Tipps bei verstopfter NaseEndlich Hilfe gegen Schnupfen: Die besten Hausmittel!

Wenn es uns so richtig erwischt hat, brauchen wir vor allem Ruhe - und sanfte Hilfe aus der Natur. Diese Hausmittel helfen einen lästigen Schnupfen und eine verstopfte Nase loszuwerden.

Inhalt
  1. Hausmittel gegen Schnupfen
  2. Dampfbad mit Salz und Kamillenblüten gegen die verstopfte Nase
  3. Ätherische Öle befreien die Nase
  4. Nasendusche als Prävention in der Erkältungszeit
  5. Mit Rotlicht bestrahlen, um hartnäckigen Schnupfen zu lindern
  6. Wasser trinken zum Befeuchten der Schleimhäute
  7. Tee befreit die Schnupfennase
  8. Johannisbeersaft gegen Schnupfen
  9. Meerwassernasenspray bei trockener Nase
  10. Wenn kein Hausmittel gegen Schnupfen mehr hilft: Nasenspray
 

Hausmittel gegen Schnupfen

Schnupfen erwischt in der Erkältungszeit wohl nahezu jeden. Die gute Nachricht: So lange es sich noch nicht um eine hartnäckige Nasennebenhöhlenentzündung handelt, kannst du mit vielen Hausmitteln gegen den Schnupfen vorgehen. Wir haben die besten natürlichen Helfer bei Niesanfällen und verstopfter Nase für dich zusammengestellt.

 

Dampfbad mit Salz und Kamillenblüten gegen die verstopfte Nase

Darum wirkt Inhalieren mit Salz und Kamille: Das Dampfbad löst aufgestautes Sekret in Nase und Nebenhöhlen, wirkt abschwellend und beruhigt gereizte Schleimhäute. Einen ähnlichen Effekt hat auch purer Wasserdampf. Zweimal täglich wiederholen.

Anwendung: 2 Liter kochendes Wasser mit 3 EL Salz und 1 Handvoll getrockneter Kamillenblüten (Apotheke) in eine Schüssel füllen, darüber beugen, Kopf mit einem Handtuch abdecken. 10 Minuten durch die Nase atmen. Inhalieren hilft auch gegen Husten und Halsschmerzen.

 

Ätherische Öle befreien die Nase

Darum wirken ätherische Öle: Auf Brust und Rücken geschmiert, sorgen ätherische Öle mit Eukalyptus und Minze für einen freieren Atem und töten Keime ab.

 

Nasendusche als Prävention in der Erkältungszeit

Darum wirkt eine Nasendusche präventiv: Die Schleimhäute sind Eintrittspforte der Viren. Wer also abends eine Nasendusche macht, kann die Erreger ausschwemmen, bevor sie Schaden anrichten. Wer täglich die Nase durchspült, kann von Schnupfen weitgehend verschont bleiben.

 

Mit Rotlicht bestrahlen, um hartnäckigen Schnupfen zu lindern

Darum wirkt Rotlicht: Die Infrarot-Behandlung fördert die Durchblutung der Schleimhäute und den Sekretabfluss. In härteren Fällen ist es daher sinnvoll, Nase, Wangenpartie und Stirn täglich ein bis zwei Mal maximal zehn Minuten mit Rotlicht zu bestrahlen.

 

Wasser trinken zum Befeuchten der Schleimhäute

Darum hilft eine hohe Flüssigkeitszufuhr: Das einfachste Hausmittel gegen Schnupfen ist ausreichendes Trinken, denn dadurch bleiben die Schleimhäute feucht. Nur dann können sie ihrer Schutzfunktion optimal nachkommen. In der Schnupfenzeit solltest du daher zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee pro Tag trinken.

 

Tee befreit die Schnupfennase

Darum hilft Tee: Schon im Mittelalter wurden Primelwurzeln als Hausmittel gegen eine triefende und verstopfte Nase eingesetzt, denn sie lösen Schleim. Eukalyptus hat einen kühlenden Effekt auf gereizte Schleimhäute.

Rezept für einen Anti-Schnupfen-Tee: Eine Kräutermischung aus 20 g Kamillenblüten, 20 g Salbei, 30 g Primelwurzel, 15 g Minze und 15 g Eukalyptus herstellen. Einen Teelöffel der Kräutermischung in 200 ml Wasser vier Minuten kochen, dann abseihen. Den Anti-Schnupfen-Tee dreimal täglich trinken - am besten zwei Stunden nach dem Essen.

 

Johannisbeersaft gegen Schnupfen

Darum hilft Johannisbeere: Heißer schwarzer Johannisbeersaft ist reich an Vitamin C und Antioxidantien. Der heiße Saft wirkt gegen Schnupfen und stärkt das Immunsystem.

 

Meerwassernasenspray bei trockener Nase

Darum wirkt Meerwassernasenspray: Das salzige Spray befeuchtet die Schleimhäute, die von der Heizungsluft schnell austrocknen können. Trockene Schleimhäute sind empfänglicher für Viren, deshalb kannst du durch die Anwendung von Meerwassernasenspray einer verstopften Nase vorbeugen.

 

Wenn kein Hausmittel gegen Schnupfen mehr hilft: Nasenspray

Manchmal sind die Nebenhöhlen schon so dicht, dass kein Hausmittel mehr gegen den Schnupfen helfen kann. Wenn du nicht mehr schmecken kannst und du gar keine Luft mehr durch die Nase bekommst, hilft leider oft nur noch Nasenspray. Meist reichen schon Nasentropfen für Babys und Kleinkinder, um die Nase zu befreien und die Nebenhöhlen abzuschwellen. Da das Spray die Nasenwände allerdings schnell austrocknet, ist es sinnvoll im Anschluss Meerwassernasenspray zu verwenden. Zudem solltest du chemisches Nasenspray nie länger als sieben Tage am Stück anwenden, da es sonst abhängig macht.

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