ist außerdem, dass der Bund genau in der Taille sitzt und die Hose dabei nicht im Schritt einschneidet oder zwischen den Beinen zu weit unten hängt.

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Diese Formen gibt es

Grundsätzlich gilt jede Hose als Paperbag-Hose, die die typische Papiertüten-Taille aufweist. Es gibt also viel Spielraum für Variationen. Was Länge und Schnitt angeht gibt es keine Grenzen:

Paperbag-Hose schmal und gerade oder in Karottenform: Diese Schnitte geben der Paperbag-Hose einen seriösen Business-Touch. Ihre Länge variiert: Ob normal, 7/8 oder cropped – es ist für jede Vorliebe etwas dabei. Das Bein wirkt bei diesen Modellen allerdings länger, wenn sie über dem Knöchel enden.

Palazzo oder Marlene: Diese Formen der Paperbag-Hose sind wahre Diven. Sie sind sehr weit geschnitten und oft überlang und somit perfekt für High-Heels oder hohe Schuhe generell. Die hohe Taille und der lange, weite Schnitt können Endlosbeine zaubern.

Paperbag-Culotte: Culottes begleiten uns nun schon eine ganze Weile – in Kombination mit der Paperbag-Taille sind die weiten Hosen, die traditionell knapp unter dem Knie enden, jedoch ein noch größerer Hingucker. Kleiner Tipp: Die Länge von Culottes wird bei den aktuellen Modellen nicht strikt eingehalten, zumal sie natürlich an verschiedenen Frauen auch auf unterschiedlichen Höhen endet. Wichtig ist, dass die Culotte nicht mitten auf der breitesten Stelle des Unterschenkels endet – das kann das Bein kurz und breit wirken lassen. Direkt unter dem Knie endend oder in 7/8-Länge schmeicheln Culottes den meisten Frauen.

Paperbag-Shorts: Die Sommer-Variante des Trends ist nicht nur luftig und bequem, sondern im Gegensatz zu Verwandten wie den Jeans-Shorts auch durchaus seriös: In einer Paperbag-Shorts kann man angezogener und eleganter wirken, als in vielen anderen Shorts-Modellen.

Paperbag-Rock: Der Paperbag-Rock ist natürlich keine Hose, die hier ja eigentlich titelgebend ist. Es wäre jedoch schade, den Rock mit der Papiertüten-Taille nicht zu erwähnen, denn er ist ebenso schön und vielseitig, wie die Paperbag-Hosen. Ob Mini, Midi oder Maxi – der Paperbag-Rock ist in jeder Länge zu haben. Die weit fallenden Maxi- und Midi-Versionen sind verspielt und lässig, während ein Paperbag-Bleistiftrock vor allem seriös und sexy macht.

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So kannst Du die Paperbag-Hosen kombinieren

Paperbag-Hosen (und -Röcke) sind Alleskönner: Sehr klassisch und elegant wirken sie vor allem mit Pumps und Sandaletten, eigenwillig und modern sehen sie aus, wenn sie mit Sneakern oder Stiefeletten kombiniert werden.

Möchte man den Schlank-Effekt der Paperbags voll ausnutzen, sollte man auf figurbetonte Oberteile setzen. Figurnahe T-Shirts, Blusen oder Bodys passen perfekt zu der auffälligen Paperbag-Taille. Wer es gern aufregend mag, kann ein Crop-Top oder -Pullover zum Papiertüten-Look tragen – durch den hohen Schnitt der Hose blitzt nur wenig Haut hervor, während Bauch- und Bauchnabel vollständig bedeckt sind.

Wer kein Interesse an einer schlanken Silhouette hat, kann auch Oberteile wie Oversize-Blusen zu Paperbag-Hosen oder -Röcken kombinieren. Mit klassischen Hemdblusen bekommen vor allem Paperbag-Marlene- oder Paperbag-Palazzo-Hosen einen androgynen oder maskulinen Look – ein Hauch Exzentrik à la Marlene Dietrich ist hier inklusive.

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Unser Fazit

Den Taillen-Traum gibt es in so vielen Farben und Formen – da ist für jeden Geschmack und jede Figur etwas dabei. Die Hosen in Papiertütenform sind bequem und lässig wie Jogging-Hosen, ohne dabei jemals nachlässig zu wirken. Auf das gute Tragegefühl und den tollen Style sollte niemand verzichten!

 

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