Easy Sex

begehren ist sein motto
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BEGEHREN IST SEIN MOTTO

Je mehr Lust er auf Sie hat, desto mehr wird er sich anstrengen, um auch Ihren Appetit auf Sex zu wecken. Das Schöne daran: Um seinen Funken zu zünden, brauchen Sie weder wilde Striptänze noch Kopfstände. Der simpelste Anheizer ist: Augenfutter. Männliches Begehren wird übers Sehen geweckt. Stolzieren Sie in sexy Unterwäsche oder nackt auf hohen Schuhen durch die Wohnung, cremen Sie sich nach dem Duschen genüsslich vor ihm ein, posen Sie ein wenig, lassen Sie beim Sex Festbeleuchtung an ... Übrigens: Heiße Dessous sind nicht nur eine wirkungsvolle Methode, um Männer zu willigen Liebessklaven zu machen - sondern auch, um sich selbst sexy zu fühlen und sich in Stimmung zu bringen! Und arm wird man auch nicht mehr dabei. Fast alle Bekleidungsketten bieten heute Wäsche, die anregend aussieht. Auch übers Hören können Sie ihn entflammen. Egal ob ins Ohr geflüsterte Fantasien oder frivole Sprüche via SMS/E-Mail/Telefon (finden Sie schrittweise heraus, welchen Grad er verträgt): Bequemer geht's kaum, denn Dirty Talk kostet weder Zeit noch Kraft - nur etwas Überwindung. Auch erotische Überraschungen funktionieren, falls er für so etwas offen ist. So bewirkt das heimliche Weglassen vom Slip beim Ausgehen bei eingeweihten Männern meist ein spontanes Bedürfnis, den Zugriff zu nutzen. Ähnliches geschieht, wenn Sie ihn im Bett auffordern, Sie zu fesseln und über Sie zu verfügen. Fesseln ist überhaupt die effektivste Methode für "Ich mach nix und er alles" - wie sollten Sie auch anders? Sie sollten nur sicher sein, dass er auf "Stopp!" und "Losbinden!" reagiert.

seine fitness ihr vorteil
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SEINE FITNESS-IHR VORTEIL

Der gefügigste Liebhaber hilft nicht viel, wenn seine Batterien zu schnell alle sind. Fehlt ihm die Power, sollten Sie nach Ursachen suchen. Gegen einen kräftezehrenden Job können Sie zwar wenig machen (außer den Mann umtauschen), gegen alles andere aber schon. Treibt er zu viel Sport? Oder zu wenig? Beides kann dafür sorgen, dass er schon vor Ihrer Rundum-Befriedigung schlappmacht. Vielleicht taugt auch sein Kraftstoff nichts. Zu fettreiches Essen, zu viele "schlechte" Kohlenhydrate (Zucker, Stärke, Weißmehl), Fastfood und Alkohol liefern ihm zwar viele Kalorien, aber nur wenig Power. Das gilt auch für überflüssige Kilos, die er mit sich schleppt, und für jede Zigarette, die er raucht. Das effektivste Gegenmittel: Je weniger Sie selbst von diesen Lustbremsen zu Hause haben, je weniger Sie Verlockungen auswärts nachgeben, desto weniger Anlass hat auch Ihr Low-Power-Prinz. Aber nicht vergessen: Nörgeln Sie nicht am Gewicht, sondern locken Sie mit Sex. Energieraubend im Schlafzimmer ist auch alles, was an Alltag und Unerledigtes erinnert: Computer, Wäscheständer, Staubsauger, alte Zeitungen und vor allem die Glotze. Nicht nur, dass der Mann nach Tatort und Tagesthemen zu müde ist, nein, beim Fernsehen verpuffen auch Glückshormone, die eigentlich beim Sex entstehen sollten. Die Folge: Es fehlt der Antrieb für Erotik-Aktivitäten. Also machen Sie das Ding aus und ihn an!

reizende stellungen
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REIZENDE STELLUNGEN

