SchweißausbruchKalter Schweiß: Was dein Körper dir damit sagen will

Schwitzen ist völlig normal für unseren Körper: Beim Sport oder bei Hitze kühlt sich der Körper so selbst ab. Spürst du allerdings vermehrt kalten Schweiß, kann dies ein Warnsignal sein!

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Inhalt
  1. Kalter Schweiß deutet auf hormonelle Schwankungen hin
  2. Kalter Schweiß bei Diabetes
  3. Infektionskrankheiten lassen den Körper schwitzen
  4. Schock und Stress: Kalter Schweiß als Reaktion

Wenn unsere Haut warm ist, wird ein Feuchtigkeitsfilm gebildet, der schnell wieder verdunstet. Dadurch wird unsere Haut gekühlt - das ist ein völlig natürlicher Prozess. Fühlt sich der Schweiß allerdings unangenehm kalt und klebrig an, kann das Ursachen, wie Stress oder Panik haben. 

Kaltschweiß kann aber auch ein erstes Anzeichen für Krankheiten sein. Wir erklären dir, was dein Körper dir mit kaltem Schweiß sagen will.

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Kalter Schweiß deutet auf hormonelle Schwankungen hin

Besonders nachts überfällt dich oft kalter Schweiß? Du wachst dann klitschnass auf und musst dich sogar umziehen - am nächsten Morgen fühlst du dich wie gerädert. Hinter diesem Symptom stecken meistens hormonelle Veränderungen, wie etwa während der Menstruation, den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft. Die Leidtragenden sind also hauptsächlich Frauen.

Während der Menstruationsblutung kommt es oft zu einem instabilen Kreislauf, dagegen kämpft der Körper mit kalten Schweiß an. Ähnlich ist es während der Menopause. Dagegen hilft leider nicht viel. Eine kalte Dusche kann Abhilfe schaffen, aber auch Kräutertees, wie etwa Salbeitee versprechen Linderung der nächtlichen Schweißausbrüche.

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Kalter Schweiß bei Diabetes

Vor allem Diabetiker müssen kalten Schweiß als ernstes Signal des Körpers wahrnehmen. Denn sobald der Blutzucker sinkt und der Körper unter Unterzuckerung leidet, entsteht kalter Schweiß auf Stirn und Nacken. Dazu kommen oft noch Schwindel und Herzrasen.

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Infektionskrankheiten lassen den Körper schwitzen

Eine Virus-Grippe oder eine Herzinnenhautentzündung können der Grund für kalten Schweiß sein. Dein Körper wehrt sich gegen Viren und Bakterien und ist einer enormen Belastung ausgesetzt. Durch das Schwitzen kann es sein, dass Betroffene frieren (Auch als Schüttelfrost bekannt). Das ist aber gut so! Das Schwitzen weißt auf ein Absinken von Fieber hin.

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Schock und Stress: Kalter Schweiß als Reaktion

Durch verschiedene Umstände kann ein psychischer oder physischer Schock ausgelöst werden. Dann produziert der Körper kalten Schweiß. Dies ist ein Alarmzeichen des Körpers. Kommt noch Herzrasen oder Atemnot hinzu, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann der Kaltschweiß auch ein Anzeichen für einen Herzinfarkt darstellen.

Tritt kalter Schweiß infolge einer akuten Stresssituation wie Prüfungsangst oder Lampenfieber auf, so muss grundsätzlich keine ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Symptome verschwinden in der Regel, wenn die Situation vorüber ist. Hier können Entspannungsübungen oder auch homöopathische Mittel wie Baldrian Abhilfe schaffen.

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