Körper und GeistSport gegen Depression und Co.: Warum Bewegung der Psyche hilft

Sport ist gut für die Gesundheit, keine Frage, aber auch für die Seele ist Bewegung unglaublich wichtig und kann psychische Erkrankungen mildern. Bei uns erfährst du, warum Sport gegen Depressionen und Co. hilft.

Inhalt
  1. Sport fördert die Gesundheit von Körper und Geist
  2. Sport für ein gutes Körpergefühl
  3. Sport gegen Depressionen
  4. Sport bei Angststörungen
  5. Sport gegen Stress
  6. Welcher Sport hilft der Psyche am besten?
 

Sport fördert die Gesundheit von Körper und Geist

Ob bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, niedrigem Blutdruck, Rückenschmerzen oder Migräne - die Liste der Krankheiten, die Sport vorbeugen kann, ist enorm. Doch Bewegung ist nicht nur gut für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch für unsere seelische. Sport ist nämlich ein wahres Wundermittel bei psychischen Erkrankungen und kann vor allem gegen Depressionen und Angststörungen helfen.

 

Sport für ein gutes Körpergefühl

Sport ist das beste Mittel, um sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Wer regelmäßig trainiert, hat ein besseres Körpergefühl, und fühlt sich mit seinem Körper verbunden, was bei psychischen Erkrankungen meist nicht der Fall ist. Bewegung hilft also, den mangelnden Kontakt zum Körper bei psychisch Kranken wieder herzustellen.

 

Sport gegen Depressionen

Mehrere Studien belegen, dass Sport gegen Depressionen hilft. Die körperliche Aktivität soll dabei einen ähnlichen Effekt haben wie chemische Antidepressiva, weshalb eine Bewegungstherapie bei Depressionen nahezu unabdingbar ist. Die genaue Wirksamkeit ist noch nicht ausreichend erforscht, aber Fakt ist, dass Sport den Serotoninspiegel hebt, der bei depressiven Menschen zu niedrig ist.

Zudem hilft ausreichende Bewegung gegen die bei einer Depression vorherrschende Antriebslosigkeit. Gerade morgens, wo die psychische Erkrankung am schlimmsten zuschlägt, ist Sport treiben das beste Mittel, um gegen die trüben Gedanken vorzugehen.

 

Sport bei Angststörungen

Auch bei Angststörungen kann Sport therapeutisch wirken, denn viele körperliche Reaktionen während eines anstrengenden Trainings ähneln den Symptomen während einer Panikattacke: Durch den erhöhten Puls, die Beschleunigung des Herzschlags und das Schwitzen beim Sport lernen Angstpatienten, dass die Symptome, die sie bei einer Panikattacke wahrnehmen, nicht lebensbedrohlich sind.

 

Sport gegen Stress

Stress ist der schlimmste Feind unserer Psyche, denn wer gestresst ist, hat ein zu hohes Cortisol-Level. Das Stresshormon sorgt dafür, dass wir nicht zur Ruhe kommen und uns nachts von Seite zu Seite wälzen. Regelmäßiger Sport kann langfristig helfen, Cortisol abzubauen und den Stresspegel  zu senken. Aber vorsicht: Nicht zu spät trainieren, da der Körper dadurch "aufgepusht" wird. Wer morgens keine Zeit hat, sollte spätestens am frühen Abend trainieren und nicht direkt vor dem Schlafengehen.

 

Welcher Sport hilft der Psyche am besten?

Den einen perfekten Sport bei psychischen Erkrankungen gibt es nicht. Das Wichtigste ist auch bei psychischen Erkrankungen, den Sport zu finden, der am meisten Spaß macht. Dann bliebt man auch am Ball. Ob ruhiges Yoga, intensives Krafttraining oder schweißtreibendes Cardio-Workout das Richtige ist, muss jeder selbst herausfinden. Besonders empfehlenswert sind allerdings Gruppenkurse mit festen Zeiten, da so der Sport am besten in den Alltag integriert werden kann. Voraussetzung, damit Sport gegen Depressionen und Co. wirken kann, ist nämlich das regelmäßige Training.

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