Das wichtigste Gesetz des trägen Sex: Wer sich rührt, verliert. Weshalb wir Stellungen wählen, die beiden viel Reizung, uns aber "Low Impact" ermöglichen. Das sind vor allem solche, in denen Sie die Beine zusammenhaben: etwa im Missionar, wenn Sie nach seinem Eindringen einen Schenkel wieder nach unten nehmen oder beide schließen. Das Prinzip funktioniert auch in der Hundestellung, die Ihrem Partner zudem reizvolle Perspektiven öffnet. Und damit's für Sie kein Dauerliegestütz wird, legen Sie sich auf den Bauch, packen zwei Kissen unter Ihre Hüfte, bis die Vagina so hoch liegt, dass Sie den Rücken nicht durchbiegen müssen. Zu faul zum Stapeln? Werfen Sie die Bettdecke vors Bett, begeben Sie sich so an die Bettkante, dass Ihre Knie auf dem Boden und der Oberkörper auf der Matratze sind. Wem das noch zu viel ist, der sollte "Löffeln" - gerade morgens. Keine andere Stellung bietet Aufwachen, Sex, Weiterschlafen, ohne dass beide auch nur die Position wechseln müssen. Und im Notfall? Wenn er Sie doch in den Reitsitz hievt, weil er den Anblick Ihrer Brüste liebt? Ihr Pascha soll die Beine angewinkelt aufstellen, die Hände an Ihre Hüften legen. So kann er Ihre Hüften mit Armen und Beinen lässig vor- und zurückwippen las- sen. Oder setzen Sie statt Bein- und Rücken- die Scheidenmuskeln ein, um intern Turbulenzen zu erzeugen.

kleine muskeln grosse wirkung
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KLEINE MUSKELN, GROSSE WIRKUNG

Schweißtreibendes Turnen können Sie sich sparen, wenn Sie gute Vaginalmuskeln haben und diese einzusetzen wissen - denn damit können Sie Ihren Partner mindestens genauso sehr beglücken. Bitten Sie ihn zum Beispiel, beim Verkehr stillzuhalten (das geht in allen möglichen Stellungen), dann stimulieren Sie seinen Penis mit rhythmischen Bewegungen Ihres lustvollen Innenlebens. Diese besondere Kunst der Trägheit müssen Sie allerdings ein wenig üben. Dazu können Sie einen Blick in SHAPE 9/07 werfen (Stichwort: Zauberspannung). Oder: Sie legen einen Finger in Ihren Eingang und versuchen Sie, ihn damit zu umfassen. Spürt Ihr Finger den Druck der Scheide und diese den Finger? Versuchen Sie, dieses Kneifen allmählich eine Minute durchzuhalten. Trainieren können Sie das so: Vagina 15-20-mal wie beim Umschließen des Fingers zusammenziehen und wieder loslassen; zweimal nach je 3 Min. Pause wiederholen. Am besten mehrmals täglich üben. Vorteil: Es bringt nicht aus der Puste, lässt sich gut nebenbei absolvieren und verbessert Ihr großes "O".

quickie
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QUICKIE

Männer mögen diese flotte Variante meist. Frauen seltener: Wie sollen sie ruck, zuck kommen? Des Rätsels Lösung: Nehmen Sie einen Quickie als das, was er ist: ein schneller Imbiss, der mal Appetit macht und manchmal sogar satt. Nun brauchen Sie, so wie für einen Imbiss ein bisschen Hunger, für einen Quickie ein bisschen Lust - die jedoch rasch herbeigezaubert ist. Denn auch Frauen können sich gezielt in Stimmung bringen. Indem sie sich an erotische Bilder, Begebenheiten erinnern oder einfach die Augen schließen und sich scharfe Szenen ausmalen. Kommen Sie dennoch nicht gleich bis auf den Gipfel, betrachten Sie's als Vorgeschmack auf kommende Spitzen. Und nutzen Sie alle Vorteile des Quickies: Wer ohne viel Schnickschnack improvisiert, kann das auch außerhalb des Bettes tun, etwa als heiße Knutscherei im Hausflur oder heimliches Fingerspiel im Lokal. Übrigens: Kein Gesetz befiehlt, Sie müssten Quickies zu Ende bringen. Sie können sie jederzeit umfunktionieren - zur Einleitung fürs herrlich faule Finale zuhause.

sein orgasmus ihr orgasmus
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SEIN ORGASMUS, IHR ORGASMUS

Manchmal steht unserem Wunsch nach bequem-unkompliziertem Sex ein technisches Problem im Weg: Der Partner braucht langwierige Action, um ins Ziel zu gelangen. Die einfachste Abkürzung: Erhöhen Sie die Reibung. Reizvolle Stellungen (siehe A) oder kräftige Scheidenmuskeln (B) helfen, aber es gibt noch mehr bequeme Tricks. Schieben Sie beim Verkehr eine flache Hand zwischen Sie beide, nehmen Sie seinen Penisschaft kneifend zwischen Zeigefinger und Daumen oder Mittelfinger. Oder Sie wechseln, wenn Sie diese Praktik mögen, zu Analverkehr. Zu mühsam? Abkürzung Nr. 2: Tempo steigern, egal, was Sie gerade miteinander anstellen. Nein, nicht Sie - lassen Sie Ihn Gas geben, indem Sie ihn anfeuern: "Mehr! Fester! Gib's mir!" Klingt komisch? Probieren Sie's! Er wird abgehen wie eine Rakete. Nr. 3: Nutzen Sie Zusatzstimulationen. Ihre Zunge an seinen Brustwarzen beim Verkehr, Ihre Hand an seinen Hoden beim Handjob oder ein Finger in seinem Po beim Blowjob haben oft erstaunliche Turbo-Effekte. Die Brust ist bei der Hälfte der Männer erogen, der Anus bei zwei Dritteln, die Hoden bei 80 Prozent. Wie Sie's rausfinden? Einfach fragen oder mitten im Akt probieren und nach lauten Lauten lauschen. Und wenn Ihnen das noch zu viel Arbeit ist, nehmen Sie Weg Nr. 4: Er soll es mit eigener Hand zu Ende bringen, während Sie ihn lüstern küssen oder beobachten. Apropos Turbo-Effekte: Die helfen auch, wenn Sie diejenige sind, die beim Aufstieg etwas länger braucht (und deshalb manchmal gar keine Lust hat, sich auf den Weg zu machen). Sowas ist eindeutig ein Job für Ihren Lover: Zusatzstimulation - etwa seine Hand an der Vulva und sein Mund am Busen oder ein Finger am Kitzler, einer in der Scheide - befördert viele Frauen doppelt so schnell nach oben. Und falls Sie sich beide nicht groß bewegen wollen: Ein Vibrator löst das Problem.

entschleunigung
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ENTSCHLEUNIGUNG

Manchmal ist weniger mehr - besonders wenn der Partner zum Typus "Sex-Hektiker" gehört. Der legt ein Höllen-Stoßtempo vor und wechselt die Stellungen so schnell wie ein Pornofilmakteur. Wie soll eine Frau da entspannen und in Ruhe ihre Gipfelfahrt durchziehen? Oder, wie Sexualexpertin Gerti Senger anmerkt, "wie will man bei der Liebe den richtigen Rhythmus mit dem Partner finden, wenn man wie verrückt mit dem Becken schlingert?!" Sie rät zu klaren Worten und zur Verkehrsberuhigung. Also: Sagen Sie ihm, dass Sie's lieber ausdauernd und langsam mögen als kurz und zapplig. Und da "langsam" ein dehnbarer Begriff ist, liefern Sie auch eine Anleitung dazu, wie langsam. Kann sein, dass er einwendet, dass ihm das langweilig sei oder er die Erektion verliert. Bleiben Sie trotzdem auf Kurs. Ihr Helfer No. 1: Was seinen Orgasmus beschleunigt (siehe oben), erhält auch seine Standfestigkeit. Ihr Trick 2: Spielen Sie mit ihm das extreme Rein-Raus-Spiel. Er soll seinen Penis beim Stoßen immer ganz herausziehen und wieder einführen. Das bringt nämlich nicht nur Fühlspaß, es verlangt auch eine gewisse Bedächtigkeit. Ihre dritte Variante: die Tao-Technik. Er dringt neunmal nur mit der Eichel ein und einmal tief bis zum Anschlag, dann achtmal Eichel, zweimal tief und so weiter. Ist er bei "neunmal tief" angelangt, geht's wieder Schritt für Schritt zum Anfang zurück. Da ist er erstmal anregend beschäftigt und Sie können sich relaxt zurücklegen. Sorgen sollten Sie sich nicht: "Einen Mann stören körperliche Anspannung und Aktivität nicht", beruhigt Gerti Senger. Heißt: Für die meisten Männer ist es okay, im Bett der aktivere Part zu sein - vorausgesetzt, es lohnt sich. Und dafür muss sorgen, wer als Frau Bequemlichkeit im Bett will. Wir verraten Ihnen wie - garantiert ohne große Mühe.

retourkutsche
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RETOURKUTSCHE

Sie mögen langes Streicheln, Massagen, ausgedehnte Zungenspiele und haben ein schlechtes Gewissen, wenn Sie nicht so viel zurückgeben? Keine Sorge! 1) Denken Sie an unser angeborenes Faulheitsrecht. 2) Glauben Sie nur nicht, dass er genau das Gleiche in Retour erwartet. Im Gegensatz zu uns Frauen bevorzugt der Mann beim Sex den direkten Weg. Viertelstündiges Kosen der Kniekehlen bringt ihm gar nicht so viel. Anders gesagt: Geben Sie ihm nicht, was SIE gern hätten, sondern was ER mag! Und weil Umwege anstrengend sind, fragen Sie ihn dabei am besten selbst. Sein Wunschzettel dürfte überschaubar sein: Der Blowjob steht vermutlich ganz oben. Das ist nicht nach Ihrem Geschmack? Das lässt sich ändern, denn wie er schmeckt, liegt in seiner Ernährung. Bier macht Sperma schal, Knoblauch muffig, Fleisch oder Spargel bitter. Eine frisch-süße Note entsteht hingegen, wenn er viel Obst und Gemüse isst. Und das gibt's (für faule Esser) sogar als Tablette mit konzentriertem Wirkstoff (www.semenex.de). Sprechen Sie das Thema ruhig an: Männer ändern ihre Essgewohnheiten vielleicht nicht für eine Diät - aber für einen Blowjob sieht die Sache schon anders aus. Fast genauso schön für ihn wie Mundarbeit: Handarbeit mit Gleitgel. Geben Sie einen Klacks in beide Hände, wärmen Sie es einen Moment an, umschließen und stimulieren Sie seinen Penis, als seien Ihre Hände ein großer Mund. Ist Ihnen zu mühsam? Rechnen Sie mit: Was sind fünf Minuten, wenn er sich eine Stunde lang Ihrem Körper gewidmet hat! Und länger wird's nicht dauern, wenn Sie seine Lieblingstechnik kennen. Die finden Sie heraus, indem Sie ihn an Ihrem Daumen demonstrieren lassen, welchen Oralsex er mag. Und an seinem Penis (mit Ihrer Hand in seiner?), wie Sie ihn reiben sollen. Sie können freilich auch nur Ihre Stimmbänder arbeiten lassen ...

belohnung ist die halbe miete
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BELOHNUNG IST DIE HALBE MIETE

Jeder kennt's aus eigener Erfahrung: Werden wir für unser Handeln gelobt, wiederholen wir es eher, als wenn's Ärger gibt. Unser Gehirn prägen nämlich unter anderem schlichte Wenn-Dann-Strukturen: Wenn ich meine Freundin hier und dort streichle, dann freut sie sich, drum mach ich das auch weiterhin so. Sie müssen also die Qualität seiner Zärtlichkeiten honorieren. Dabei gilt: Bemängeln Sie nichts, selbst wenn sein Einsatz noch nicht perfekt war. Aber reagieren Sie erfreut, sobald er etwas in Ihrem Sinne tut. Ausdrückliches Lob la "Das hast du aber toll gemacht!" ist nicht nötig: Belohnen Sie ihn mit Komplimenten - oder nur den Tönen Ihrer Lust. Keine Angst, das wird ihn nicht langweilen: Ein Mann kann durchaus zwischen Hingabe und Passivität unterscheiden! Er mag keine Passivität, die Desinteresse bedeutet. Wenn er hingegen erlebt, dass sein Tun Ihnen höchste Wohlgefühle bereitet, dürfen Sie ruhigen Gewissens bequem daliegen und genießen. Lassen Sie sich gehen und ihn daran teilhaben! Bieten Sie sich ihm dar, umfangen Sie ihn mit Ihren Beinen, werden Sie weich und empfänglich. Und zeigen Sie Ihre Lust durch Seufzen, Stöhnen, Miniworte ("schöön", "guut", "geiil").

seinen ehrgeiz wecken
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SEINEN EHRGEIZ WECKEN

Falls Ihr Süßer typisch männlich tickt, ist er leistungsorientierter als eine Frau - also zeigen Sie ihm, dass er Großartiges leistet. Auch hier gilt: so viel positives Feedback wie möglich! Dabei sind kleine Lügen erlaubt: "Du bist so zärtlich und einfühlsam wie keiner vor dir" hört er nicht nur gern, es spornt ihn auch an, es zu bleiben oder auch erst zu werden. Geben Sie ihm das Gefühl, der tollste, unwiderstehlichste, männlichste Superlover der Welt zu sein - und er wird bald zu Höchstleistungen auflaufen, ohne dass Sie sich verbiegen müssen. Ein guter Weg ist auch, über andere oder sich selbst zu sprechen: "Meine Freundin hat mir eine Oral-Technik verraten, die ihr die stärksten Orgasmen bringt - meinst du, wir könnten das mal testen?" Oder: "Es gibt nur ganz wenige Männer, die so experimentierfreudig sind wie du!" Noch eine Idee: Hängen Sie einen großen Spiegel im Schlafzimmer auf. Viele Männer sehen sich selbst ganz gern "performen" - und das stachelt ihren Ehrgeiz an.